Zeolith Klinoptilolith die Wahrheit über die Wirkung.

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Zeolith, die Wahrheit über Klinoptilolith-Zeolith, dieses phantastische
Gestein.
(Was ist das beste Klinoptilolith-Zeolith und wie wirkt es?)

Nach 5 großen Berichten mit unendendlich vielen Versuchen über das Zeolith soll dieser jetzt Aufklärung darüber geben was richtig und was falsch an vielen Aussagen über dieses Gestein ist.

Bestätigt hat sich alles was ich über Zeolith vor vielen Jahren schon zu dem Einsatz im Aquarium anführte.
Ob es um den rätselhaften Tod und Krankheit der Zahnkarpfen (besonders Guppy) ging, die mit Einsatz des Zeolith nicht mehr zu Hunderten abgemagert eingingen, wobei Nachzuchten zu 95% weniger degeneriert oder verkrüppelt waren, es hat sich Tausendfach bestätigt.

Ebenso, dass alle Fische und Pflanzen mit Einsatz des Zeolith (auch Korallen im Meerwasser) wesentlich besser, farbenprächtiger und gesünder entwickelten.

Auch dass Wasserwechselintervalle mit mechanischer Zeolith-Filterung, durch Aufnahme des Ammonium welches in weiteren Nitrifikations-Stufen nicht mehr zu Nitrat werden kann erheblich verlängert werden ist unbestritten.
In diesem Zusammenhang durch Entzug des Ammonium auch die Vernichtung und Verhinderung von Algen, wobei sehr viele Aquarianer nur durch Einsatz des Zeolith algenfreie Aquarien bekamen.

Hier könnte ich noch viele Beispiele für die positive Wirkung des Zeolith
auf alle Organismen, auch Mikroorganismen anführen, doch möchte ich mich hier auf das wesentlichste beschränken und das ist richtige Aufklärung über Zeolith.

Unbestritten hat Zeolith einen riesigen Boom und was den Einsatz in der
Aquaristik an geht löste ich diesen mit Sicherheit auf vielen
Verkausplattformen mit meinen Berichten und der positiven Bestätigung vieler unserer Käufer darüber aus.

Zeolith ist in jedes Aquarianers Munde und ich freue mich sehr darüber, denn mir ging es immer nur darum Fische und Pflanzen zu retten, oder zumindest bessere Bedingungen für diese zu schaffen.

Leider stelle ich aber, seit sich immer mehr für Zeolith interessieren fest,
dass die Interessenten auch viel hinter das Licht geführt werden was denn
nun das beste Zeolith ist und das sich einige Anbieter mit utopischen
Klinoptilolith-Anteilen zu übertrumpfen versuchen.

Es gibt kein Zeolith auf der Welt mit 95% Klinoptilolith-Gehalt!

Selbst wenn es dieses geben würde, was nicht der Fall ist, dann würde das aber immer noch nicht bedeuten, dass es auch das beste Klinoptilolith-Zeolith ist, denn viel mehr entscheidend für hochwertiges Zeolith ist der Anteil von Silizium und Aluminium für dessen Güteklasse.

Der Anteil an Silizium zu Aluminium sollte so hoch als möglich sein, was
bedeutet, dass SIO2 so hoch als möglich und AL2O3 so niedrig als möglich sein sollte.
Logischerweise setzt sich Zeolith aus Silizium von 60%-70% zusammen. Gefolgt von Aluminium mit 10%-16%
Weitere Elemente* sind dann vorwiegend Magnesium mit Höchstwerten von max. 2,17%, Calcium max. 5,2%, Kaliumoxyd max. 4,4%, Titanoxyd max. 1,15%, Eisen max. 2,7%, Natriumoxyd max. 3%, sowie weitere Elemente wie H2O bis 8% und andere in Spuren im 0,00 oder 0,000 Bereich.
Weitere Bestandteile von Klinoptilolith-Zeolith sind dann noch Quarz max. 20%, Kalzit max. 2,5%, Biotit und Chlorit max. 5%
Quelle:
Das große Werk von Prof. Dr. Karl Hecht, Elena Hecht Savoley
„Naturmineralien – Regulation – Gesundheit“.

