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Erinnerungen an schwierige Zeiten: Sammler Lebensmittelkarten

Sammler Lebensmittelkarten dokumentieren, wie die Menschen während und nach den Weltkriegen zu ihren Konsumgütern kamen. Eine Lebensmittelkarte fasst in der Regel Lebensmittelmarken für verschiedene Produkte zusammen. Neben Lebensmitteln waren Heizmaterial, Kleidung, Benzin sowie Zigaretten und Alkohol rationiert. In der DDR waren Lebensmittelkarten bis Anfang der Sechzigerjahre in Gebrauch. Selbst im Jahr 1990 erschienen dort noch Lebensmittelmarken, die für die Verteilung der Güter 'im Ernstfall' sorgen sollten. Neben Lebensmittelkarten für Sammler finden Sie bei eBay etwa Ausweispapier (bis 1945) für Sammler, Briefpapier für Sammler sowie Sammler Briefe & -Telegramme.

Wann begann die Ausgabe von Lebensmittelmarken in Deutschland?

Knapp zwei Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs erschien in Deutschland die erste Brotkarte. Bald kamen Marken für Fett, Eier und Milch dazu. Nach und nach erschienen Marken für weitere Konsumgüter, zum Beispiel Seife. Die britische Seeblockade verhinderte damals jeden Import nach Deutschland. Darüber hinaus konnten Bauern an der Front ihre Felder nicht bestellen. Die Bevölkerung litt. Der Winter von 1917/1918 erhielt den Namen Hungerwinter. Die Seeblockade hielt nach Kriegsende bis zum Sommer 1919 an, um Deutschland zur Unterzeichnung der Pariser Verträge zu zwingen. Der Verkauf von Lebensmitteln wurde bis 1920 durch Marken geregelt.

Wie regelten Lebensmittelmarken das Leben im Zweiten Weltkrieg und später?

Während des Dritten Reichs wurden bereits vier Tage vor Beginn des Zweiten Weltkriegs Lebensmittelmarken und Bezugsscheine für Benzin an die Menschen ausgegeben. Am Anfang konnte man das Geschäft für den Warenbezug frei wählen. Die Bestellscheine der sogenannten Einheitskarten reichte der Händler beim Reichsernährungsamt ein. Dieses System wurde bald durch das Bezugsrecht ersetzt. Händler schnitten die Marken von der Karte ab, klebten Sie auf Sammelbögen und bekamen dafür einen Bezugsschein für den Großhändler. Ab 1942 verschärfte sich die Lage. Noch 1946 erhielt ein Erwachsener nur 1550 Kalorien täglich. In der BRD waren Konsumgüter bis 1950 rationiert.

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