Das sind die Vorteile eines Handrasenmähers

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Die Vorteile von Handrasenmähern und Tipps für die Kaufentscheidung

Rasenmäher gibt es elektrobetrieben und als Benziner, es gibt Akku-Rasenmäher, Mähroboter und Traktoren zum Aufsitzen. Doch warum viel Geld für teure Technik ausgeben, wenn ohnehin nur eine kleine Rasenfläche zu mähen ist? Handrasenmäher sind eine günstige Alternative. Sie sind schnell und platzsparend verstaut – und stören keinen Nachbarn durch große Lärmentwicklung. Der vorliegende Kaufratgeber stellt die verschiedenen Argumente zusammen, die für den Erwerb eines Handrasenmähers sprechen. Dazu gehören neben dem vorteilhaften Preis-Leistungs-Verhältnis auch der geringe Wartungsaufwand und der einfache Transport. Im zweiten Teil des Ratgebers werden Tipps für die Kaufentscheidung gegeben. Schnitthöhe und Schnittbreite, Fangkorb und Leichtläufigkeit sowie Sicherheitsaspekte sind hier Thema.

Die Vorteile von Handrasenmähern

Preis-Leistungs-Verhältnis eines Handrasenmähers

Handrasenmäher sind gegenüber anderen Rasenmähern deutlich kostengünstiger. Das gilt nicht nur für die Anschaffung, sondern auch für den Betrieb. Strombetriebene Rasenmäher führen auf Dauer zu einer höheren Stromrechnung, und bei Benzin-Rasenmähern fallen die steigenden Kraftstoffpreise ebenfalls ins Gewicht. Hier müssen außerdem die Nachschubversorgung und die entsprechende Lagerung in Benzin-Kanistern bedacht werden. Hinzu kommen die vergleichsweise hohen Preise für Elektro- oder Benzin-Rasenmäher. Demgegenüber werden Handrasenmäher bereits zu kleinen Einstiegspreisen angeboten. Und nach dem Kauf entstehen keine weiteren Folgekosten. Insgesamt betrachtet stellen Handrasenmäher daher eine zuverlässige Lösung für die Gartenarbeit auch mit kleinem Haushaltsbudget dar.

Platzsparend in der Lagerung

Handrasenmäher sind in der Aufbewahrung sehr anspruchslos. Weder müssen technische Komponenten vor Nässe und Feuchtigkeit geschützt werden, noch braucht es einen besonderen Kälteschutz. Doch vor allem lassen die kompakten Handrasenmäher in der Garage, dem Gartenhäuschen oder dem Abstellraum für die anderen Geräte noch genügend Platz. Der handliche Rasenmäher passt bequem in eine Ecke. Die leichtgewichtigen Modelle können auch an einer geeigneten Stelle (Schrank, großes Regal) einfach oben aufgelegt werden. Selbst eine Aufhängung an der Wand ist in der Regel kein Problem.

Nicht zuletzt im Vergleich zu Aufsitz-Mähern oder Mini-Traktormähern kann ein Handrasenmäher punkten. Denn diese beanspruchen regelrecht einen kleinen Parkplatz, den man erst einmal zur Verfügung haben muss.

Handrasenmäher sind geräuscharm

Handrasenmäher verursachen so gut wie keinen Lärm. Aufdröhnende Motoren sorgen in der Nachbarschaft für Verärgerung. Doch mit einem Handrasenmäher kann die Gartenarbeit sogar in der Mittagspause erledigt werden, ohne dass die Ruhe gestört wird. Für eine gute und konfliktfreie Nachbarschaft ist das nicht zu unterschätzen.

Geringer Wartungsaufwand

Handrasenmäher sind in der Regel ohne größere Wartungsarbeiten stets betriebsbereit. Probleme mit einem Anlasser wie bei benzingetriebenen Rasenmähern gibt es nicht. Darüber hinaus sind Handrasenmäher sehr robust und durch den Verzicht auf elektronische Bauteile weniger wartungsintensiv und reparaturanfällig. Gegebenenfalls muss hin und wieder eine Schraube festgezogen werden.

Handrasenmäher sind bei jeder Witterung einsatzbereit

Mit einem Handrasenmäher kann der Rasenschnitt selbst bei nassem Boden vorgenommen werden. Dadurch werden Rasenmäharbeiten auch am Morgen bei leichtem Tau oder am Abend bei anbrechender Nachtfeuchtigkeit durchführbar.

