10 Tipps, damit Ihr Fahrzeug mit Leasingvertrag das Beste wird

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10 Tipps, damit Ihr Fahrzeug mit Leasingvertrag das Beste wird

Manchmal reicht das Geld nicht aus um einen Neuwagen zu kaufen, der genau den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Zudem verliert ein neu angeschaffter Wagen in seinem ersten Jahr prozentuell am Meisten an Wert. Mit steigendem Alter erhöht sich zudem nach und nach das Reparaturrisiko – der Wagen kann zu einem Loch ohne Boden werden. Meist ist die Garantie nämlich bereits ausgelaufen, noch bevor Sie den Wagen überhaupt ganz abbezahlt haben.

Sie möchten dennoch keinen alten Pkw fahren, der die besten Jahre bereits hinter sich hat, können aber auch nicht auf einen fahrbaren Untersatz verzichten? Dann haben Sie immer noch die Möglichkeit, einen Wagen zu leasen. Lassen Sie sich mit den folgenden 10 Tipps dabei helfen, den perfekten Leasing-Wagen für Sie zu finden.

Wie genau funktioniert das Leasing-Prinzip?

Leasing entstammt dem englischen Begriff "To lease" und bedeutet soviel wie „mieten“. Und genau das tun Sie, wenn Sie sich ein Leasing-Auto zulegen. Der Wagen gehört damit nicht Ihnen, sondern ist für eine bestimmte Zeit lang gemietet und darf von Ihnen verwendet werden. Das Prinzip ist dem einer Wohnungsmiete gleich: Sie bezahlen nicht für das Objekt, sondern für dessen Nutzung.

Tipp 1: Es gibt verschiedene Arten von Mietverträgen: Vor allem für kürzere Mietzeiten werden meist Kilometer-Leasing-Verträge abgeschlossen. Sie bezahlen hier für die Kilometer, die Sie fahren. Dieses Modell kann natürlich auch für eine längere Leasing-Dauer angewendet werden und setzt sich mehr und mehr als Standard-Vertrag durch.

Möchten Sie ein Auto über mehrere Monate oder sogar Jahre hinweg leasen, bieten Leasinggesellschaften auch Restwertverträge an. Dabei zahlen Sie die Differenz zwischen dem Wert des Autos, wie sie es bekommen und dem kalkulierten Wertverlust durch Alter, Abnutzung, etc. Durch die Kalkulation im Voraus kann der Wert allerdings stark von der Summe, die sie dann tatsächlich zahlen müssen, abweichen. Eine sicherere Variante ist daher der Kilometer-Vertrag.

Natürlich tragen Sie mit Ihren monatlichen Zahlungen auch dazu bei, dass der Leasing-Geber mit einem Gewinn aussteigt. Die Kosten übersteigen also für gewöhnlich jene, die Sie bei einem Eigentumswagen zu leisten hätten. Dennoch ist das Leasing-System eine äußert praktische Erfindung  ̶  auch für den Kunden. Denn dieser zahlt in regelmäßigen Raten für die Nutzung des Wagens und kann nach dem Auslaufen des Vertrags auf ein neues, jüngeres Auto umsteigen. Wenn dieses Auto zudem noch in Garantie ist, fallen die meisten Reparaturkosten automatisch weg.

Tipp 2: Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Angebote mit besonders niedrigen Monatsraten entdecken. Hinzu kommt nämlich in der Regel noch eine Sonderzahlung. Erst diese beiden Zahlungen gemeinsam ergeben die tatsächlichen Gesamtkosten.

Vor allem Leasinggesellschaften bieten ihre Wagen oft inklusive einer Vollkasko-Versicherung an. Wenn Sie dieses Angebot nicht annehmen möchten, sind Sie dennoch dazu verpflichtet, den Wagen zu versichern und Inspektionstermine in der Markenwerkstatt einzuhalten. Bei privaten Leasing-Gebern kann das vertraglich auch anders geregelt sein.

Tipp 3: Bei einer Leasing-Übernahme steigen Sie direkt in den Vertrag einer anderen Person ein und übernehmen dessen Verantwortung. Meist wird vor einer Übernahme Ihre Bonität von der Leasing-Gesellschaft überprüft. Achten Sie bei Kilometerverträgen unbedingt darauf, dass der Vorbesitzer nicht bereits alle vertraglich geregelten Kilometer verfahren hat. Denn dann müssen Sie bei der Autoabgabe hohe Nachzahlungen leisten!

