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Kubotan – das unauffällige Mittel zur Selbstverteidigung

Auf den ersten Blick ähnelt ein Kubotan ein wenig einem Stift. Er ist länglich, liegt gut in der Hand, und hat am Ende eine Spitze. Jedoch kann diese nicht schreiben, sondern wird als taktisches Werkzeug zur Selbstverteidigung genutzt. Im Gegensatz zu Karate oder Judo wird beim Kampfsport mit dem Kubotan nicht nur der eigene Körper genutzt, sondern der Fokus liegt auf der handlichen Waffe. Meist besitzt der Kubotan, oder auch Tactical Pen genannt, eine geriffelte Oberfläche, damit er noch besser in der Hand liegt. Durch den Druckpunktverstärker an der Unterseite können dem Gegner teilweise starke Schmerzen verursacht werden, die ein leichtes Entkommen möglich machen.

Wie wird ein Kubotan angewendet?

Mit dem taktischen Stift sollen Punkte am Körper des Gegners getroffen werden, die sehr schmerzhaft sind und so dem Opfer die Möglichkeit zur Flucht eröffnet wird. Es gibt Punkte, die einfach nur Schmerzen verursachen, es gibt jedoch auch Punkte, die bleibende Schäden, oder sogar den Tod hervorrufen können. Diese sollten nur in allergrößter Gefahr getroffen werden. Solche Punkte verlaufen beispielsweise entlang der Wirbelsäule, an den Schläfen, am Halsbereich, im Bereich des Unterbauchs und am Genitalbereich. Punkte, auf die gezielt werden sollten, sind Gelenke, also Kniescheibe, Ellenbogen, Handgelenke und Knöchel. Außerdem empfindliche Stellen wie die Kniekehlen, die seitlichen Oberschenkel, der obere Brustbereich, sowie die Region an Nase und Mund.

Wie ist die rechtliche Lage bei dem Besitz eines Kubotans?

Der Kubotan in seiner ursprünglichen Form ist in Deutschland nicht verboten und darf frei geführt werden. Oft werden Sie auch als Schlüsselanhänger verkauft, damit diese immer mitgeführt werden können. Jedoch gibt es auch andere Varianten. Manche Stäbe werden als Kubotan verkauft, enthalten aber eine versteckte Klinge oder sind als Schlagring ausgestattet. Diese fallen unter das Waffengesetz und dürfen deshalb nicht frei geführt werden. Im Zweifelsfall sollte man sich bei der Polizei genauer informieren.

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