Gut für die Fitness

Vielleicht nicht für jeden ein Kaufargument, aber: Handrasenmäher halten fit. Statt sich auf den Traktor-Rasenmäher zu setzen, wird hier alles mit purer Muskelkraft erledigt. Beachten Sie in dieser Hinsicht die von den Herstellern angegebene Flächenempfehlung. Die Angaben hierzu sind entweder direkt in den Produktdetails beim Händler zu finden. Falls das nicht der Fall ist, kann man auf den Herstellerseiten im Internet fündig werden.

Einfacher Transport

Ein weiterer Vorteil von Handrasenmähern besteht in der leichten Transportierbarkeit. Gerade wer ein externes Gartenstück, etwa einen Schrebergarten, besitzt, wird diesen Vorzug schnell zu schätzen wissen. Denn mit einem geeigneten Transportmittel lässt sich ein Handrasenmäher unkompliziert bewegen. Auf diese Weise lässt sich gegebenenfalls sogar die Anschaffung eines zweiten Geräts vermeiden.

Tipps für die Kaufentscheidung

Gewicht

Insgesamt sind Handrasenmäher keine „Schwergewichte“. Doch es empfiehlt sich, je nach gewünschtem Einsatzgebiet vor dem Kauf genau die verarbeiteten Materialien anzusehen. Sind Alu-Teile, Metallteile und Kunststoffmaterialien Bestandteil des Geräts? Wie hoch ist das Gesamtgewicht? Stahl- oder Eisenteile, beispielsweise bei den eingesetzten Schnittmessern, können einem Rasenmäher unter Umständen durchaus ein gewisses Basisgewicht verleihen. Das muss beim Bearbeiten des Rasens auch gar kein Nachteil sein – kann aber bei Aufbewahrung und Transport ins Gewicht fallen. Beachten Sie hier die entsprechenden Produktangaben und unternehmen Sie einen Vergleich.

Leichtläufigkeit der Räder beachten

Im Praxiseinsatz eher von Bedeutung als ein paar Kilogramm mehr oder weniger sind die verarbeiteten Laufräder. Ein griffiges Profil der Räder erleichtert den Anschub und vermeidet unnötigen Kraftverlust bei jedem neuen Meter. Ein gewisses Minimalgewicht des Rasenmähers zahlt sich in dieser Hinsicht ebenfalls aus – nur wenn das Gerät stabil und fest auf dem Boden aufliegt, lässt sich gut arbeiten.

Schnittbreite und Schnitthöhe

Die Schnittbreite liegt häufig innerhalb des Spektrums von 30 bis 50 Zentimetern. Dieses Maß hat sich als praktikabel erwiesen. Bei größerer Schnittbreite verringert sich die Anzahl der Bahnen, mit geringerer Schnittbreite steigt andererseits der erforderliche Krafteinsatz.

Manche Geräte ermöglichen eine stufenlose Schnitthöhenverstellung. Bei anderen Ausführungen sind voreingestellte Stufen – zum Beispiel vierstufig, fünfstufig – vorhanden. Im Normalfall reicht ein Rasenmäher schon mit einer oder maximal zwei Standardeinstellungen, wenn lediglich ein regelmäßiger Schnitt erledigt werden soll. Geht es hingegen um ein repräsentatives Rasenstück – im Vorgarten neben der Haustür –, oder wird Wert auf einen gut gepflegten „englischen Rasen“ gelegt, dann kann sich eine stufenlose Schnitthöhenverstellung anbieten. Mit einer solchen Einrichtung kann man auf jahreszeitliche Unterschiede Rücksicht nehmen sowie eine wechselnde Frequenz des Rasenmähens leichter berücksichtigen.

Auswurf und Fangkorb

Der Auswurf des geschnittenen Rasens findet bei Handrasenmähern zumeist heckwärts statt. Einzelne Geräte sind mit einem Fangkorb ausgestattet. Zu beachten ist hierbei, welche Rasenmenge in dieser Fangvorrichtung jeweils Platz findet und ob die Zusatzeinrichtung ein problemfreies Arbeiten behindert. Je kleiner der Fangkorb, umso häufiger ist ein Auswechseln bzw. Leeren während des Mähvorgangs vonnöten. Das bedeutet dann jeweils einen Gang zur Abladestelle bzw. zum Kompost.

Je größer der Fangkorb ist, umso eher kann es allerdings zu Beeinträchtigungen beim Mähen kommen. Denn der Korb liegt genau dort, wo der Führer des Rasenmähers läuft. Auch hier kann die Begutachtung der Produktbilder einen Hinweis darauf geben, wie diese Problematik vom jeweiligen Hersteller gelöst wurde. Nicht zu vernachlässigen ist ebenfalls, ob der Fangkorb schnell entfernt und wieder eingesetzt werden kann und wie stabil er verankert ist.

