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Destillieranlagen – zur Eigenherstellung von Spirituosen

Bei der Destillation führt man einen Ausgangsstoff durch Verdampfen in einen anderen über. Auf diese Weise gewann man beispielsweise in der Antike ätherische Öle, Trinkwasser aus Meerwasser oder Lampenöl aus Roherdöl. Mit dem Beginn des Hochmittelalters verbreitete sich die Alkoholgewinnung durch Destillation von Konstantinopel aus in Europa. Bei eBay finden Sie eine umfassende Auswahl von Destillieranlagen für jeden Bedarf.

Wie funktioniert eine Destillieranlage?

Im Fall von Alkohol ist die sogenannte Maische das Ausgangsprodukt für viele Spirituosen, wie beispielsweise für Obstbrand. Diese entsteht durch die Zerkleinerung des Ausgangsobstes und besteht aus Most und feinen Obststückchen. Im folgenden Schritt bringt man die Maische durch den Zusatz von Enzymen und Flüssig-, Press- oder Trockenhefe zur Gärung.

Anschließend beginnt der eigentliche Destillationsprozess. Grob betrachtet, besteht eine Destillieranlage aus dem Destilliertank, einem Kondensor und einem Auffangbehälter. Beim Erhitzen der Maische entsteht Dampf, der in der Apparatur aufsteigt und über den Kondensor, überwiegend in Spulenform, abgeführt wird. Hierbei kühlt der Dampf ab und verflüssigt sich. Die einzelnen verflüssigbaren Komponenten der Maische verdampfen zu unterschiedlichen Siedepunktzeiten. Demzufolge ist es wesentlich, den Trinkalkohol (Ethanol) während des richtigen Zeitraums aufzufangen.

Worauf ist beim Destillieren zu achten?

Technisch betrachtet, sind zwei Aspekte zu berücksichtigen. Die Maische muss von außerordentlich hoher Qualität sein, damit das Endprodukt wunschgemäß ausfällt. Demzufolge ist es wesentlich, dass das verwendete Obst makellos und gereinigt ist und keine Spuren von Erde oder Gräsern mehr aufweist. Ausschließlich der Mittellauf der Destillation enthält Trinkalkohol, der vordere Teil, der sogenannte Vorlauf, aber gesundheitsschädliches Methanol. Den ebenfalls ungenießbaren Nachlauf bezeichnet man als Fuselöl.

Zusätzlich ist zu beachten, dass man für das Schnapsbrennen, wie zum Beispiel zur Herstellung von klaren Spirituosen, Tequilas und Rum, prinzipiell eine Lizenz benötigt. Die genaue Regelung handhabt man von Land zu Land unterschiedlich, weshalb die Details im Vorfeld abzuklären sind. Eine regelwidrige Destillation fällt unter den Begriff der illegalen Schwarzbrennerei, die man steuerrechtlich ahndet.

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