Membrankompressor – geringe Verdichtung für zahlreiche Anwendungsgebiete

Membrankompressoren werden vielfältig eingesetzt. In Aquarien, bei Arbeiten mit Airbrush oder in Teichen, Brunnen und anderen Gewässern finden Sie häufig Membrankompressoren. Diese Kompressoren gehören zu den Verdrängerverdichtern. Sie arbeiten mit einer elastischen Membrane, die an ihren Rändern befestigt ist. Eine Pleuelstange bewegt diese Membrane und versetzt sie in Schwingungen. Das verdichtet die Luft. Der Kraftaufwand der Pleuelstange hängt von der Elastizität der Membrane ab. Eine Membranpumpe arbeitet auf die gleiche Weise wie ein Kompressor. Deshalb werden Membrankompressoren oft auch als Membranpumpen bezeichnet. Sie bekommen diese Kompressoren bei eBay unter anderem in folgenden Kategorien: Membrankompressor in Pumpen für Teiche, Bachläufe und Brunnen und Membrankompressor in Modellbau-Airbrush-Kompressoren.

Wofür eignet sich ein Membrankompressor?

Ein Membrankompressor zeichnet sich dadurch aus, dass er einen relativ großen Durchmesser des Zylinders erfordert, aber nur eine geringe Hubkraft. Er ist wirtschaftlich, wenn geringe Mengen von Druckluft benötigt werden, die nicht allzu stark verdichtet werden muss. Darüber hinaus eignen sich Membrankompressoren zum Erzeugen von Vakuum. Ein Membrankompressor ist in der Regel nicht mit einem Kessel ausgestattet, in dem die Druckluft gesammelt wird. Er arbeitet daher nur im Dauerbetrieb. Wenn Membrankompressoren in der Industrie eingesetzt werden, verfügen sie oft über mehrere Membranen, die hintereinander geschaltet sind. Die Antriebsenergie bei einfachen Membrankompressoren liefert ein Elektromotor. Airbrush-Systeme und Pumpen für Aquarien und andere Gewässer arbeiten in der Regel mit Membrantechnik.

Wie unterscheidet sich ein Membrankompressor von einem Kolbenkompressor?

Bei einem Kolbenverdichter verringert ein dicht schließender Kolben das Volumen der Luft in einem Zylinder. Die so erzeugte Druckluft wird meist einem Kessel gespeichert. Es gibt zwei Arten von Kolbenkompressoren: Hubkolbenverdichter und Drehkolbenverdichter. Hubkolbenverdichter arbeiten in einem Zylinder, der mit Plattenventilen versehen ist. Bei Drehkolbenverdichtern entweicht die Druckluft durch Schlitze, die der Kolben bei seiner Drehbewegung freigibt. Membrankompressoren arbeiten lauter als Modelle mit Kolben, weil die Bewegung der Membran die Luft verdichtet. Die Bewegung der Pleuelstange und die Vibration der Membrane erzeugen Lärm. Da ein Membranverdichter ununterbrochen läuft, benötigt der Elektromotor Hitzesensoren. Meist ist der Elektromotor mit einem Ventilator ausgestattet, der die Betriebszeit des Geräts verlängert. Dennoch kann es bei der Arbeit mit Membrankompressoren besonders in einer warmen Umgebung vorkommen, dass sich das Gerät abschaltet, um abzukühlen. Diese Kompressoren arbeiten ohne Öl und müssen im Gegensatz zu Modellen mit Kolben nicht gewartet werden. Die Qualität der Membrane bestimmt die Lebensdauer. Wenn die Membran ersetzt werden muss, lohnt sich bei günstigen Geräten die Reparatur oft nicht. Membranverdichter zeichnen sich durch günstigen Anschaffungspreis und geringes Gewicht aus.