Holzwurmtod

Holzwurmtod: Rettung für gefährdetes Holz

Wenn Sie auf dem Speicher oder unter dem antiken Bauernschrank Häufchen feinsten Holzmehls finden oder rätselhafte Löcher in Brettern und Balken erscheinen, ist der Wurm drin: Offensichtlich wurde das Holz von den gefräßigen Larven eines Schädlings befallen. Um die Brut des unscheinbaren Nagekäfers an weiterer Zerstörung hölzerner Substanz zu hindern, gibt es ein wirksames Mittel: Holzwurmtod. Auch Käfern wie Splintholzkäfer oder Hausbock machen Sie als Heimwerker mit diesem Holz- und Holzwerkstoff – Mittel das Leben schwer.

Was ist ein Holzwurm?

Bei einem Holzwurm handelt es sich eigentlich nicht um einen Wurm, sondern um eine Käferlarve. Der gemeine Nagekäfer, ein mit fünf Millimetern winziges Insekt, legt seine Eier in Spalten und Rissen von Holz ab, vorzugsweise an Totholz oder trockenem Bauholz, nicht etwa an lebendigen Bäumen. Aus den Eiern entwickeln sich Larven, die sich von der Holzsubstanz ernähren und zu Käfern entwickeln, die schließlich aus dem befallenen Holz abwandern. Die Aktivitäten der umgangssprachlich als Holzwurm bezeichneten Larven erkennt man an kreisrunden Ausflugslöchern und dem Holzmehl, das unter den benagten Stellen des Holzes auftritt. Der Nagekäfer bevorzugt einen kühlen und feuchten Lebensraum; er tritt daher eher selten innerhalb von Gebäuden auf, sondern befällt in Ermangelung von toten Bäumen beispielsweise Holzkonstruktionen in ungeheizten Gebäudeteilen, wie Dachbalken oder alte Möbel, Türen und dergleichen. Produkte wie Holzwurmtod sind Mittel, die für die Restaurierung von Holzwaren unverzichtbar sind.

Wie wirkt Holzwurmtod?

Die Larve des Nagekäfers ist der bekannteste und auch verbreitetste unter den Holzschädlingen. Befällt er wertvolles Holz in Form von Antiquitäten oder alten Musikinstrumenten, kann er großen materiellen Schaden anrichten. Bei geschädigten Balkenkonstruktionen in Häusern oder Ställen droht sogar ein Sicherheitsrisiko. Es ist daher wichtig, einen erkannten Holzwurmbefall an erhaltenswerter Substanz schnellstmöglich zu beseitigen. Ein Mittel dazu ist Holzwurmtod, das ähnlich wie diverse Lacke und Lasuren auf das Holz aufgetragen wird und dabei auch eine anhaltende Präventivwirkung entfaltet. Enthaltener Wirkstoffe ist das Insektizid Permethrin, ein Fraß- und Kontaktgift, das die Larven abtötet.

Was muss ich bei der Anwendung von Holzwurmtod beachten?

Holzwurmtod ist ein Mittel auf Wasserbasis, das für jegliche Holzart geeignet ist und weder Verfärbungen erzeugt noch problematisch mit anderen Holzpflegemitteln reagiert. Holzwurmtod erfüllt die Vorschriften für Biozide, sollte als Insektenschutzmittel aber weder mit Bienenstöcken noch mit Holzbehältnissen in Berührung kommen, in denen Nahrungs- oder Futtermittel aufbewahrt werden. Bevor sie es anwenden, lesen Sie unbedingt das Sicherheits-Datenblatt und beachten Sie dessen Anweisungen. Übrigens: Wenn Sie gezielt eine lokal begrenzte Schädigung behandeln wollen, eignen sich Mittel, die sich mit einer Spritze oder als Pumpspray direkt in die Bohrgänge applizieren lassen.