*Bei den weiteren Elementen unterscheidet sich dann schon die Qualität des
Zeolith, denn umso mehr andere Bestandteile, desto weniger Platz ist für die
oberst angeführten.

Sowenig wie es Zeolith nicht mit 95% Klinoptilolith-Gehalt geben kann,
sowenig gibt es Zeolithe mit Silizium-Gehalt von 75%!
Mögliche Ausnahmen, obwohl es hierfür keinen einzigen wissenschaftlichen Nachweis gibt wären keine Regel und schon gar nicht auf dem Markt erhältlich.

Hier einige Angaben zu Vorkommen von Klinoptilolith-Zeolith:

Aydak:
Klinoptilolith 70%-80%, Quarz 14%-16%, Kalzit 2%-2,5%, Biotit und Chlorit 2%-3%

Dzegvi:
Klinoptilolith 80%-90%, Quarz 1%-2%, Kalzit 0,5%, Biotit und Chlorit 3%-4%

Novy-Kokhb:
Klinoptilolith 80%-90%, Quarz 6%-7%, Kalzit 0,5%, Biotit und Chlorit 4%-5%

Bad Khyz:
Klinoptilolith 70%-75%, Quarz 18%-20%, Kalzit 1,5%-2,5%, Biotit und Chlorit 2%-,2,5%

Silizium Gehalte:
Slowakei 65%-71%, Kaukasus (Khalilov und Bagirov 2002) 64,16%, Kroatien Megamin (Lelas 2002) 61,69%-67,17%, Sibirien 64,7%-72,8%

Quelle:
Das große Werk von Prof. Dr. Karl Hecht, Elena Hecht Savoley
„Naturmineralien – Regulation – Gesundheit“.

Es gibt natürlich noch viele Zeolithe mit weniger Silizium oder
Klinoptilolith-Gehalt die man hier aber nicht erwähnen muss, obwohl auch
diese sicher auf unserem großen Markt irgendwo angeboten werden.
Vorkommen gibt es in Deutschland im Harz, im Thüringer Wald, in der Eifel, im Erzgebirge, im Westerwald und einigen anderen Orten mit vulkanischem Ursprung.

An dieser Stelle darf ich anführen, dass unser Zeolith einen
Klinoptilolith-Gehalt von 85%-90% je nach Charge und einen Silizium-Anteil von 65%-71% enthält und somit qualitativ außer Frage steht.
Diese Info auch nur darum, weil es Aussagen im Internet gibt, dass unser
Zeolith nichts taugen kann weil wir es so günstig anbieten!
AquaRichtig ist nicht nur bei Klinoptilolith-Zeolith sehr preiswert, denn
unser Ziel ist erfolgreiche Aquaristik die sich auch jeder leisten kann.

Im Grunde kann man sagen, dass ein gutes Zeolith mit 85% Klinoptilolith und entsprechendem Anteil Aluminium das Höchstmaß an Reinheit ist und Chargen mit bis 90% eine Ausnahme, aber keine Regel darstellen.
Zeolith in dieser Güteklasse würde auf jeden Fall nicht für Cent/Kg an geboten, sondern industriell/Nahrungsmittel ergänzend verwertet, denn für 1 Kg höchster Reinheit in Lebensmittelqualität zahlen wir pulverisiert beinahe 30,00 Euro/Kg, welches wir in unserem Komplexdünger und Wasseraufbereiter ein setzen. 

Nun wissen Sie etwas mehr über die Güte-Kriterien von Zeolith und darum auch gleich zu dem anderen Vorurteil über Zeolith als Filtermedium:

Entzieht Zeolith dem Wasser wirklich wichtige Stoffe?

