Bmw R1200gs

BMW R 1200 GS: Die bayerische Enduro für lange Touren

Die BMW R 1200 GS fährt über Stock und Stein. Dieses Modell kam im Frühjahr 2004 auf den Markt. Bis heute tragen die reisetauglichen Enduros von BMW diese Bezeichnung. Das GS im Namen steht für "Gelände und Straße". Von dieser beliebten BMW wurden während eines Zeitraums von acht Jahren fast 185.000 Stück im Berliner BMW-Werk in Spandau produziert. Seit 2005 ist diese Maschine das am häufigsten neu zugelassene Motorrad in Deutschland. Für die erste Enduro in dieser Klasse erweiterte BMW den Hubraum des normalen Boxermotors mit 1130 Kubikzentimetern um 40 Kubikzentimeter. Im Herbst 2012 kam das Nachfolgemodell auf den Markt, die BMW R 1200 GS K50. Offiziell heißt auch das technisch veränderte Modell weiter BMW R 1200 GS. K50 ist der Code, der bei der Herstellung im Werk verwendet wird. Teile für diese Reiseenduro finden Sie bei eBay unter anderem in folgenden Kategorien: "Bmw R 1200 GS in Sonstige Motorradteile" und "Bmw R 1200 GS in Sonstige Motorrad-Verkleidungen & Rahmen".

Welche technischen Daten kennzeichnen die erste BMW R 1200 GS?

Wie alle BMW-Motorräder, so verfügt diese Enduro über einen luft- und ölgekühlten Boxermotor. Er hat zwei Zylinder und eine Ausgleichswelle. Ein Zylinder hat vier Ventile und zwei Nockenwellen. Das Getriebe hat sechs Gänge, das die Hinterachse mit einer Kardanwelle antreibt. Beim Fahrwerk fällt die vordere Telelever-Gabel auf, die einen 190 Millimeter langen Federweg besitzt. Die vordere Federvorspannung lässt sich mechanisch auf fünf verschiedene Weisen einstellen. Die hintere Aluminium-Einarmschwinge hat ein zentrales Federbein mit 200 Millimetern Federweg. Hier lässt sich die Federvorspannung hydraulisch stufenlos verstellen. Im Tank befinden sich 20 Liter Kraftstoff, genug für eine ordentliche Motorradtour. Von der ersten Generation der MBW R 1200 GS bot BMW von 2006 bis 2013 das Sondermodell Adventure an. Es hat längere Federwege und einen größeren Tank.

Wie unterscheidet sich die zweite Generation dieser Enduro von der ersten?

Das Nachfolgermodell dieser Enduro hat einen neuen Motor, ein anderes Fahrwerk und einen technisch überholten Antriebsstrang. Der Motor läuft nun mit Normalbenzin und leistet 15 PS mehr. Die maximale Zuladung durch Koffer oder Gepäckboxen wurde auf 212 Kilogramm erhöht. Dadurch beschleunigt die Maschine fast zwei Sekunden schneller von 0 auf 200 Kilometer pro Stunde. Um Überhitzung zu vermeiden, bekam der neue Boxermotor an besonders heißen Stellen Flüssigkeitskühlung. Seitenverkleidungsteile kaschieren die beiden Radiatoren der Wasserkühlung. Das Sechsganggetriebe wurde in das Motorgehäuse integriert. Eine Ölbadkupplung ersetzt die bisherige Einscheiben-Trockenkupplung. Die Airbox für die Luftkühlung befindet sich vor der Sitzbank.