Welche Hersteller von Handrasenmähern gibt es?

Handrasenmäher gibt es „Made in Germany“, von europäischen Herstellern und von Herstellern aus dem außereuropäischen Ausland. Es ist sinnvoll, sich vor der Kaufentscheidung über die Gesamt-Produktpalette des Anbieters einen Überblick zu verschaffen und zu prüfen, wie verbreitet die Geräte in Deutschland sind. Wenn etwa kleinere Ersatzteile beschafft werden müssen oder die Schneidemesser zu ersetzen sind, kann es je nach Wohnsitz und Verbreitung des Gerätevertriebs problematisch werden, eine passende Anlaufstelle in der Nähe zu finden. Das gilt insbesondere bei Importprodukten, die von weither kommen, oder bei Produktherstellern, die sich erst neu am Markt betätigen. Bei den letztgenannten Herstellergruppen kann die Ersatzteilbeschaffung wegen mangelnder Infrastrukturen schwieriger, unmöglich oder kostenintensiver sein.

Sicherheitsvorkehrungen am Gerät

Beim Rasenmähen kommen scharfkantige Spezialmesser zum Einsatz, die im Zweifelsfall zu Verletzungen führen können. Spielende Kinder, die das abgestellte Gerät im Geräteschuppen entdecken, sind dabei genau so in Gefahr, wie Unfälle bei unsachgemäßem Arbeiten nicht gänzlich auszuschließen sind. Deshalb sollte bei der Kaufentscheidung immer auch der Sicherheitsaspekt eine Rolle spielen. Liegen die Messer ohne Schutzbleche und ähnliche Vorrichtungen völlig frei, ist besondere Vorsicht angeraten.

Verbesserte Arbeitssicherheit gewährleisten zudem Handrasenmäher, deren Griffe höhenverstellbar sind. Dann ist nicht nur ein rückenschonendes Mähen möglich – eine ideale Höhe ist auch wichtig für einen gut kontrollierten Geräteeinsatz während des Mähens.

Ebenso wichtig für die Arbeitssicherheit ist eine hochwertige Verarbeitung der Materialen, die etwa ein Herausrutschen von Schneidevorrichtungen oder Fangkorb verhindern. Ein rutschfester Griff und stabile Halterungen bei Schutzblechen und weiteren Abdeckungen sollten vorhanden sein. Falls es sich um einen klappbaren Rasenmäher handelt, sollten Feststellschrauben bzw. Einrast-Vorrichtungen so belastbar ausgeführt und verarbeitet sein, dass während des Rasenmähens alles sicher sitzt.

Die Kaufentscheidung: Mindestanforderungen an den Rasenmäher

Welche Variante am besten geeignet ist, hängt nicht zuletzt davon ab, auf welche der vorgenannten Gesichtspunkte besonderer Wert gelegt werden soll. Die Handrasenmäher der verschiedenen Hersteller erfüllen die aufgeführten Anforderungen in ganz unterschiedlichem Maß – je nach Preisklasse und Ausführung. Ein Vergleich mehrerer Geräte ist daher immer angeraten.

Einige Mindestanforderungen sollte allerdings jeder Handrasenmäher erfüllen. So sollten Käufer nicht aus Kostengründen auf sicheres Arbeiten mit entsprechenden Schutzvorrichtungen verzichten. Da Handrasenmäher, wie beschrieben, eher zu den kostengünstigen Rasenmäherlösungen zählen, sollte die Entscheidung für ein Gerät mit etwas höherer Standardausstattung in Erwägung gezogen werden. Dies kann etwa die Qualität der Schneidemesser betreffen oder eine stufenlose Schnitthöhenverstellung. Bei einem robust gebauten Modell könnte zudem die Lebensdauer des Geräts deutlich höher sein – und damit wären die Gesamtkosten, auf die tatsächliche Nutzungsdauer berechnet, entsprechend niedriger. Insbesondere im Blick auf kleine, aber anfällige Teile, wie Räder, Radaufhängung oder Schnittmesser bedeutet ein mehr an Qualität langfristig eine Kostensenkung. Denn wenn eines dieser Kleinteile bricht oder nicht mehr einsatzfähig ist, droht der gesamte Rasenmäher einsatzuntauglich zu werden. Dann steht ggf. die aufwendige Suche nach dem passenden Ersatzteil an oder im ungünstigsten Fall gleich die Anschaffung eines Neugeräts. Wer all diese Aspekte beim Kauf eines Handrasenmähers in Betracht zieht, wird mit Sicherheit das für ihn passende Modell finden.

 

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