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Umschläge und Karten für Sammler und Liebhaber: Briefmarken-Ersttagsblätter

Ersttagsblätter-Briefmarken sind besondere Ausgaben von Briefmarken, die speziell für Sammler herausgegeben werden. Briefmarken-Ersttagsblätter bestehen im Gegensatz zum Ersttagsbrief aus einer meist gefalteten Karte, die den Ersttagsstempel trägt. Ein Ersttagsbrief dagegen ist ein privater Umschlag mit der Briefmarke, die am ersten Erscheinungstag gestempelt wurde. Da Ersttagsbriefe und Ersttagsblätter viel Platz beanspruchen und in großen Stückzahlen erhältlich sind, liegt ihr Wert oft unter dem einer losen Marke. Das gilt besonders für Ersttagsblätter von Briefmarken, die in den Siebziger- und Achtzigerjahren des vorigen Jahrhunderts erschienen sind. In der Philatelie werden Ersttagsblätter als gesondertes Gebiet behandelt. Neben Ersttagsblättern erhalten Sie bei eBay unter anderem deutsche Briefmarken der alliierten Besatzungen, deutsche Briefmarken der sowjetischen Besatzungszone sowie Briefmarkenheftchen aus der DDR.

Welche Ersttagsblätter sind gesucht?

Die Deutsche Bundespost gab gesondert für Berlin in den Fünfzigerjahren eine Reihe von Ersttagsblättern heraus. Insgesamt erschienen 43 verschiedene Ersttagsblätter zwischen den Jahren 1956 und 1959. Das seltene Blatt 'Großer Kurfürst' erzielt heute Liebhaberpreise. Das erste deutschlandweite Ersttagsblatt kam im Jahr 1975 heraus. Ab den Achtzigerjahren druckte die Bundespost Ersttagsblätter und Ersttagsbriefe in hohen Auflagenzahlen. Ein Ersttagsblatt enthält neben der gestempelten Briefmarke eine Beschreibung des Motivs und technische Angaben. Diese Ausgaben erzielen nur niedrige Preise, selbst wenn es sich um Spezialsammlungen handelt.

Wer bestimmt die Motive von Sonderbriefmarken und damit Ersttagsblättern?

Das Bundesfinanzministerium entscheidet über die Herausgabe von rund 50 Sonderbriefmarken pro Jahr. Ein Programmbeirat mit 14 Vertretern des öffentlichen Lebens - unter anderem Vertreter der Deutschen Post AG, Bundestagsabgeordnete, Mitglieder von Medien, Vertreter des Bundesverbandes Deutscher Philatelisten und des Deutschen Briefmarkenhandels - wählen einmal im Jahr Vorschläge unter Hunderten von Anregungen aus, die das Bundesfinanzministerium sammelt. Die Gestaltung der Briefmarke bestimmt ein Wettbewerb unter sieben bis acht Grafikern, die ein 13-köpfiger Kunstbeirat aus einem Stamm von rund 100 Grafikern auswählt. Das letzte Wort hat der Bundesfinanzminister.

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