Ein Schweißgerät mit Elektroden zu einem fairen Preis erwerben

Immer dann, wenn es darum geht, Gegenstände aus Metall dauerhaft miteinander zu verbinden, bietet sich Schweißen als Verfahren an. Abhängig vom Einsatzbereich, der Häufigkeit der Verwendung und von der Metallart kommen verschiedene Elektroden-Schweißgeräte in Betracht. Sie können unter Produkten der Kategorien "Schweißgerät Elektroden in Elektrowerkzeuge zum Schweißen" und "Schweißgerät Elektroden in Sonstige Schweiß-Ausrüstung" wählen. Der Umgang mit Schweißgeräten erfordert vorsichtiges Arbeiten und einen geeigneten und vor allem absolut trockenen Arbeitsplatz. Abgesehen vom Gerät und den Elektroden ist eine geeignete Schutzkleidung unabdingbar.

Welche Schweißarten sind zu unterscheiden?

Ein wichtiger Unterschied beim Schweißen besteht in der Art der Verbindung: Es gibt das Schmelz-Verbindungsschweißen und das Press-Verbindungsschweißen. Während das Schmelzschweißen keinen Kraftaufwand erfordert, ist dies beim Pressschweißen der Fall. Um zwei Werkstücke durch Schmelzschweißen miteinander verbinden zu können, ist Energie erforderlich, die beispielsweise ein Produkt der Gruppe Kfz-Schweißgeräte liefert. Das Schweißen mit Schutzgas und das Schweißen mit Elektroden sind als die am häufigsten angewandten Schmelz-Schweißverfahren zu bezeichnen. Das Pressschweißen funktioniert, indem die zu verbindenden Teilbereiche auf Schweißtemperatur (etwa 1200 °C) erwärmt und anschließend zusammengefügt werden.

Wie funktioniert das Elektrodenschweißen?

Grundsätzlich handelt es sich beim Elektrodenschweißen um ein Metall-Lichtbogenschweißen: Ein Lichtbogen brennt zwischen dem Schmelzbad und der Elektrode, die den Strom leitet und als Schweißzusatzstoff dient. Es gibt eine Anode (Pluspol) sowie eine Kathode (Minuspol). Eine Elektrode – zum Beispiel der Kategorie Wolfram-Elektroden – fungiert als Pluspol, das Werkstück hingegen als Minuspol. Inzwischen ist es üblich, dass sich Elektroden aus Kernstab und Umhüllung zusammensetzen. Wenn Sie mit einer derartigen Stabelektrode arbeiten möchten, ist es erforderlich, die Elektrode in den Elektrodenhalter einzuspannen. Nach Inbetriebnahme des Schweißgerätes kann die Elektrode an die zu verbindende Stelle geführt werden. Dank der gebündelten Energie können sich sehr hohe Temperaturen entwickeln, die einerseits die Werkstoffe schmelzen und andererseits die Elektrode abschmelzen.

Was ist beim Elektrodenschweißen zu beachten?

Zwar sind die zu den Schweißgeräten gehörenden Bedienungsanleitungen sehr hilfreich, besser ist es aber, wenn Sie bereits Erfahrung im Schweißen sammeln konnten. Empfehlenswert ist der Besuch eines entsprechenden Lehrgangs, um über die Arbeitsweise und die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen informiert zu sein. Sinnvoll ist es, nicht nur ein Schweißgerät, sondern auch einen Schweißwagen zu erwerben. Dann haben Sie stets alles Zubehör für das Schweißen zusammen und können die gesamte Schweißausrüstung problemlos zum Einsatzort transportieren. Bevor Sie das Schweißgerät in Betrieb nehmen, sollten Sie geeignete Schutzkleidung anziehen. Besonders wichtig sind Lederhandschuhe und ein Schweißerhelm samt Schutzglasvisier. Da sich während des Schweißens Funken und gesundheitsschädliche Dämpfe entwickeln, sollte der Arbeitsbereich feuerfest und gut belüftet sein.