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Briefmarken aus Ungarn - von der Behelfspost an die Spitze der Briefmarkenwelt

Die Verwendung ungarischer Briefmarken begann 1850 nach der Unterdrückung durch den Unabhängigkeitskrieg von 1848/49. Als Provinz des österreichischen Reiches wurden in Ungarn dieselben Marken wie in Österreich verwendet. Allerdings wurde die erste ordentliche ungarische Marke bereits während des Krieges entworfen und kann heute im Stempelmuseum in Budapest betrachtet werden. So waren in Ungarn bis 1867 Briefmarken im Umlauf, welche entweder das Adler-Blazon oder das Porträt des Monarchen Franz Joseph trugen.

Welche Merkmale kennzeichnen Briefmarken aus Ungarn aus dem 19. Jahrhundert?

Nach mehreren Anläufen wurden die ersten nationalen ungarischen Briefmarken am 1. Mai 1871 ausgegeben. Diese wurden durch das Lithographieverfahren gedruckt. Mit dem Aufkommen der Kupferplattenmaschine wurde es möglich, die Briefmarken auch zu gravieren. Ende 1874 wurden mit der Erlaubnis des Königs Briefmarken, die sein Porträt zeigten, durch eine neue Ausgabe ersetzt. Das Motiv bestand fortan aus einem Umschlag und der Inschrift MAGYAR KIR.POSTA (Ungarische königliche Post). Diese Edition ist als Krajczár-Ausgabe mit farbigen Ziffern bekannt. Ab 1881 wurden Briefmarken mit Wasserzeichen gedruckt.

Was ist das Besondere an Briefmarken aus Ungarn aus der Nachkriegszeit?

Briefmarken aus Ungarn aus der Zeit zwischen 1946 und 1980 legen - wie viele andere Briefmarken aus Europa auch, darunter zum Beispiel Briefmarken aus Bulgarien und Briefmarken aus Jugoslawien - einen starken Fokus auf die Nachkriegsgeschichte des Landes. Sie zeigen zudem eine beeindruckende Vielfalt optisch ansprechender Motive. Seit 1980 haben die ungarischen Postbehörden ihre jährliche Produktion verkürzt und stellen nun einige der schönsten und hochwertigsten Briefmarken der Welt her. Unperforierte Briefmarken aus der Zeit vor 1946 sind in der Regel Druckabfälle und wurden nie als Briefmarken ausgestellt. Von 1946 bis 1991 verteilte die nationale Post jedoch eine kleine Menge aller unperforierten Marken. Diese wurden zum fünfmaligen Nennwert nur an Mitglieder des National Stamp Clubs verkauft. Sie sind beliebte Sammlerobjekte und stehen weltweit in hoher Nachfrage.

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