Das Spieluhr Karussell in vielen Designs für Liebhaber und Sammler

Spieluhren oder Spieldosen haben eine lange Tradition. Die liebevoll gestalteten Uhren besitzen eine Mechanik, durch die sie als Musikinstrument verschiedene Melodien abspielen können. Die meisten Spieluhren können eine oder zwei Melodien abspielen. Je nach Bauweise und Ausstattung erklingt die Spieluhr entweder wenn ein Deckel geöffnet oder ein Rädchen aufgezogen wird. Ein besonders aufwendig gestaltetes Modell ist das Spieluhr Karussell. Bei diesem drehen sich gemeinsam mit den Melodien der Uhr die einzelnen Elemente des Karussells. Gerade auf Kinder übt das eine besondere Faszination aus. Aufgrund ihrer Bauweise haben sich zwei Arten von Spieldosen durchgesetzt, die Walzen-Spieldose und die Lochplatten-Spieldose.

Wann waren die Anfänge der Spieluhr?

Schon 1796 begann der Siegeszug der klangvollen Uhren. Antoine Favre-Salomon erfand zu dieser Zeit eine klingende Stahlzunge. Sie sollte zunächst in eine Taschenuhr eingesetzt werden. Die Anfertigung einer solchen Stahlzunge war sehr aufwendig. So mussten hierfür jeweils mehrere einzelne Tonzungen angefertigt werden. Auf einem Stahlblech wurden dann im Anschluss etwa 4 bis 5 dieser Zungen montiert. Heute und besonders in der Weihnachtszeit sind die schönen Stücke kaum noch wegzudenken. Viele dieser dekorativen Spieldosen finden Sie in der eBay-Kategorie sonstige Weihnachtsdekorationen.

Welche Spieldosen gibt es heute?

Die Technik der Spieldosen wurde über die Jahre hinweg weiterentwickelt. Heute finden in den Spieluhren verschiedene Konzepte Anwendung. So gibt es das Spieluhr Karussell beispielsweise mit austauschbaren Walzen. Erste Modelle dieser Art gab es um 1850. Die Walzen können bei dieser Ausführung von Hand gewechselt werden. Die Fertigung dieser Spieluhren ist noch immer sehr aufwendig, denn für jedes Modell muss eine eigene Walze hergestellt werden. Daneben gab es etwa ab 1840 Spieldosen, in denen zwei Kämme eingesetzt wurden. Einer der Kämme war dabei stets recht laut, der andere wurde dagegen für die leisen Klänge verwendet.

Welche wichtigen technischen Merkmale gibt es?

Damit eine Spieluhr funktioniert, werden eine Vielzahl von winzigen Einzelteilen verbaut, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Dazu gehören beispielsweise die Tonzungen und der Dämpfer. Der Dämpfer sorgt dafür, dass beim Abspielen der Melodie unangenehm kratzende Geräusche verhindert werden. Die meisten Spieluhren kommen bis heute ohne sogenannte Basstöne aus. Um diese tiefen Töne zu erzeugen, wären besonders lange Zungen erforderlich. Diese langen Zungen würden in den kompakten Uhren keinen Platz finden, dafür wären wesentlich größere Spielwerke erforderlich. Bei der Suche nach einem Antrieb entscheiden sich die Hersteller bis heute bevorzugt für die Anwendung von Federwerken. Sicher finden auch Sie Ihr Lieblingsstück unter den kleinen technischen Wunderwerken.