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Bilder des Impressionismus – es muss nicht immer ein ganz großer Meister sein

Die künstlerische Epoche des Impressionismus grenzen Kunsthistoriker heute allgemein auf die Zeit zwischen 1860 und 1920 ein. Die Bilder der Meister dieser Epoche, allen voran ihre berühmtesten Vertreter Claude Monet, Édouard Manet, Auguste Renoir, Edgar Degas, Paul Cézanne und nicht zuletzt Vincent van Gogh, erzielen bei internationalen Auktionen immer noch schwindelerregende Rekordsummen im zweistelligen Millionenbereich. Und wo immer ein Museum impressionistische Malerei ausstellt, bilden sich Schlangen vor den Kassen.

Was fasziniert bis heute an Impressionismus Bildern?

Warum die Begeisterung für den Impressionismus weiterhin ungebrochen bleibt, liegt an der kunsthistorischen Bedeutung dieser Epoche. Sie markiert den Übergang zur Moderne. Das bis dahin vorherrschende Gegenständliche und Abbildhafte der Malerei wird aufgelöst in Farbe, Licht und Atmosphäre, Figürliches tritt vor der Stimmung in den Hintergrund. Die Maler des Impressionismus fühlen sich nicht mehr einer akademischen Lehre verpflichtet, sondern verarbeiten ihre Eindrücke zu Gemälden, deren künstlerischer Gehalt schwerer wiegt als der dargestellte Inhalt. Dem entsprechen die bevorzugten Motive: Szenen aus dem bürgerlichen Alltag oder sogar des Künstlerlebens, dem Treiben der Bohème selbst, werden zu bevorzugten Motiven. Zugleich werden dargestellte Menschen und Personengruppen nicht mehr einer strengen Bildkomposition unterworfen. Fast zwangsläufig nahm die Bedeutung der Freiluftmalerei in der freien Natur zu.

Wie ist es möglich, günstig ein impressionistisches Gemälde zu erwerben?

Neben den Werken der großen Meister sind vergleichsweise preiswerte Gemälde von Künstlern des Impressionismus heute noch von zahlreichen, lediglich regional bekannten Malern zu finden, die sich von dieser künstlerischen Bewegung beeinflussen ließen. Darunter befinden sich durchaus akademisch geschulte Könner ihres Metiers. Wer ein Bild im Stile des Impressionismus kaufen möchte, sollte sein Augenmerk vor allem auf Namen richten, deren kreative Schaffenszeit tatsächlich in den Zeitraum zwischen 1860 und 1920 fällt. Dann können so manche unterschätzte Werke, zum Beispiel deutscher Impressionisten, günstig erworben werden.

Welche Künstler zählen zu den bekannten deutschen Impressionisten?

In Deutschland fasste die Bewegung erst mit einiger Verzögerung Fuß und erlebte ihre Hochblüte zur Jahrhundertwende. Zu den namhaften deutschen Impressionisten zählen Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Die französischen Wegbereiter des Impressionismus mussten noch Pioniergeist investieren und hatten lange gegen akademische Widerstände anzukämpfen. Die deutschen Vertreter dieses befreiten Malstils konnten sich bereits auf die Akzeptanz des bürgerlichen Kunstpublikums verlassen. In der Weimarer Republik wirkten speziell in Deutschland neue künstlerische Kräfte wie Oskar Kokoschka und Max Beckmann, die dem lieblich gewordenen Impressionismus neue Wucht und Ausdrucksstärke entgegenzusetzen wussten: den Expressionismus.

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