Das Olympus-E-System - diese Gehäuse gehören dazu

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Das Olympus-E-System - diese Gehäuse gehören dazu

Das Olympus-E-System ist ein Kamerasystem, das der japanische Kamerahersteller Olympus im Jahr 2003 auf den Markt brachte. Das E-System zeichnet sich durch den Four-Thirds-Standard aus, der von Olympus und Kodak als Standard für Objektivanschlüsse bei Spiegelreflexkameras entwickelt wurde und den Vorteil hat, dass Objektive und Kameragehäuse verschiedener Hersteller miteinander kombiniert werden können, sofern Sie das Four-Third-Bajonett haben. Zudem besitzen alle Modelle des E-Systems ein Sensor-Staubschutzsystem, das die manuelle Reinigung des Sensors erspart, und sind zum Teil mit Bildstabilisatoren ausgestattet. Von 2003 bis 2010 brachte Olympus vierzehn Kameramodelle des E-Systems auf den Markt. Die Produktion von Kameras dieses Systems endete mit Einführung der "Olympus-E-5" im Jahr 2010, deren Nachfolger die spiegellose Systemkamera "OM-D E-M1" ist.

 

Von 2003 bis 2005: die "Olympus E-1", die "Olympus E-300" und die "Olympus E500"

Mit der "Olympus E-1" erschien im Jahr 2003 die erste Kamera des E-Systems, die besonders für den professionellen Einsatz gedacht und daher mit einem Staub- und Spritzwasserschutz ausgestattet war. Mit einem 5 Millionen Pixel Full-Frame-Transfer-CCD-Sensor von Kodak, Autofokus-System und dem 4,6 Zentimeter großen TFT-LC-Farbbildschirm war die "E-1" seinerzeit ein sehr innovatives Gerät und wurde daher im Jahr 2004 von der Stiftung Warentest als "Beste Kamera 2004" ausgezeichnet. Die "Olympus E-300" aus dem Jahr 2004 und die "E-500" von 2005 hatten bereits einen Sensor mit einer Auflösung von 8 Millionen Pixeln. Die "E-500" verfügt gegenüber den beiden Vorgängermodellen über zwei Slots für Speicherkarten und ist etwas leichter.

 

Von 2006 bis 2008: sieben neue Modelle in drei Jahren

Mit der "Olympus E-330" wurde im Jahr 2006 die Live-View-Funktion eingeführt, die es ermöglichte, das Bild vor der Aufnahme alternativ zum Sucher auf dem 2,5-Zoll großen Display zu betrachten. Im gleichen Jahr kam zudem die "Olympus E-400" auf den Markt, die eine Auflösung von 10 Megapixeln hatte. Im darauffolgenden Jahr präsentierte Olympus gleich drei neue Modelle, die "Olympus E-410" mit Live-View, die "E-510" mit Live-View und Bildstabilisator sowie die "E-3", die zusätzlich über ein klapp- und schwenkbares Display verfügte. Die "E-420" und die "E-520" ergänzten das Produktportfolio im Jahr 2008.

 

2009 und 2010: die letzten Modelle der Kameras mit Olympus-E-System

Das Jahr 2009 bescherte Olympus-Liebhabern mit der "E-30", der "E-620" und der "E-450" nochmals drei neue Modelle, bevor die Einführung der "E-5" im Jahr 2010 das Ende des E-Systems einläutete. Mit einer Auflösung von 12,3 Millionen Pixeln, einem High-Speed Live MOS-Sensor und einer Empfindlichkeit bis 6400 ISO lieferte die "Olympus E-5" erstklassige Bilder für professionelle Ansprüche.

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