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Harte Zeiten: Papiergeld der deutschen Rentenmark (1923-1937)

Papiergeld der deutschen Rentenmark (1923-1937) erinnert an die harten Zeiten der Hyperinflation, die Deutschland von 1919 bis 1923 im Griff hatte. Am 15. Oktober 1923 erließ die Regierung die Verordnung über die Errichtung der Deutschen Rentenbank. Diese Bank belegte die Immobilien von Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft zwangsweise mit Grundschulden und Hypotheken. Die Summe dieser Hypotheken betrug über 3,2 Milliarden Mark. Anschließend gab die Deutsche Rentenbank Rentenbankbriefe aus, die rechtliche Grundlage der Rentenmark. Neben Papiergeld der deutschen Rentenmark erhalten Sie bei eBay etwa vorübergehende Notausgaben von deutschem Papiergeld (1918/1919), deutsches Inflations-Papiergeld (1919-1924) sowie Papiergeld aus dem Deutschen Reich (1874-1914).

Wie ist die Rentenmark entstanden?

Die Mark hatte von 1871 bis 1914 eine Golddeckung. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs beendete man die Golddeckung. Nach dem Weltkrieg führten die Reparationszahlungen sowie die allgemeine Weltwirtschaftskrise zu einer ständigen Geldentwertung, die im Jahr 1923 massiv anstieg. Im Herbst 1923 weigerten sich Produzenten der Industrie und der Landwirtschaft, ihre Waren mit Papiergeld bezahlen zu lassen. Es kam zu Plünderungen und Krawallen. Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht und Reichskanzler Gustav Stresemann führten deshalb die Rentenmark ein. Sie war kein gesetzliches Zahlungsmittel, sondern eine Inhaberschuldverschreibung der Rentenbank. Obwohl kein rechtlicher Zwang bestand, sie als Zahlungsmittel zu akzeptieren, hatte die Rentenmark sofort Erfolg. Die wertlose Papiermark wurde im Wechselkurs von 1:1 Billion gegen die Rentenmark umgetauscht. Das sogenannte 'Wunder der Rentenmark' stoppte die Inflation sofort.

Wie lange war die Rentenmark gültig?

Die Reichsmark erschien am 30. August 1924 und hatte den gleichen Wert wie die Rentenmark. Bis 1948 galten beide Währungen in Deutschland. Die Regierung verbot zwar die Bezeichnung Rentenmark, aber die Scheine und Münzen behielten ihre Gültigkeit. Die letzten Rentenmarkscheine im Wert von 1 und 2 Rentenmark datieren vom Januar 1937, wurden aber erst im September 1939 ausgegeben. Auf Rentenmarkscheinen sind keine deutschen Hoheitssymbole abgebildet. Die Währungsreform mit der Einführung der D-Mark beendete die Geschichte der Rentenmark.

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