Nach welchem Pkw-Typ suchen Sie?

Es gibt zahlreiche verschiedene Auto-Varianten, die alle auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgelegt sind. Tipp 4: Bevor Sie also ein Auto leasen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein wofür Sie den Wagen brauchen und einsetzen wollen. Denn hieraus ergibt sich der Typ des Pkws, der für Ihre Zwecke ideal ist.

Eine Limousineist ein Personenkraftwagen, der geschlossen ist und von drei Paar Fahrzeugsäulen gestützt wird. Das Bild, das die meisten Menschen bei dem Begriff vor Augen haben, ist ein Luxuswagen oder eine Stretch-Limousine. Tatsächlich fallen aber auch Kleinwagen, Fahrzeuge der Kompaktklasse und viele andere in diese Kategorie. Grob gesagt ist eine Limousine ein gewöhnliches Auto. Je kleiner, desto sparsamer sind diese Pkws in der Regel. Da Sie mit einem Leasing-Vertrag die Möglichkeit haben, neue Modelle zu fahren, sind diese auch meistens sehr hochwertig ausgestattet und entsprechen allen Sicherheits- und Umweltstandards.

Der Kombi, eine Kurzform für Kombinationswagen, ist eine Mischform zwischen Pkw und Lkw. Autos dieser Klasse haben in der Regel eine senkrechte Heckklappe und verfügen über viel Ladevolumen. Kombis sind für Fahrer geeignet, die viel Platz brauchen. Ob Sie nun mit Ihrer Familie auf Urlaub fahren möchten oder etwa häufig große Bauteile wie Möbel transportieren müssen, in einem Kombi finden sie praktisch immer Platz für alle Vorhaben dieser Art.

Sportwagen oder Coupés sind sportliche, schlanke und meist sehr leistungsstarke Autos. Das Autodach wird nur von zwei Paar Säulen getragen und ist kürzer als das einer Limousine. Wenn Sie gerne das Maximum an Leistung aus Ihrem Wagen herausholen und sich an dem Gefühl der Beschleunigung und Kraft erfreuen, so sollten Sie sich das Leasen eines Sportwagens überlegen. Viel Platz ist im Inneren allerdings nicht. Viele Coupés sind zudem nur als Zweisitzer gebaut. Sie sind daher nicht gut für Familien mit Kindern geeignet. Durch den starken Motor ist der durchschnittliche Verbrauch vieler Sportwagen zudem recht hoch. Tipp 5: Ein solches Auto ist ein Liebhaberutensil und kein Familienwagen.

Als ein Cabrio oder Roadster werden jene Wagen bezeichnet, die ein flexibles Dach besitzen. Das Dach kann aus Stoff gefertigt sein oder dem gleichen Material wie der Rest des Autos entsprechen. Ausschlaggebend ist nur, dass es bei Bedarf eingeklappt werden kann, sodass die Insassen den Fahrtwind und die dadurch gefühlte höhere Geschwindigkeit genießen können. Die meisten Cabrios sind auch Sportwagen und fallen daher in das gleiche Einsatzgebiet. Doch auch kleinere Stadtautos wie den Smart gibt es bereits als Cabrio zu kaufen bzw. zu leasen.

Der Geländewagen ist, wie Ihnen die Bezeichnung bereits verrät, für das Fahren auf unbefestigten Straßen und leichtes Gelände geeignet. Für diesen Zweck haben diese Pkws in der Regel Allradantrieb und einen starken Motor verbaut. Der Unterboden liegt deutlich höher als bei gewöhnlichen Limousinen, so sind auch Wasserdurchfahrten möglich. Eine etwas straßentauglichere Version ist der vor allem in den USA sehr beliebte SUV. Geländewagen haben einen recht hohen Verbrauch. Tipp 6: Wenn Sie also nur auf befestigten Straßen unterwegs sind, lohnt es sich nicht, einen solchen Wagen als Leasing-Auto zu wählen.

Wie wichtig ist Ihnen die Umweltfreundlichkeit Ihres Leasing-Fahrzeugs?

