Rupfmaschinen – Schlachtung von Geflügel per Hand unterstützen

Die Schlachtung von Tieren ist in der Regel darauf ausgelegt, das Fleisch des Tieres zu erhalten, ohne dabei die Rückstände wie Haut oder eben auch die Federn einzeln entfernen zu müssen. Für das Federkleid von Geflügel gibt es für einfache Hausschlachtungen praktische Hilfen. Die Maschinen stellen somit ein weiteres Werkzeug dar, welches komfortabel dabei hilft, Fleisch fachgerecht und professionell weiterzuverarbeiten. Dazu können beispielsweise auch Gastronomie-Fleischwölfe gehören, die einen etwas späteren Verarbeitungsschritt darstellen.

Wie funktioniert die Rupfhilfe?

In den Maschinen selbst wird das Tier keineswegs erst geschlachtet. Deswegen ist die Inbetriebnahme auch etwas ruppiger und die Kräfte, die wirken, sind relativ stark. Hierbei sind die meisten dieser Hilfen zum Rupfen mit sogenannten Fingern konzipiert. Diese Finger sind dünne, lange und relativ harte Stachel, die das Geflügel ruppig aber dennoch so schonend wie möglich behandeln. Die Finger werden dann entweder in einem Kessel oder um sich selbst drehend in Bewegung gebracht. Wird das geschlachtete Tier dann in den Kessel geworfen oder an die sich drehenden Finger gehalten, verhaken sich die Federn in den Fingern. Nach einiger Zeit sind dann alle Federn restlos vom Tier entfernt und können separat aufgesammelt werden. Die Haut und das Fleisch bleiben dabei unbeschädigt, wodurch weitere Verarbeitungsschritte problemlos möglich sind.

Worauf ist bei der Auswahl zu achten?

Geflügel ist nicht gleich Geflügel, weshalb auch nicht jede Maschine zum Rupfen der Federn universell eingesetzt werden kann. Die Unterschiede liegen dabei aber nicht wie zu erwarten in großen Unterschieden der Beschaffenheit und Widerstandsfähigkeit der Federn, sondern in aller erster Linie in der Größe des Tieres. So können größere Geräte für fast alle Tiere genutzt werden. Für große Tiere wie Enten, Puten oder Schwäne sind die großen Rupfhilfen sogar notwendig. Allerdings muss der benötigte Lagerplatz selbstverständlich auch immer berücksichtigt werden. Sollen eher kleinere Geflügelsorten gerupft werden, zu denen beispielsweise die Hühner zählen, ist eine kleinere Variante also auch nicht verkehrt.

Welche Anwender profitieren von den Maschinen?

Ob eine solche Maschine zum Rupfen von Geflügel bei Ihnen tatsächlich notwendig ist, müssen Sie natürlich selbst entscheiden. Allerdings ist der Aufwand doch um einiges geringer, als wenn das Geflügel von Hand gerupft werden soll. Somit kann es sich bereits als Anschaffung lohnen, wenn nur wenige Male im Jahr der Anlass besteht, Geflügel selbst zu schlachten. Wird ständig Geflügel gehalten, macht die Anschaffung natürlich umso mehr Sinn. Dies kann sogar eine Rupfmaschine in Bedarf für die Geflügelhaltung oder eine Rupfmaschine in Fütterungs- & Aufzuchttechnik für Hof- & Viehtechnik notwendig machen.