Computer-Drucker: Ins Netz gegangen

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Ein Notebook steht im Wohnzimmer, ein Computer im Kinderzimmer und auch im Büro arbeitet ein PC. Spätestens jetzt sollte man darüber nachdenken, ob ein Netzwerkdrucker nicht nur eine elegante, sondern auch praktische Lösung wäre.

 

Computer-Drucker: Ins Netz gegangenIn ein Netzwerk integriert lassen sich Drucker von jedem Endgerät ansteuern. (Copyright: vetkit/ jocic/ Thinkstock)

 

 

Drucker noch selten im Netzwerk integriert

Während eine WLAN-Verbindung der einzelnen Endgeräte im Haushalt heute praktisch Standard ist, wird das Thema Drucker noch immer stiefmütterlich behandelt. Dabei ist es weder sonderlich kostspielig noch kompliziert, auch den Drucker ins Netz zu bringen.

 

 

Den Drucker über WLAN oder Ethernet verknüpfen

Ob Tintenstrahler, Laserdrucker oder All-in-One-Gerät: In allen Bereichen gibt es heute günstige Modelle, die über einen Netzwerkanschluss verfügen. Am einfachsten lassen sie sich in ein bereits vorhandenes WLAN einbinden. Das geschieht über eine entsprechende Schnittstelle, die der Drucker von Haus aus mitbringt.

 

Einige Multifunktionsdrucker wie der HP Officejet Pro 8610 verfügen sowohl über eine WLAN- als auch eine Ethernet-Schnittstelle. (Copyright: HP) Zahlreiche Drucker sind aber auch mit einer Ethernet-Schnittstelle - dem Standard für lokale Datennetze - erhältlich. Ein Anschluss erfolgt hierbei über ein entsprechendes Kabel, das allerdings in den allermeisten Fällen nicht im Lieferumfang des Druckers enthalten ist.

 

In beiden Fällen ist die Einbindung des Druckers in das Netz meist schnell erledigt. Die Installations-Software sowie die mittlerweile recht übersichtlichen Netzwerkfunktionen der Betriebssysteme sollten auch Laien kaum vor Probleme stellen.

 

 

Printserver als flexible und günstige Alternative

Für kleines Geld lässt sich ein Drucker zudem über einen Printserver ins Netzwerk integrieren. Neue Server gibt es schon ab 20 Euro. Dabei handelt es sich um kleine, eigenständige Geräte, die auf der einen Seite mit dem Netzwerk, auf der anderen mit dem Drucker verbunden werden und sich dabei durch ein hohes Maß an Flexibilität auszeichnen.

 

Multiport-Printserver wie der PS104 von SEH besitzen mehrere Ports zum Anschluss von Endgeräten. (Copyright: SEH) Gängige Printserver unterstützen nämlich vielerlei Schnittstellen: drahtlos (über WLAN) oder über Kabel via Ethernet, Parallel-Port beziehungsweise USB. Es sind sogar Printserver erhältlich, über die sich ältere Drucker ins Netz integrieren lassen, die nur über eine serielle (RS-232) Schnittstelle verfügen.

 

Nachteil dieser Lösungen ist, dass sie komplizierter zu installieren sind als Drucker mit Netzwerkschnittstelle. Denn die Konfiguration, die meist über einen Internet-Browser erfolgt, setzt zumindest Grundkenntnisse zu Rechner und Netzwerk voraus.

 

 

Freigabe fürs Netz

Wer über das Netzwerk Druckaufträge erteilen möchte, sich aber keinen neuen Drucker oder einen Printserver anschaffen will, kann sich häufig auch der Bordmittel des Betriebssystems bedienen. Voraussetzung ist allerdings, dass bereits ein Netz - WLAN oder Ethernet - eingerichtet und ein vorhandener Drucker an einen Computer angeschlossen ist, der in dieses Netzwerk eingebunden wurde.

 

Die Inbetriebnahme erfordert dann zwar einige Konfigurationseinstellungen. Diese sind aber recht schnell erledigt. Hier ein Beispiel für die Windows-Konfiguration: Zunächst müssen über die Funktion 'Netzwerk- und Freigabecenter' der Systemsteuerung die 'Erweiterten Freigabeeinstellungen' kontrolliert werden. Hier sollte 'Datei- und Druckerfreigabe' aktiviert sein.

 

Auch der Drucker selbst muss für das Netzwerk freigegeben werden. Das lässt sich über die Funktion 'Geräte und Drucker' in der Systemsteuerung bewerkstelligen. Ein Rechtsklick auf den entsprechenden Drucker und die Auswahl des Menüeintrags 'Druckereigenschaften' bietet den Menüpunkt 'Freigabe' an, in dem das entsprechend Häkchen gesetzt werden muss.

 

Jetzt ist der Drucker für die Verwendung durch angemeldete Netzwerkbenutzer verfügbar. Allerdings muss der Rechner, der den Drucker bedient, laufen, um den Drucker übers Netzwerk beauftragen zu können.

 

 

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