Informationen zu Windows 7

Mit dem offiziellen Verkaufsstart im Oktober 2009 löste es seinen Vorgänger Microsoft Windows Vista ab. In sechs verschiedenen Programmversionen gelangte Windows 7 fortan auf Computer weltweit. Die Versionen unterscheiden sich zum einen im Funktionsumfang, zum anderen in der Art der Lizenzvergabe, bei den professionellen Ausgaben auch durch den Support. Viele Hersteller, vor allem von günstigeren Laptops und Notebooks, statteten ihre Geräte mit der abgespeckten „Starter Edition“ aus. Dieses ist die am meisten eingeschränkte Version, in der keine Medien von DVD abgespielt werden oder der Desktophintergrund verändert werden können. Außerdem kann das Design der Benutzeroberfläche nicht verändert werden. Geräten im mittleren Preissegment wurden meist mit der „Home Basic“ Edition verkauft. Diese bietet zwar kein volles Mediacenter, jedoch einen Windows Media Player und mehrere Benutzerkonten. Die Vollversion für den Heimbereich, in der unter anderem auch das Media Center vorhanden ist, heißt „Home Premium“. In dieser Version können DVDs sowohl abgespielt als auch gebrannt werden. Im professionellen Bereich lauten die Versionen „Professional“, Zielgruppe sind kleine Unternehmen und Selbstständige, „Ultimate“, eine vollständige Version aller in den anderen Ausgaben enthaltenen Funktionen sowie die Ultimate-Version mit Lizenzschlüsseln für größere Unternehmen namens „Enterprise“. Optische Neuerungen in Windows 7 sind beispielsweise das kleine Vorschaubild eines gerade laufenden Programms, wenn man den Mauszeiger über dessen Icon in der Taskleiste hält. Dadurch kann man sich beispielsweise über den Zustand verschiedener Programme informieren, ohne das Fenster wirklich zu öffnen, was den Arbeitsspeicher schont. Dateien wie Dokumente und Bilder werden ab Windows 7 in der „Bibliothek“ abgelegt, was Vorteile in der Netzwerkverwaltung bietet. Seit Oktober 2012 ist der Nachfolger von Windows 7 auf dem Markt, das in Oberfläche und Funktionen neu gestaltete Windows 8.