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Brennholz im Vergleich zu anderen Energiequellen

rudolf9670
Von Veröffentlicht von

bei den heutigen Energiepreisen lohnt es sich, einmal darüber nachzudenken, ob es sich lohnt, mit Brennholz zu heizen.

Die Energie aus einem Raummeter trockenem Laubholz ( Buche), mit einem Energiegehalt von 2.100 kWh, ersetzt ca. 210 Liter Heizöl oder 200 kubikm. Erdgas. Nadelhölzer haben im Vergleich zu Laubhölzern zwar einen höheren Heizwert je Gewichtseinheit, nehmen aber aufgrund ihrer geringeren Massedichte für eine Energieeinheit 1/3 mehr Raum ein und brennen sehr schnell ab.

Der Heizwert je Kilogramm Buchenholz liegt bei 4,2 kWh, ein Raummeter wiegt etwa 500 Kg, das entspricht einen Heizwert von 2100kWh, hierfür müsste man ca. 210 Liter Heizöl verbrennen.

Bei Nadelholz beträgt der Heizwert je Kilogramm 4,5 kWh, der Raummeter wiegt etwa 350 Kg, das entspricht einem Heizwert von 1600 Kg/Raumm., hierfür müste man ca. 160 Liter Heizöl verbrennen.

Vorraussetzung für die erzielbare Energieausbeute ist trockenes Brennholz, was unter 20% Wassergehalt liegen sollte.

Bei einem Literpreis von ca. 70 Cent ( plus ) kommt man auf 140,- Euro, im Vergleich hierzu liegt der gestapelte Raummeter mit ca. 60,- Euro dagegen, Ersparnis ca. 80,- Euro! Zudem hat Holz als nachwachsender Rohstoff gegenüber Erdöl den vorteil,dass es CO2 neutral verbrennt, da die Menge an freigesetzten Kohlendioxid der Menge entspricht, die der Baum während der Wachstumsphase der Luft entzogen hat. Allerdings ist die Feinstaubbelastung durch verbrennen von Holz höher, als bei den in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeugen. Emissionen können aber erheblich durch die Wahl des Ofens beeinflust werden. Es ist zu überlegen, ob man angesichts der steigenden Energiepreise, auf Brennholz verzichten kann.

Der ökologische Vorteil von Brennholz als Ersatz für die nur begrenzt vorhandenen fossilen Energieträger gewinnt zunehmend an Bedeutung. Bei der Verbrennung von Erdöl ensteht u. a. Kohlendioxid. Beim Aufbau von Holz entzieht der Wald der Atmosphäre dieses Gas und bindet es längerfristig und gibt es erst dann wieder ab, wenn es entweder verbrannt wird, oder verrottet, die Nutzung ist immer CO2 neutral. Im Gegensatz hierzu wird über die Verbrennung von Erdöl und Erdgas, das bisher in der Erde fixierte CO2 zusätzlich abgegeben und belastet die Umwelt und führt zu bekannten Umweltschäden.

 

 

 

 

 

 
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