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Royal KPM-Porzellan: Meisterhafte Eleganz und Fragilität

Das Porzellan, das weiße Gold, gehört zu den edelsten Materialien, aus dem noch heute Figurinen, Vasen, Geschirr und andere unglaubliche Fragilitäten erschaffen werden. 1763 übernahm Friedrich II. von Preußen die Königliche Porzellan-Manufaktur des Berliner Kaufmanns J. E. Gotzkowsky. Fortan trugen alle Porzellankreationen das kobaltblaue Zepter als unverwechselbares Signet. Bis 1918 war die Königliche Porzellan-Manufaktur im Besitz von insgesamt sieben Kaisern und Königen. Und noch heute gilt das Royal KPM-Porzellan mit seinen Gefäßen, Schalen und Plastiken als noble und gleichzeitig unvergleichliche Reminiszenz an diese hochherrschaftlichen Zeiten.

Was zeichnet das Royal KPM-Porzellan im Wandel der Geschichte aus?

Wie etwa das Meißener-Porzellan kann man auch das Porzellan aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur getrost als Zeitenbarometer bezeichnen, denn es begleitet mit seinen vielfältigen Stilfacetten durch die einzelnen Epochen. Beherrschende Stilmittel des Rokoko sind die Rocaille. So zieren zu dieser Zeit Ranken- und Muschelornamente das Porzellan. Friedrich II. gab sogar ein wunderbar reich dekoriertes und aus 450 Teilen bestehendes Service für seine diversen Schlösser in Auftrag. Aus dieser Epoche stammen die Kreationen von Friedrich Elias Meyer, der die Services Rocaille, Neuzierat und Neuosier schuf.

Als Pendant zu dieser Epoche entstand mit der Serie Kurland im Jahr 1790 die Ikone des Klassizismus. Kühle Farben, klare Konturen und antike Formen bildeten die Basis für die Porzellanarbeiten dieser Zeit. Die Serie Urbino repräsentierte später die Bauhaus-Phase, während das von Enzo Mari entworfene Service Berlin noch heute als Impulsgeber für die Moderne angesehen wird.

Wird Royal KPM-Porzellan immer noch handgefertigt?

Die überlieferten Herstellungsverfahren sind noch heute die Qualitätsmerkmale für Royal KPM-Porzellan. Fast ausschließlich werden die Stücke von Hand gefertigt, und aufwendige Malereien und Dekore unterstreichen den Unikatcharakter. Freihandmalereien ermöglichen die unverkennbaren individuellen Tier-, Blumen-, Landschafts- und Früchtemotive. Goldverzierungen und Prägungen sind weitere Stilmittel, um dem Royal KPM-Porzellan seine unvergleichliche Eleganz und Noblesse zu verleihen.

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