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Wälz-, Kugel- & Rollenlager für Schlosser - für das Rollen ohne Reibung

Wälz-, Kugel- & Rollenlager für Schlosser verringern den Reibungswiderstand bei Achsen und Wellen. Diese Lager nehmen axiale oder radiale Kräfte auf und ermöglichen die Rotation der Achse. Ein Wälzlager besteht aus drei Teilen - einem Innen- und einem Außenring und Wälzkörpern, die zwischen den Ringen auf einer Schmierung rollen. Wälzlager ist der Oberbegriff für mehrere Arten von Lagern. Kugellager verwenden ausschließlich Kugeln, um die Reibung zu verringern, Rollenlager stattdessen Zylinder oder Kegel. Rollenlager nehmen bei gleicher Baugröße höhere Kräfte auf. Neben Lagern aller Art finden Sie bei eBay beispielsweise Schlosserei-Gleitlager, Schlosserei-Radial-Rollenlager und Schlosserei-Axial-Rollenlager.

Wie haben sich die Wälzlager entwickelt?

Vor 2.700 Jahren begann man in Nordeuropa, Wälzlager zu benutzen. Archäologen entdeckten einen keltischen Streitwagen mit zylinderförmigen Stücken aus Buchenholz zur Lagerung der Radnaben. Die antiken Römer verwendeten Kugellager in Hebewerkzeugen. Mit der Industrialisierung entstand eine hohe Nachfrage nach Lagerungen, die Axial- und Radialkräfte besser aushalten als Gleitlager. Bei einem Gleitlager haben die beiden Teile in Bewegung direkten Kontakt miteinander. 1759 erfand der Uhrmacher John Harrison ein Rollenlager für ein Marine-Chronometer. Der Engländer Philip Vaughan erhielt 1794 das Patent für Achsen mit Rillenkugellagern. 1869 meldete der Franzose Jules Suriray ein Patent für ein Fahrrad-Kugellager an.

Wie entstand die deutsche Industrie für Wälzlager?

Die Geschichte der deutschen Wälzlagerindustrie begann 1883 in Schweinfurt. Friedrich Fischer baute erstmalig eine Kugelschleifmaschine, die perfekte Stahlkugeln herstellte. Bald gab es drei Unternehmen in Schweinfurt, die sich mit der Produktion von Wälzlagern befassten - FAG Kugelfischer, Fries & Höpflinger und Fichtel & Sachs. Schweinfurt, das Zentrum der deutschen Wälzlagerindustrie, erhielt in den Vorkriegsjahren Konkurrenz von Unternehmen in Berlin und im Ruhrgebiet. 1929 schlossen sich sechs Firmen unter der Regie von FAG Kugelfischer zusammen. Im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bomben die Produktionshallen in Schweinfurt. Nach dem Kriegsende entstanden zahlreiche Wälzlagerfabriken an verschiedenen deutschen Orten. Schweinfurt bleibt bis heute ein Zentrum der Wälzlagerindustrie.

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