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Sonnenuhren - historische Zeitmesser in neuem Gewand

Seit der Antike sind die Sonnenuhren bekannt und gehören zu den ältesten Zeitmessern und damit zu den ältesten wissenschaftlichen Instrumenten. Noch im 19. Jahrhundert waren die Sonnenuhren in regem Gebrauch. Im 20. Jahrhundert dienten sie zur Korrektur der bis dahin noch recht ungenauen mechanischen Uhrmodelle. Heute schmücken sie vielerorts hübsche Altstadt-Rathäuser oder Kirchen. Man sieht sie in edlen Parkanlagen und Gärten. Und auch wenn mechanische und digitale Uhren heute das Maß der Zeit darstellen, ist die Präzision der Sonnenuhren immer noch gleichbleibend genau.

Wie funktionieren Sonnenuhren?

Für die Zeitanzeige mithilfe der Sonnenuhren ist das Licht der Sonne wichtig. Schon die Chinesen wussten vor etwa 4.500 Jahren, wie man anhand des Schattenwurfs der Sonne die Zeit misst. Ursprünglich nutzen sie dafür einen Stab, den sie einfach in die Erde steckten und durch Markierungen den Ablauf festlegten. Heute sieht man noch an manchen Kirchen und Klöstern eingeritzte Linien um ein kleines Loch herum. Dort steckte damals der Schattenstab, der im Verlauf der Sonne die entsprechenden Linien berührte. Anhand dessen wurden kirchliche Handlungen durchgeführt, die sich damals noch nicht an einer Uhrzeit, sondern am Stand der Sonne orientierten. Zwischen 1500 und 1800 erlebten die Sonnenuhren einen wahren Boom, denn insbesondere im Zeitalter des Barock entstanden großartige Sonnenuhren an den prunkvollen Fassaden der Schlösser und Kirchen. In Parkanlagen und Gärten maßen außergewöhnliche Sonnenuhren mit 55 Ziffernblättern oder sogenannte Kugelsonnenuhren die Zeit.

Welche unterschiedlichen Sonnenuhren gibt es?

Neben Gartenfiguren & -skulpturen, Vogeltränken und schönen Trittsteinen zählen Sonnenuhren heute zu den beliebten Accessoires im Garten. Man sieht sie als große Konstruktionen aus Gusseisen, die wunderbar zum Landhausstil passen. Oder als stilisierte Weltkugeln auf einem Steinpodest. Sehr schlicht, aber nicht minder faszinierend gearbeitet geben sich beispielsweise Sonnenuhren, die mit Sternkreiszeichen auf einer Gussplatte versehen sind, aus der schließlich der Schattenstab hervorragt. Weitere Sonnenuhren sind als Bronzeskulpturen gefertigt oder als filigrane Zeitmesser aus Edelstahl.

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