Ball Chronometer
Watch Mod. 999, Official RR Standard Eisenbahneruhr!
Das beste aus der
Zeit der Jarhundertwende!
Ball Uhren wurden
nach strengsten Kriterien gefertigt und sind
Qualitativ das Beste
was es zur damaligen Zeit gab!
Die hier angebotene
Chronometer Pocket Watch hat noch das originale Ball Gehäuse, was selten ist!
Später
in Privatbesitz über gegangene Uhren sind oft die Gehäuse ausgetauscht worden.
Ball
kaufte grundsätzlich seine Gehäuse bei „Boss“ der den besten Ruf für hochwertige Gehäuse
hatte.
Dieses Gehäuse hat außen und innen eine dicke Vergoldung aus 14 Karat die aus
gewalzten Goldplatten bestand.
Bei einer Garantie von 20 Jahren hat so eine Uhr etwa
4 bis 6 Gramm aufgewalzte Goldplatten.
Ein Indiz das es sich
um ein originales Gehäuse handelt ist die Bestempelung in
inneren der Rückdeckels „Ball Model“, siehe Bild
Der Zustand der Uhr
ist ausgezeichnet. Die Vergoldung ist noch zu 98% erhalten und auch das
ganze Gehäuse ist in einem sehr guten Zustand.
Zifferblatt:
Emaille-Zifferblatt in bester Erhaltung mit arabischen Zahlen, kleine Sekunde
auf 6 Uhr, gebläute Stahlzeiger.
Werk: Hamilton- Ball Vollplatinen-Werk Kaliber
999, 18-size,
Seriennummer 669347 ,
Platine mit speziellen Kreiselschliff verziert,
Breguet-Spirale,
Schrauben-Kompensationsunruh, Schrauben aus Gold, 19 Steine, Sapphire Pallets,
Adjusted in 5 Positionen, Kronenaufzug,
Uhrzeitstellen per
Hebel (stem-wind, lever-set), Schweizer Ankerhemmung, Safty Pinols, Double
Roller, Feinreglage, verschraubte Goldchatons, Safety Pinion, gemarkt mit
"Ball Watch Co. / Cleveland O." Durchmesser der Uhr 54,7 mm (ohne
Krone) Höhe 17,8 mm Gesamtgewicht 123
Gramm
Die Uhr ist ein Traum
und läuft exakt!
Garantie von 1 Jahr
auf das Uhrwerk!
Hier noch
interessante Informationen über „Ball“( wenn es interessirt).
Die Ball Watch Co.
war keine Manufaktur im eigentlich Sinn, sie produzierte keinerlei
Uhren,
war aber für die Spezifikation der berühmten
Eisenbahneruhren zuständig.
Nach einem schweren
US-Eisenbahn-Unglück im Jahr 1891 aufgrund einer
nur wenige Minuten
stehen gebliebenen Uhr wurde der zuständige
Eisenbahn-Inspektor
Webb C. Ball, Uhrmacher und Juwelier von Beruf,
beauftragt
Eigenschaften zu definieren, die eine zuverlässige und
präzise
Eisenbahneruhr ausmachen sollte. Dazu zählte z.B. das
Zeigerstellen per
Hebel und nicht per Krone, eine Mindestanzahl von
Steinen im Werk,
Toleranzgrenzen im Gang der Uhr (pro Woche maximal
30s) und noch einiges
mehr. Ball führte strenge Richtlinien für die
Herstellung von
robusten und verlässlichen Präzisionsuhren ein. Dazu
gehörten Vorgaben zur
Verwendung antimagnetischer Gehäuse, dem Halten
der Zeit in fünf
Lagen, eine ausreichende Gangreserve und die
Gestaltung des
Zifferblatts. Jede nach diesen Richtlinien erfolgreich
geprüfte Uhr erhielt
ein Zertifikat. Die heutigen Kriterien für die
Zertifizierung von
Chronometern durch die COSC basieren auf den Standards von Webb C.
Ball!
Die Waltham Watch
Company stimmte sofort den Anforderungen von Balls
Richtlinien zu,
später folgten die Elgin National Watch Company und die meisten der anderen
amerikanischen Uhrenhersteller:
Aurora, Hamilton, Hampden, E. Howard,
Illinois Watch, Seth Thomas.
Später folgten auch einige Schweizer
Uhrenmanufakturen wie Audemars Piguet, Longines und Vacheron Constantin.
Die USA waren etwa
von 1893 bis 1940 führend in der Entwicklung und
Herstellung von exakt
laufenden so genannten "Railroad-Chronometern".
Um 1900 lehrten die
fünf größten Firmen der USA (Waltham, Elgin,
Hamilton, Illinois u.
Hampden) den Schweizern das Fürchten, wegen des Preis-Leistungsverhälniss!
So
wäre der hier angebotene Ball-Chronometer, wenn er damals in der Schweiz hergestellt worden wäre,
Unbezahlbar!
Seltene Gelegenheit!