Solch einen Artikel verkaufen?

Solch einen Artikel verkaufen?

Erreichen Sie mehr als 160 Millionen Käufer.

Trensen und Kandaren für den Reitsport

Die Trense ist neben dem Sattel wohl das allerwichtigste Reitaccessoire, denn ohne sie wird nunmal höchst selten geritten. Heutzutage existiert eine große Vielfalt an verschiedenen Modellen, Farben, Marken und Gebissen, die zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden können.

Was genau steckt hinter dem Wort „Trense“?

Zunächst ist als Trense ein Teil des Zaumzeuges für Pferde zu bezeichnen, genauer gesagt das Mundstück mit einem Ring an beiden Seiten, das an den Schlaufen an den Enden der Reitzügel befestigt wird. Umgangssprachlich wird allerdings häufig der gesamte Kopfteil einer Trensenzäumung als Trense bezeichnet. Mithilfe der Zügel wird über die Trense die Verbindung zwischen Pferd und Reiter hergestellt, der dadurch Signale an das Pferd weitergeben kann.

Welche verschiedene Arten von Trensengebissen gibt es?

Es gibt viele verschiedene Gebiss-Modelle, die von der typischen Wassertrense über Doppelringtrensen oder Schenkeltrensen bis his zu scharfen Kandaren reichen. Die Wassertrense wird am häufigsten verwendet und besteht aus einem einfach gebrochenen Gebiss mit zwei gleichlangen Mundstückteilen, die in der Mitte durch ein Gelenk miteinander verbunden sind. Doppelt gebrochene Gebisse bestehen aus insgesamt 3 Teilen und können sich aufgrund der höheren Flexibilität noch besser an die Anatomie des Pferdemauls anpassen.

Wie unterscheidet sich die Kandare von einer herkömmlichen Trense und wann ist deren Nutzung zu empfehlen?

Die Kandare ist die härteste Gebissvariante. Sie besteht aus nur einem festen Metallstück, das dem Pferd ins Maul gelegt wird. Ein Anziehen der Zügel wirkt sich daher nicht nur auf das Maul aus, sondern wird durch die Backenstücke auch direkt auf das Genick übertragen. Eine Kinnkette kann dabei zusätzlich vermehrten Druck auf das Gebissstück ausüben und gleichzeitig von unten gegen den Kiefer drücken. Verwendet werden sollte die Kandare nur von einem erfahrenen Reiter mit ruhiger Hand und bei einem gut ausbalancierten Pferd, das sich vor allem durch Schenkel und Gewicht reiten lässt, weil dem Pferd ansonsten Schaden zugefügt werden könnte.

Ihre Meinung - wird in neuem Fenster oder einer neuen Registerkarte geöffnet