Die meisten neuen Wagen weisen einen hohen Standard in Bezug auf umwelt- und ressourcenschonende Technik auf. Natürlich können Sie auch ein Hybrid- oder Elektroauto leasen. Letzteres ist vor allem für kurze Strecken beispielsweise innerhalb der Stadt gedacht, da die Akkus noch nicht so lange durchhalten wie ein Kraftstofftank.

Tipp 7: Bestimmte Automarken wie Alfa Romeo legen bei der Herstellung Ihrer Wagen und auch in der Forschung besonders viel Wert auf Umweltfreundlichkeit.

Welche Sicherheitskriterien muss Ihr Leasing-Wagen erfüllen?

Tipp 8: Eine gute Referenz zum Thema Sicherheit sind die Ergebnisse von Crashtests wie dem Euro NCAP. Fünf Sterne sind das höchste Ergebnis, das ein Wagen bei dem Test erreichen kann.

Natürlich sorgen auch bestimmte Fahrhilfesysteme für mehr Sicherheit beim Fahren. Erkundigen Sie sich vor dem Unterschreiben des Vertrags, welche Hilfen im Fahrzeug verbaut sind. Neben standardmäßigem ABS und der Airbag-Versorgung können vor allem neue Autos mit vielen weiteren Tools aufwarten.

Die Ausstattung des Leasing-Fahrzeugs  ̶  hier ist häufig Flexibilität wichtig

Wenn Sie ein Auto bei einer Leasing-Gesellschaft in Vertrag nehmen möchten, haben Sie bezüglich Innenausstattung und Design des Wagens manchmal noch eine gewisse Auswahl. Bei einer Leasing-Übernahme fällt diese Möglichkeit natürlich weg. Tipp 9: Wägen Sie ab, welche Extras Sie wirklich benötigen. Brauchen Sie beispielsweise tatsächlich eine Sitzheizung, wenn Sie über ein unglaublich günstiges Angebot stolpern, das diesen Zusatz leider nicht anbietet?

Wünschen Sie sich ein Auto einer bestimmten Marke?

Das ist nicht verwerflich. Schließlich steckt die Autoindustrie eine Menge an Geld in Werbung – die Hersteller kreieren damit ein von ihnen gewünschtes Image. Wenn Sie sich mit dem Image einer Marke gut identifizieren können oder Ihnen ein besonders anspruchsvolles Design eines bestimmten Herstellers gefällt, so können Sie ja zumindest nach den entsprechenden Autos Ausschau halten.

Tipp 10: Auch renommierte Marken wie Porsche, VW oder Audi, und natürlich viele andere auch, bieten Autos nicht nur zum Verkauf an. Denn auch diese Modelle können geleast werden. Wenn es also schon immer Ihr sehnlichster Wunsch war, in einem Porsche über die Autobahn zu fahren, dann zögern Sie nicht lange. Auch sportliche Wagen und Luxusvarianten können für eine durchaus realistische Monatsrate Ihnen gehören.

Sie möchten den Wagen nicht mehr hergeben – die Kaufoption?

Manche Leasing-Fahrzeuge können nach dem Auslaufen des Vertrags aufgekauft werden. Im Vergleich mit einem Neuwagenkauf hat dies den Vorteil, dass Sie bereits mit dem Auto gefahren sind und wissen, was Sie erwartet. Sonst würden Sie ihn ja schließlich nicht behalten wollen. Ist die Kaufoption schon im Vorhinein ausgemacht, so zahlen Sie auf Wunsch gemeinsam mit den Leasing-Raten auch gleichzeitig den Wagen ab.

Nützliches für die Rückgabe nach Vertragsauslauf

Wenn Sie das Fahrzeug doch lieber abgeben möchten, so muss dieses in einem betriebs- und verkehrssicheren Zustand zurückgebracht werden. Normale Gebrauchsspuren sind durch die Leasing-Rate abgedeckt, gröbere Schäden hingegen müssen vom Leasing-Nehmer behoben werden, beziehungsweise sind als eine Minderwertzahlung zu leisten. Um Schwierigkeiten bei der Rückgabe zu vermeiden, lassen Sie den Wagen einer unabhängige Gebrauchtwagenprüfung unterziehen, um dessen Restwert festzustellen. Inspektionskosten und TÜV Gebühren müssen Sie nur tragen, wenn diese in den Zeitraum des Vertrags fallen, ansonsten sind diese vom Leasing-Geber zu leisten.

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