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Ratgeber

Deutsche Notgeldscheine - vom Zahlungsmittel zum Sammlerobjekt

Deutsche Notgeldscheine kamen zu Beginn des Ersten Weltkriegs in Umlauf, als es aufgrund des Metallbedarfes der Kriegsindustrie zu einem Mangel an Münzen kam. Vor allem Silbermünzen hortete man gern, da ihr Metallwert den Ausgabewert überstieg. Erstmalig gab man Notgeldscheine in Deutschland in Preußen aus, die sogenannten 1914er Notscheine. Als die Behörden das nicht genehmigte Ersatzgeld einzogen, begannen das Sammeln und der Handel. Bei eBay finden Sie deutsche Notgeldscheine aus unterschiedlichen Regionen, wie beispielsweise aus Ost- und Westpreußen und aus Thüringen.

Was sind deutsche Notgeldscheine?

Deutsche Notgeldscheine kamen im Jahr 1914 erstmalig in einfachen Ausführungen in Umlauf, um den Mangel an Münzen auszugleichen. Als es 1916 zu einer weiteren Verknappung des Kleingeldes kam, gab man erneut Notgeldscheine aus. Landkreise, Städte, Gemeinden und Unternehmen brachten deutsche Notgeldscheine heraus, die beispielsweise Wappen oder die Wahrzeichen von Städten zierten. Zwischen 1919 und 1922 erschienen vielfältige Themen-Serien der Städte und Gemeinden. Die deutschen Notgeldscheine wurden zunehmend bunter und trugen Motive von bekannten Persönlichkeiten, Landschaften, literarischen Werken und zeitgenössischen Themen. Durch die Erhebung von Verwaltungsgebühren profitierten die Gemeinden. Die Vielfalt der Motive regte Sammler und Spekulanten zum Aufkauf der Bestände an, sodass die Ausgabe von Notgeld 1922 verboten wurde. Zur Zeit der großen Inflation um 1923 kamen erneut deutsche Notgeldscheine auf den Markt, die beispielsweise dem Wert einer bestimmten Menge Roggen entsprachen.

Welche deutschen Notgeldscheine gibt es?

Deutsche Notgeldscheine waren zunächst Umlaufscheine, die das Kleingeld ersetzten. Mit dem zunehmendem Interesse der Sammler druckte man hauptsächlich zwischen 1919 und 1922 sogenannte Serienscheine für das Handeln und Sammeln. 1914 und zwischen 1916 und 1919 erschienen deutsche Notgeldscheine mit kleinem Nominalwert, während sie ab 1923 Billionen-Werte erreichten. Es gab demzufolge deutsche Notgeldscheine mit einem Wert von 50 Pfennigen und Scheine mit einem Nominalwert von beispielsweise 100 Milliarden Mark. Diese kamen trotz des Verbotes in der Zeit zwischen 1922 und 1923 aufgrund der hohen Inflation auf den Markt.

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