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Münzen mit Geschichte: 10-Pfennigmünzen aus dem Deutschen Kaiserreich (1873-1889)

10-Pfennigmünzen aus dem Deutschen Kaiserreich (1873-1889) lassen erahnen, wie das tägliche Leben in den ersten Jahren der deutschen Nation ablief. Die meisten 10-Pfennigmünzen dieser Zeit weisen starke Gebrauchsspuren auf. Exemplare mit dem Erhaltungsgrad Stempelglanz erzielen Liebhaberpreise. Im Gegensatz zu den Silbermünzen mit Werten von einer, zwei oder fünf Mark, war die Gestaltung der Kleinmünzen im Deutschen Kaiserreich ab 1873 einheitlich geregelt. Auf der Nominalseite trugen sie den Schriftzug Deutsches Reich sowie Pfennige. Das Revers zeigte den Reichsadler. Neben 10-Pfennigmünzen aus dem Deutschen Kaiserreich finden Sie bei eBay, unter anderem, 20-Pfennigmünzen aus dem Deutschen Kaiserreich (1873-1877), 25-Pfennigmünzen aus dem Deutschen Kaiserreich (1890-1912) sowie 50-Pfennigmünzen aus dem Deutschen Kaiserreich (1875-1877).

Wie ist die Mark im Deutschen Kaiserreich entstanden?

Während des 19. Jahrhunderts hatten verschiedene Organisationen wie zum Beispiel der Deutsche Zollverein versucht, Ordnung in das Durcheinander der Münzen der deutschen Staaten zu bringen. Jeder einzelne Staat prägte damals verschiedene Münzen. Mit dem Sieg über Frankreich im Jahr 1871 entstand der deutsche Nationalstaat. Der preußische König, Wilhelm I., erhielt im Spiegelsaal von Versailles die Kaiserkrone. 1871 erschien das erste Reichsmünzgesetz, das jedoch die Gestaltung der Pfennige nicht regelte. Das zweite Reichsmünzgesetz von 1873 bestimmte dagegen genau, wie die Kleinmünzen auszusehen hatten. Die 10-Pfennigmünzen bestanden aus einer Kupfer-Nickel-Legierung, hatten einen Durchmesser von 21 Millimeter und ein Gewicht von 4 Gramm.

Warum änderte sich der Reichsadler im Jahr 1889?

Bis zum Jahr 1889 wurden alle Kleinmünzen mit dem sogenannten 'kleinen Reichsadler' geprägt. Dieser Adler füllte das Revers nicht komplett aus und hatte ein großes Brustschild. Es zeigte als Symbol der preußischen Vorherrschaft das Wappen der Hohenzollern. Nach seiner Amtsübernahme im Jahr 1888 änderte Wilhelm II. die Gestaltung der Münzen. Der 'große Reichsadler' füllte das Revers komplett aus. Aus dem großen wurde ein kleines Brustschild. Wilhelm II. wollte damit ausdrücken, dass sich das Kaiserreich gefestigt hatte.

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