An dieser Stelle wollen wir dem Vorurteil entgegentreten, dass Zeolith dem (Aquarien) Wasser wichtige Stoffe entzieht, denn gerade das Gegenteil ist der Fall!
Zeolith besteht nämlich aus den häufigsten Elementen auf der Erde die da
sind:
Sauerstoff, Silizium, Aluminium, Eisen, Calcium, Natrium, Magnesium, Kalzium und Wasserstoff.
Nicht ohne Grund wird Zeolith darum auch als Bodenverbesserer mit
Langzeit-Düngewirkung eingesetzt.
Genau aus diesem Grund wachsen Aquarien-Pflanzen mit Zeolith-Filterung auch eine zeitlang ohne jede Düngerzugabe prächtigst und wir hatten diesen Versuch vor einigen Jahren auch dokumentiert.
Da Pflanzen auch noch andere Spurenelemente als im Zeolith enthalten
brauchen ist es nicht ratsam die Komplexdüngung auf Dauer zu
vernachlässigen.

Gegen was bitteschön soll Zeolith andere Stoffe wie Ammonium, etc. die es ja erwiesenermaßen aufnimmt austauschen, wenn nicht gegen die im Zeolith vorhandenen Elemente?
Dass Zeolith Ionen austauschend wirkt ist hinlänglich bekannt, aber
anscheinend nicht wie es funktioniert.

Die ersten technisch eingesetzten Ionenaustauscher überhaupt waren Zeolith und Ionenaustausch basiert darauf, dass die Ionen, im Zeolith also die Kationen leicht beweglich sind und so durch andere Ionen aus der Umgebung ersetzt werden können.
Auf diese Art lassen sich also aus unserer Lösung Wasser unerwünschte Ionen entfernen und im Zeolith dauerhaft (!) binden.
Zeolith wirkt hier wie ein Schwamm und ist dieser gesättigt sind die
gebundenen Stoffe sicher darin bis zur Regenerierung fest gehalten.
Das Prinzip des Ionenaustausches ist recht einfach, denn das am stärksten
bindende Ion verdrängt die am schwächsten bindenden Ionen aus der Verbindung des Austauschermaterials, hier dem Zeolith. Gibt es kein stärkeres Ionen um dieses zu verdrängen bleibt dieses an das Austauschermaterial gebunden bis durch eine höhere Konzentration von Natrium-Ionen (Kochsalz) diese bei der Regenerierung gelöst und weg gespült werden.

Etwas anderes ist der Einsatz Spezial behandelten Zeolith als Weichmacher in Wasch oder Spülmaschinen, denn hier wird das Wasser durch Abgabe von Natrium gegen die Aufnahme von Calcium Ionen weicher gemacht.
Wie ein ionenaustauschendes Material wirkt hängt immer von der Beladung dessen ab.
Zur Aufnahme von nahezu allen Stoffen ist es heutzutage möglich ein Zeolith zu erzeugen, sowie für unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten.

Ein Märchen ist es auch, dass Zeolith nur ein Wegwerfprodukt sei, denn
Zeolith ist immer wieder regenerierbar und verwendbar, aber dazu an anderer Stelle mehr.
Vollbiologisch durch Bakterienbesatz wirkend ist Zeolith das Filtermaterial auf Langzeit überhaupt, denn Bakterien haften durch einen negativen Pol auf dem durch Kationen positiv geladenen Zeolith.
Dies erklärt auch warum ein Zeolith-Körnchen schon nach Wochen unter dem Elektronenmikroskop wie ein Wattebällchen aus sieht.
Hierüber in einem anderen Bericht aber mehr.
Info:
Kationen sind Atome die positiv geladen sind und Elektronen als negative
Ladungsträger abgeben wodurch im Atom die positive Ladung überwiegt.
Negativ geladene Ionen sind die Anionen.
Anionen entstehen aus Atomen – Molekülen durch Aufnahme von Elektronen.
Über das Zusammenspiel von Kationen und Anionen demnächst mehr.

Bitte beachten Sie auch hier das Urheberrecht für diesen Artikel!


Petra Olbort



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