Automatischen Leuchtweitenregulierung

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Heute übliche Systeme bestehen aus jeweils einem Sensor an der Vorder- und an der Hinterachse, die die Relativbewegung zwischen Fahrwerk und Karosserie messen. Die Signale werden in einem Steuergerät zusammen mit der Fahrzeuggeschwindigkeit genutzt, um daraus die notwendigen Steuersignale für die Stellmotoren in den Scheinwerfern zu berechnen. Dynamische Systeme benötigen dabei aufwendigere Algorithmen und schnellere Steuergeräte sowie leistungsfähige Stellmotore, in der Regel Schrittmotoren.

Systeme, die auf Gyrosensoren basieren oder eine Kamera mit anschließender Bildverarbeitung nutzen, sind ebenfalls denkbar.

Eine ebenfalls im Fahrzeug befindliche Niveauregulierung der Federung (z.B. Luftfeder) kann eine Leuchtweitenregulierung nicht vollkommen ersetzen, da die Regelgenauigkeiten unterschiedlich sind. Es ist vielmehr darauf zu achten, dass diese im Grundsatz konkurrierenden Regelsysteme sich sinnvoll und störungsfrei ergänzen.

Neuerdings versehen einige Hersteller die automatische Leuchtweitenregelung auch mit einer Zusatzfunktion, genannt „Autobahnlicht“, oder „adaptive Doppeldistanz-Xenonscheinwerfer“. Dabei wird die Leuchtweite der (Xenon-)Scheinwerfer je nach Fahrgeschwindigkeit variiert. Beispielsweise reicht beim aktuellen Renault Clio unter 30 km/h der Lichtkegel 55 Meter weit, 71 m bei 30 bis 120 km/h und 110 m bei über 120 km/h.

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