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Delft-Niederlande-Keramik: Bemaltes Geschirr zum Verlieben

Ebenso wie englische Keramiken oder französische Keramiken ist auch Delft-Niederlande-Keramik unverkennbar. Wandteller, Vasen und Geschirr regen mit ihren Motiven die Fantasie an. Ländliche Szenen, Stillleben und andere Muster setzen eindrucksvolle Akzente im Wohn- und Lebensbereich. Prachtvolle Vasen aus Delfter Keramik sind Kunstwerke, die auch ohne Blumen für sich wirken. Antike Fliesen liefern schöne Highlights im Flur oder als Küchenspiegel. Kachelbilder sind neben Wandtellern eine weitere Möglichkeit, eine Vorliebe für Delft-Niederlande-Keramik auszuleben. Fayence-Vasen mit zarten, von Hand aufgetragenen Mustern sind wertvolle Andenken an die Vergangenheit.

Woher stammt Delft-Niederlande-Keramik?

Bereits im 17. Jahrhundert war die Stadt Delft für die Herstellung von hochwertigem Steingut bekannt. Wohlhabende Familien konkurrierten miteinander darum, wer die schönste Sammlung von Delfter Ware sein Eigen nennen konnte. Oftmals sprach man von Delfter Porzellan, doch hatte dies wenig mit dem chinesischen Porzellan zu tun. Stattdessen handelte es sich um eine wesentlich günstigere Variante. Diese faszinierte die wohlhabende Kundschaft allerdings nicht weniger. Zeitweise gab es sogar mehr als dreißig Delfter Fabriken, um der großen Nachfrage nach dieser schönen Keramik gerecht zu werden. Mittlerweile ist das "Delfter Blau" zum Exportschlager der Niederlande geworden.

Wie entsteht Delft-Niederlande-Keramik?

Noch heute wird die Delft-Niederlande-Keramik nach traditionellen Vorgaben gefertigt. Da man früher das Kaolin nicht kannte, das für die Herstellung von Porzellan notwendig war, nannten sich die Handwerker zwar "Porceleybakkers", konnten aber nicht den Anforderungen des chinesischen Porzellans entsprechen. Man unterscheidet zwischen Gebrauchskeramik mit Blei- oder Zinnlasur und der Majolica. Der Bleilasur werden Metalloxide zugesetzt, die für die Farbgebung wichtig sind. Der Einsatz von Matrizen und Stempeln erlaubt Reliefdekorationen. Bei der Zinnlasur handelt es sich um eine undurchsichtige weiße Flüssigkeit, mit der man das Geschirr, Vasen oder andere Keramiken überzieht. Als Majolica gelten jene Arbeiten, deren Rückseite mit einer Bleilasur und deren Vorderseite mit einer Zinnlasur überzogen sind. Handgemalte Verzierungen in den unterschiedlichsten Farben lassen Bilder lebendig werden und ermöglichen viele Arten der Darstellung.

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