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Whisky oder Whiskey: Alkohol, den eine ganz besondere Aura umgibt

Ob Whisky oder Whiskey: Hierbei handelt es sich um einen ganz besonderen Tropfen. Denn nur ein alkoholisches Getränk, das unter ganz speziellen Bedingungen hergestellt wurde, darf diese Bezeichnung tragen. „Whisky“ ist dabei der schottische Name, wohingegen der edle Tropfen aus Irland und Amerika „Whiskey“ heißt. Doch worin besteht das Geheimnis dieses Getränkes? Woran erkennt man einen guten Whisky? Was ist der Unterschied zwischen Bourbon, Rye und Scotch? Und: Ist Whisky überhaupt ein Getränk? Hierauf und auf andere Fragen bietet dieser Ratgeber erste Antworten.

Was ist die Geschichte von Whisky?

Der Whisky verdankt seine Existenz der Erfindung der Destillation. Denn im Prinzip handelt es sich bei Whisky um gebranntes Bier. Das Verfahren des Destillierens wurde wohl vor über 5000 Jahren in Mesopotamien erfunden. Es gibt die Sage, dass der irische Missionar und Schutzpatron das Verfahren nach Irland brachte. Gesichert ist, dass irische Mönche seit dem vierten Jahrhundert nach Christus in den Klöstern „Whiskey“ – mit einem „e“ vor dem „y“ - gebrannt haben. Denn die Iren und Amerikaner schreiben Whiskey statt Whisky. In Schottland, dem Land, das schlechthin mit Whisky assoziiert wird, brennt man Whisky nachweislich erst seit 1494 – und zunächst auch ausschließlich zu medizinische Zwecken. Lange Zeit wurde Whisky in Schottland in Schwarzbrennereien hergestellt, bis die britische Regierung 1823 durch den „Excise Act“ den Schwarzbrennereien gegen eine einmalige Lizenzgebühr die Möglichkeit zur Rückkehr in die Legalität bot.

Was bedarf es zu Herstellung eines echten Whiskys?

Bei Whisky handelt es sich um einen geschützten Begriff. Die Bezeichnung darf laut EU-Verordnung nur ein alkoholisches Getränk führen, das unter ganz speziellen Bedingungen hergestellt wurde: Zur Herstellung darf ausschließlich Getreide verwendet werden. Die Reifung dauert mindestens drei Jahre und erfolgt in Eichenfässern. Das letzte Kriterium ist die Abfüllung mit mindestens 40 Prozent vol. Alkohol.

Im Laufe der Zeit haben sich Unterschiede bei den Herstellungsmethoden entwickelt. So entstehen die unterschiedlichen Sorten:

  • Single Malt Whisky: Dieser Whisky wird ausschließlich aus gemälzter, also gekeimter, Gerste hergestellt. Die Brennung erfolgt in kupfernen Brennblasen. Im Anschluss reift er viele Jahre in Eichenfässern.
  • Blended Whisky: Hierunter versteht man die Mischung eines Malzwhiskys mit einem Industriewhisky. Industriewhisky wird aus Weizen oder Mais hergestellt und reift nur minimal in Fässern.
  • Bourbon Whiskey: Dieser wird vorwiegend aus Mais hergestellt.
  • Rye Whisky: Dieser Whisky wird aus Roggen hergestellt.

Woran erkannt man einen guten Whisky?

Da es sich bei Whisky um ein Genussmittel handelt, ist dies natürlich auch immer eine Geschmackssache. Trotzdem gibt es einige Merkmale, anhand derer sich die Qualität eines Whiskys objektiv beurteilen lässt: Bei Supermarkt-Whisky handelt es sich in aller Regel um Industriewhisky. Er hat einen weichen Geschmack und lässt das tiefe, vielfältige Aroma der Qualitätswhiskys der renommierten Brennereien vermissen. Hierbei handelt es sich um ein Massenprodukt.

Hochwertige Whiskys sind deutlich teurer und werden seltener gekauft. Daher findet man sie in der Regel auch nicht in Supermarktregalen, da der Abverkauf viel zu gering ist. Die Kriterien, anhand derer Sie eine gute Flasche Whisky erkennen, sind die folgenden:

  • Bei einem Qualitätswhisky wird das Herstellungsland genannt. Fehlt diese Angabe, so wurden die Zutaten aus unterschiedlichen Ländern kostengünstig zusammengetragen. Zu den hochwertigsten Sorten zählt der Single Malt Scotch Whisky.
  • Der Name einer renommierten Brennerei steht für gleichbleibende Qualität.
  • Schließlich ist das Alter ein Merkmal, anhand dessen sich die Qualität eines Whiskys ablesen lässt. Allerdings geht es nicht nur um das Alter; die Aussage „Je älter desto besser“ stimmt also nicht unbedingt. Daher gibt es inzwischen auch Abfüllungen, die den Geschmack in den Vordergrund stellen statt das Alter.

Wie lässt sich Whisky als Geldanlage einsetzen?

Whisky ist ein Genussmittel. Aber Whisky kann auch gesammelt werden und als Geldanlage dienen. Für Whisky, der aus den 1950er-Jahren stammt, zahlen Liebhaber mitunter bis zu 3000 Euro pro Flasche. Doch worauf kommt es beim Whiskysammeln an?

Es lohnt sich grundsätzlich nur, Qualitätswhisky zu sammeln. Industriewhisky, wie er in Supermärkten verkauft wird, eignet sich also in aller Regel nicht als Geldanlage. Zudem sollte beim Sammeln eine Strategie verfolgt werden, damit die gesamte Sammlung einen höheren Wert hat, als die einzelnen Flaschen für sich genommen. Hier gibt es vor allem die folgenden Ansätze:

  • Fokussierung auf eine renommierte Brennerei – möglichst lückenlos alle Abfüllungen einer Brennerei
  • Fokussierung auf die Region – je eine Flasche von jeder Brennerei der Region
  • breites Portfolio – eine Abfüllung von jeder renommierten Brennerei
  • Fokussierung auf Sondereditionen – limitierte Abfüllungen aller Brennereien

Welcher Whisky eignet sich für Anfänger?

Abgesehen von den Industriewhiskys weist das Getränk einen sehr stark ausgeprägten, vielschichtigen Geschmack auf. Für die meisten Einsteiger sind vor allem die rauchigen Whiskys nicht geeignet, da bei diesen der intensive Rauchgeruch die anderen Aromen überlagert.

Für Anfänger eignet sich insbesondere ein schottischer Single Malt Whisky, am ehesten eine Standardabfüllung mit 40 bis 43 Prozent. Am besten setzt man dabei auf die bekannten Brennereien.

Aufgrund des speziellen Herstellungsverfahrens kann ein Single Malt Whisky folgende Aromen haben:

  • Vanille
  • Honig
  • Karamell
  • Früchte
  • Beeren.

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