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Bleikristall Römer: Geschliffene Details

Bleikristall Römer sind Weingläser, die sich durch ihre traditionelle Form auszeichnen. Ein Römer ist ein Weinglas mit einem Stiel und einer runden Kuppa, dem Trinkgefäß eines Weinglases. Heute bezeichnet man viele verschiedene Arten von Gläsern als Römer. Allen gemein ist die geschliffene Verzierung der Kuppa. Häufig bezeichnet man Kristallgläser in verschiedenen Farben als Römer. Neben neuen und gebrauchten Kristallgläsern bekommen Sie bei eBay auch Kristalldekorationen, Kristallleuchter & -kerzenständer, Kristallkaraffen sowie Kristallschüsseln & -schalen.

Was ist Bleikristall genau?

Die Bezeichnung Bleikristall kann missverstanden werden, da es sich dabei um Glas handelt, nicht um einen Kristall. Bleikristall entsteht aus Quarzsand, Pottasche und Bleimennige. Es zeichnet sich durch hohe Reflektion von Licht aus und wird deshalb für Strasssteine verwendet. Hochwertige Gläser wie Römer, Karaffen und Kerzenleuchter sind Gebrauchsgegenstände, für die man gern Bleikristall verwendet. Bleikristall stammte meist aus dem Böhmerwald, der Gegend zwischen Prag, Oberfranken und dem Bayerischen Wald. Vor Jahrhunderten benötigte man viel Holz für die Glasherstellung, deshalb befanden sich Glashütten in der Regel in Waldgebieten. Heute stellt man Bleikristall industriell mit Maschinen her. Es gibt zwei Methoden, um farbiges Bleikristall zu produzieren. Gläser werden mit Farben bemalt, die anschließend eingebrannt werden. Die zweite Methode nennt man Überfangtechnik. Dabei wird das durchsichtige Glas mit farbigem Glas überzogen. Anschließend kann man Muster in den farbigen Überzug schleifen, der dadurch zum Teil entfernt wird. Diese Gläser entstehen in Handarbeit und sind dementsprechend teuer.

Was ist ein Römerglas genau?

Der Name stammt vermutlich von römisches Glas: Viele Jahre lang schmolz man Bruchstücke dieser Gläser ein und gab ihnen neue Formen. Der Begriff selbst tauchte zum ersten Mal im Jahr 1501 auf. Vorläufer des Römers war das Berkemeyer-Glas aus grünem Glas mit einem dicken Fuß, der mit Noppen besetzt war. Die runde Kelchform wurde im 18. Jahrhundert der Standard für Römer. Im 19. Jahrhundert entwickelte man zahlreiche Versionen des traditionellen Römers. Emailmalerei und Glasschnitt verschönern nun die Kuppa.

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