Das sind die Qualitätsmerkmale guten Tabaks

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Das sind die Qualitätsmerkmale guten Tabaks

Tabak ist zwar vielleicht nicht gerade gesund, aber das bedeutet nicht, dass es bei Tabak keine Qualitätsunterschiede gibt. Im Gegenteil: Gerade weil Tabak an sich schon keinen besonders guten Ruf hat, bemühen sich die Hersteller, potenzielle Kunden mit besonderen Qualitätsmerkmalen von den Vorzügen ihres Produktes zu überzeugen. Dazu kommt, dass das Selberdrehen oder Stopfen von Zigaretten in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist. Insofern lohnt es sich, einmal genauer zu schauen, was guten von schlechtem Tabak unterscheidet.

 

Am Rauch zu erkennen: Die Feuchtigkeit muss stimmen

Das Allerwichtigste zuerst: Ein guter Tabak muss das richtige Maß an Feuchtigkeit aufweisen. Ist er zu trocken, kratzt es beim Rauchen unangenehm im Hals und wirkt sich zudem negativ auf den Geschmack aus. Bei zu hoher Feuchtigkeit brennt der Tabak hingegen schlecht ab, sodass das im Tabak enthaltene Nikotin seine Wirkung nicht voll entfalten kann. Generell empfiehlt sich für die Aufbewahrung ein Tabakbeutel oder eine Dose, da der Tabak darin nicht austrocknet. Gut erkennen kann man die Feuchtigkeit übrigens am Rauch: Bei zu trockenem Tabak ist der Rauch unangenehm beißend, ausreichend feuchter Tabak erzeugt stattdessen einen weichen Rauch.

 

Guter Tabak hat ein gutes Aroma

Ein weiterer Qualitätsaspekt: das Aroma des Tabaks. Guten Tabak erkennt man an seinem starken, charismatischen Aroma. Wie bei allen Genussmitteln gibt es hier natürlich individuelle Vorlieben, was den Geschmack betrifft. Allgemein lässt sich aber festhalten, dass guter Tabak so rein und natürlich wie möglich sein sollte. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum immer mehr Raucher zu Drehtabaken greifen: Anders als handelsübliche Zigaretten enthält Drehtabak in der Regel wesentlich weniger zusätzliche Aroma- und Parfümstoffe. Diese Stoffe werden häufig eingesetzt, um eine eventuelle schlechte Qualität des Tabaks zu überdecken, und sind davon abgesehen auch noch extrem gesundheitsschädlich.

 

Wo kommt der Tabak her?

Eine große Rolle spielt auch die Herkunft des Tabaks. Damit die Tabakpflanze gedeihen kann, benötigt sie das passende Klima und einen guten Boden: Erst dadurch können die Tabakblätter ihr volles Aroma und eine hervorragende Verarbeitungsqualität entfalten. Besonders bekannt, gerade bei Zigarrenliebhabern, ist z. B. Kuba. Hier scheint die Sonne im Durchschnitt acht Stunden am Tag, und die Luftfeuchtigkeit beträgt 80 bis 90 % – das ideale Klima für Tabak.

 

Pfeife, Wasserpfeife, Zigarette – auf die Verwendung kommt es an

Zudem macht es einen erheblichen Unterschied, wofür der Tabak verwendet wird: Der Tabak für die inzwischen auch bei uns äußerst beliebten Wasserpfeifen ist beispielsweise wesentlich feuchter als herkömmlicher Tabak. Tabak für Zigarren und Pfeifen wiederum ist grob-geschnittener als handelsüblicher Zigarettentabak, sodass man ihn zum Drehen und Stopfen nicht verwenden kann.

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