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Regulator-Wanduhren sind schicke Sammlerstücke und begehrte Möbel zugleich

In jeden herrschaftlichen Haushalt gehörte seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine Wanduhr als Einrichtungsgegenstand und Luxusartikel. Das genaue Kennen der Uhrzeit im eigenen Haushalt galt über Jahre als Privileg derer, die sich einen Regulator oder eine andere kostbare Uhr leisten konnten. Dagegen waren normale Leute auf die Kirchenglocken oder später auf die Bahnhofsuhren angewiesen, um zu wissen, was die Stunde geschlagen hatte. Inzwischen sind diese Regulatoren begehrte Sammlerobjekte.

Wie wird die Zeit gemessen?

Seit dem 18. Jahrhundert vervollkommnen Entwickler und Uhrmacher nahezu tagtäglich ihre Fertigkeiten, neue und noch präzisere Uhrwerke zu schaffen. Die größte Herausforderung dabei ist die Messung genauer Zeitabstände und der Antrieb des feinen Uhrwerkes, welches auch ohne externe Energiequelle, aber mit großer Genauigkeit über lange Zeit immer die gleichen Zeitabschnitte ausmessen muss. Lange, bevor der Zerfall von Atomen zur Zeitmessung genutzt wurde, mussten hochpräzise Regulatoren diese Arbeit erledigen. Sie regulierten die Kraft eines Pendels oder anderer schwingender Gewichte, um dies zu erreichen. Daraus ergibt sich das typische Ticken einer Wanduhr.

Was für unterschiedliche Regulatoren gibt es?

Neben dem schwingenden Pendel sind auch andere schwingende Teile einer Uhr für diese Aufgabe geeignet. Pendelnde Gewichte oder ein rhythmisch vibrierendes Zifferblatt sind ebenfalls dazu fähig. Diese Varianten sind auch als Armbanduhren verbreitet. Dabei sind die Bauteile allerdings um vieles kleiner und filigraner als bei den bekannten Wanduhren. Diese waren früher erforderlich, um die umfangreiche Technik eines Uhrwerkes unterzubringen.

Wie sind Regulatoren verziert?

Bereits die frühen Wanduhren waren stets mehr als nur Chronografen und Möbelstücke. Sie stellten ebenfalls ein Luxusgut dar. Die Wandschränke für die Uhrwerke und Pendel wurden reich verziert und mit Schnitzarbeiten ausgestattet. Bekannt sind vor allem liebevoll gestaltete Zifferblätter oder mechanische Figuren, die ebenfalls durch das ausgeklügelte Uhrwerk angetrieben wurden. Heute genießen Antike Original-Wanduhren (bis 1945) oder Original-Tischuhren (bis 1945) Sammlerstatus und werden zu hohen Preisen gehandelt.

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