13 Dinge, die Du mitbringen solltest, wenn Du die Rallye Dakar fahren möchtest

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Du bist der Held der Straße – und auch da, wo es gar keine Straßen gibt? Dann ist die Rallye Dakar genau das Richtige für Dich. Hier kannst Du Dich beweisen. Oder auch nicht. Wir sagen Dir, was Du unbedingt brauchst, um zum Star der härtesten Ralley der Welt zu werden.
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1. Geld, viel Geld ...

Wer keine Sponsoren hat oder mit einem Werksteam teilnimmt, muss tief in die Tasche greifen: Motoradfahrer sollten mindestens 60.000 Euro einkalkulieren. Alleine das Startgeld schlägt mit 14.800 Euro zu Buche. Hinzu kommen die Kosten für Ersatzteile und deren Transport, Benzin, Visa und sonstigen Behördenkram, den Hin- und Rückflug nach Südamerika bzw. nach Hause und Kautionen für GPS-Geräte und Satellitentelefone). Nicht zu vergessen: das Motorrad will auch bezahlt sein. Autofahrer müssen mit dem Vielfachen des Betrages rechnen – rund 200.000 bis 250.000 Euro kostet sie der Spaß.

2. Landkarten

Warum Landkarten, wenn es doch ausgeklügelte Navigationssysteme gibt? Die sind bei der härtesten Rallye der Welt schlicht nicht zugelassen, strikt verboten. Der Veranstalter stellt lediglich abgespeckte GPS-Systeme zur Verfügung. Mit deren Hilfe lassen sich festgelegte Wegepunkte passieren. Zwischen den Wegepunkten helfen Roadbooks mit wichtigen Informationen. 
Klassische Karten sind allerdings zugelassen. Man sollte also immer eine dabei haben. Aber Vorsicht: Auch wenn Dakar in Afrika liegt, ist das der falsche Kontinent. Die Rallye Dakar findet ja schließlich seit Jahren in Südamerika statt.
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3. Kompass

Sollte die Navigation total danebengegangen sein, hilft nur ein Kompass. Er gehört sogar zur Pflichtausstattung. Allerdings gibt es bei elektronischen Richtungsweisern Restriktionen. Sie dürfen nicht mit anderen elektronischen Geräten verbunden sein.

4. Wasserkanister

9.000 Kilometer müssen die Piloten der Rallye hinter sich bringen. Zum Teil herrschen im südamerikanischen Sommer bis zu 40 Grad. Das macht Durst. Ein ausreichender Wasservorrat sollte also vorhanden sein. Drei Liter Reserve sind vorgeschrieben. Zusätzlich ist ein „Camelback“-ähnliches Trinksystem mit einer Kapazität von zwei Litern Pflicht.
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5. Verbandskasten

Bei der härtesten Rallye der Welt kommt es immer wieder auch zu kleineren „Verwundungen“.  Für eine schnelle Erstversorgung ist der Sanitätskasten unerlässlich, der am besten deutlich besser ausgestattet sein sollte, als der übliche Verbandskasten für den Autoverkehr auf deutschen Straßen. Südamerika-Kenner wissen, dass auch Anti-Moskito-Spray und geeignete Mittelchen gegen Montezumas Rache hilfreich sind. Diarrhoe ist nun wirklich kein angenehmer Reisebegleiter.

6. Viel Werkzeug und Bedienungsanleitung

Ist die Service-Crew nicht in der Nähe oder kann der „Privatpilot“ nicht auf die Unterstützung einer solchen setzen, muss der Fahrer selbst Hand anlegen. Das wichtigste Werkzeug zur Autoreparatur sollte also an Bord sein. Und im Zweifel auch eine Bedienungsanleitung.
Obwohl: Wer erst in einem Buch nachschauen muss, wie man das Gefährt wieder in Gang bringt, hat möglicherweise seine Vorab-Lektionen nicht gelernt. Besser man kennt sein Auto oder das Motorrad schon vorher gut genug.
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7. Ersatzreifen oder Ersatzschlauch

Reifenpannen sind bei der Rallye Dakar absolut üblich. Statistisch gesehen trifft es jedes Team drei bis vier Mal. Klar, dass die Fahrer stets einen Ersatzreifen oder einen Reserve-Schlauch (Motorrad) dabei haben müssen.

8. Sonnenbrille und Sonnencreme

Auf bis zu 3700 Meter Höhe führt die Route der Rallye. Ohne ausreichenden Sonnenschutz ist das Rennen daher ziemlich ungemütlich. Während die Haut wegen der Schutzkleidung größtenteils geschont wird, müssen die Augen gegen UV-Licht geschützt sein, eine gute Sonnenbrille ist also ein absolutes Muss.
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9. Ohrenstöpsel

Gerade Motorradfahrer sollten auf den bis zu 800 Kilometer langen Etappen ihren Gehörsinn schützen. Fahrtwind und Motorenlärm setzen dem Trommelfell ordentlich zu. Bei übertriebener Belastung droht schleichender Hörverlust. Am Ende fängt man sich sogar einen ständigen Begleiter namens Tinnitus ein. Unser rat also: Packe einen guten Gehörschutz ein.

10. Vaseline für den Po

Das werte Hinterteil schmerzt vor allem bei Mopedfahrern nach stundenlangem Sitzen zuweilen ordentlich. Da helfen fetthaltige Cremes an geeigneter Stelle. Aber auch das Leder des Sattels wird geschmeidiger, reibt man es damit ein.
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11. Bequeme Isomatte

Unverzichtbar für den erholsamen Schlaf:  eine bequeme Schlafunterlage. Wer nicht zu einem der gesponserten Teams gehört, wird schon aus Kostengründen kein Quartier in einem Bus oder Wohnmobil in Anspruch nehmen können. Obdach bietet oft nur ein spartanisches Biwak – und das sollte für die meist nur vier Stunden Schlaf wenigstens etwas gemütlich sein.

11. Mobiltelefon

Wer am falschen Ende gespart hat, mit Rückenschmerzen aufwacht oder aus anderen Gründen dringend Hilfe braucht, sollte ein Mobiltelefon mitführen. Wegen der mangelhaften Netzabdeckung auf der Monsterstrecke macht allerdings ein Satellitentelefon mehr Sinn als ein Großstadt-Handy. Man ist dann ständig erreichbar und kann stets die Durchhalteparolen seiner Unterstützer empfangen.
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13. Glücksbringer

Für Autofahrer steht zuallererst Christophorus als Schutzheiliger bereit. Schließlich zählt er zu den 14 Nothelfern und ist in dieser Funktion der Helfer gegen einen unvorbereiteten Tod für Autofahrer. Wer nicht so mit dem Glauben hat, kann natürlich auch auf andere Talismane zurückgreifen: einen Wackeldackel beispielsweise. Obwohl: der dürfte nach kurzer Zeit ein mechanisches Schleudertrauma erleiden.
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