Das Nexus 7: Ganz weit vorn, wenn's um Tablets geht

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In Sachen mobiler Mediennutzung immer am Start: Das Nexus 7 von Google ist ein Referenzgerät mit sieben Zoll großem Display. Womit es in seiner Klasse punktet, lesen Sie hier.
Das Nexus 7: Ganz weit vorn, wenn's um Tablets geht


Wissenswert vor dem Kauf: Was das wirklich Gute an Nexus 7 ist

Kann ich mit dem Tablet gut arbeiten, ist es spiel- und filmtauglich, lässt es sich gut transportieren? Das Nexus 7 ist vor allem auf die mobile Wiedergabe von Medieninhalten ausgerichtet. Das Display ist von hoher Qualität, der Akku hält lange und Gerät ist handlich und leicht.

Wenn Google ein Tablet für Android baut, dann soll das Betriebssystem hier seine Fähigkeiten ausspielen. So wird das Nexus 7 mit der aktuellen Android-Version ausgeliefert oder ein Update bereitgestellt. Davon profitiert nicht nur die Geräteleistung insgesamt. Auch die Auswahl an Apps macht richtig Spaß.
 


Ein Name, zwei Versionen

2012 erschien das Nexus 7 zum ersten Mal. Im Jahr darauf präsentierte Google ein Update des Tablets – mit leicht veränderter Hardware unter gleichem Namen. Die wesentlichen Unterschiede zwischen den Modellen: Das Update verfügt über ein feiner auflösendes und helleres Display, ist knapp 20% leichter, hat doppelt so viel Arbeitsspeicher und eine zusätzliche Kamera auf der Rückseite. Außerdem beherrscht das überarbeitete Modell auch den schnellen Mobilfunk-Standard LTE.
 


Das „Gerne-unterwegs-Tablet“

7 Zoll – mit diesem Format positioniert sich das Nexus 7 als gern gesehener, ständiger Begleiter. Schon als Leichtgewicht mit 350 Gramm auf den Markt gekommen, hat es in der Nachfolgeversion noch einmal 50 Gramm verloren. Es passt mit seinen schlanken Maßen gut in die Tasche, und hält lange durch: nach Herstellerangaben bis zu 10 Stunden ohne Unterbrechung. Ein so mobiles Gerät wird natürlich stark beansprucht. Schutz vor Schmutz, Stößen und Kratzern bieten Schutzhüllen und Taschen im passenden Format.
 


Ausstattung: zurücklehnen und genießen

In Sachen Ausstattung geht das Nexus 7 einen sinnvollen Mittelweg. Es kommt mit einem Prozessor, der die Medienwiedergabe gut unterstützt. Für anspruchsvolle filigrane Spiele ist er allerdings nicht optimiert. Die Kameras des Nexus 7 von 2013 eignen sich gut für Schnappschüsse, Filme und Videokonferenzen oder zum Scannen von QR-Codes. Auf eine Fotosafari sollte man besser eine digitale Fotokamera mitnehmen, auch mangels Blitz. Der eingebaute Speicher ist mit 8GB (nur bei der 2012er Ausgabe), 16GB oder 32GB zwar nicht üppig. Aber er reicht bequem aus für das Entertainment zwischendurch.
Tipp: Mit der Zeit sammelt sich einiges auf Tablets an. Misten Sie hin und wieder aus und schaffen Sie Platz für Neues.
 


Stärken: Medienspieler und Surfstation

Seine Stärken spielt das Nexus 7 als mobiler Medienplayer und Surf-Tablet aus: unterwegs Filme und Fotos schauen, E-Books lesen, im Web surfen und über Social Media-Kanäle kommunizieren. Das kratzfeste Display ist auch bei heller Umgebung gut lesbar und zeigt im Fall des Update-Modells dank einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln (323ppi) auch feinste Details. Filmton oder Musik gibt das Nexus 7 über Kopfhörer oder die eingebauten Lautsprecher wieder. Über den USB-Anschluss lassen sich Medien von externen Festplatten auf das Nexus 7 spielen. Richtig komfortabel wird es, wenn Sie Medieninhalte von Cloud-Speichern oder Streaming Services wie Spotify oder Googles eigener Content-Plattform nutzen.
Tipp: Das kompakte Nexus 7 eignet sich mit der passenden Halterung gut fürs Auto.
 


Verbindungskünstler: drahtlos in Kontakt

Alle wichtigen Funktechniken sind einsatzbereit: Über verschiedene WLAN-Standards können Sie sich zügig mit lokalen drahtlosen Netzwerken verbinden. Per Bluetooth und NFC kommunizieren Sie im Nahfeldbereich, auch mit smarten Uhren oder Fitness-Armbändern. Das 2013er-Modell erweitert die Funkstandards um die aktuellen Versionen wie Bluetooth 4.0 und das 5 GHz WLAN Frequenzband und funkt sogar im LTE-Netz. Über DLNA können Sie Inhalte vom Tablet bequem drahtlos im Netzwerk verteilen. Ein USB-Anschluss und ein Anschluss für Kopfhörer ergänzen das umfassende Schnittstellenangebot
Tipp: Sie können das Nexus 7 mit einer Ladestation im QI-Standard sogar drahtlos aufladen.
 


Zubehör: passt alles

Mit passendem Zubehör empfiehlt sich das Nexus 7 für weitere Aufgaben: Wenn Sie nicht auf der Display-Tastatur des Tablets tippen möchten, können Sie eine drahtlose Bluetooth-Tastatur nutzen. Die handschriftliche Eingabe und Auswahl von Bedienelementen auf dem Display erleichtert ein Eingabestift.
Tipp: Die passende Dockingstation vereinfacht das Aufladen, die Aufstellung in komfortabler Lesehaltung und den Datenaustausch mit dem Computer.


Alternativen

Wer viel produktiv auf dem Display arbeiten oder in detailgetreuen Spielelandschaften versinken möchte, freut sich über jeden zusätzlichen Millimeter und greift besser zu einem 10-Zoll-Tablet, zum Beispiel zum Nexus 10. Lieber Apple? Sehr gute Leistung in der gleichen Größenordnung bringt das  iPad Mini.

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