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Die Tuba – das stärkste Instrument im Orchester

Sie gilt als „Elefant“ im Orchester. Schon optisch sticht die Tuba aus den Band- & Orchester-Instrumenten hervor: Sie ist durchschnittlich einen Meter hoch und wiegt um die elf Kilogramm. Manche Modelle schaffen bis zu fünf Oktaven, und ihr warmer, weicher Ton sorgt für die richtige Basslinie. Gemeinsam mit Waldhorn, Posaune und Schlagzeug gibt die Tuba Rhythmus und Harmonie vor.

Wie entstand die Tuba?

Die Tuba zählt zu den Bassinstrumenten und produziert mit ihren drei bis sechs Ventilen die tiefsten Töne bei den Blechblasinstrumenten. Genau deshalb hatte man sie um 1835 entwickelt: Der preußischen Militärmusik mangelte es am satten Bass-Klang, aber mit der Tuba war dieses Problem gelöst und die beliebte Marschmusik erhielt ihren typischen Sound. Vorläufer der Tuba, was übersetzt Röhre bedeutet, ist ein altrömisches Blasinstrument.

Zu welcher Musik passt die Tuba?

Auch wenn ihre Ursprünge in der Marschmusik liegen, ist die Tuba im Sinfonieorchester salonfähig geworden. Hier setzt man häufig die höhere Bass-Tuba in F ein, während die tiefere Kontrabass-Tuba in B in Blasorchestern ein wichtiges Fundament bildet. Unentbehrlich ist sie im Dixieland und Jazz. Ebenso profitiert die wiederentdeckte barocke Bläsermusik von ihrem einfühlsamen Klang, spezielle Arrangements holen die Tuba hinzu. Obwohl ursprünglich nicht als Soloinstrument vorgesehen, gelingt es virtuosen Musikern und Brass Bands der jüngeren Generation, sie erfolgreich als Solistin einzusetzen.

Welche Instrumente gehören zur Tuba-Familie?

Die Tuba gehört zur Familie der Bügelhörner, ihre Geburtsstunde schlug durch die Erfindung der Ventiltechnik mit Drehventilen oder Pumpventilen. Neben der Basstuba, auch Bombardon genannt, und Kontrabasstuba gibt es das Helikon, ein mitteleuropäisches Blechblasinstrument und Vorläufer des imposanten Sousafons. Ende des 19. Jahrhunderts auf Betreiben des Komponisten John Philip Sousa in Philadelphia entwickelt und nach ihm benannt, war es dank seines großen Schalltrichters für Marschmusik prädestiniert. Die kleinste Verwandte ist die eng gewickelte Tornistertuba: Sie entstand um 1908 in Österreich-Ungarn und ist so zierlich, dass sie im Infanterietornister der Regimentsmusiker Platz hatte.

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