the Stand, das letzte Gefecht, Stephen King, 2er DVD's

Aufrufe 24 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
the Stand - das letzte Gefecht (2 DVD's), - wie oftmals, geht auch hier am Schluß noch die Luft aus

Und das trifft leider eben auch hier zu, wie nur so häufig bei anderen Verfilmungen entweder (a) direkt vom Meister des Horror's selbst oder (b) denjenigen anderer Regisseure, die dabei wenigstens noch nach Adaptionen einer, seiner Buchvorlagen gedreht wurden.

Ironischerweise, und obwohl King hier selbst aktiv in einer kleineren Nebenrolle beteiligt wurde, ist es gerade der Zeitpunkt von seinem ersten auftauchen, - so ca. am Ende der 1. DVD bzw. damals im Free - TV, als die 2. Episode vorbei war, mit dem die gesamte Handlung vollkommen an Elan verliert. Und sich der Rest dann nur gezwungenermaßen zur Auflösung noch angesehen werden muß. Bin, und war, jedenfalls etwas froh wie erleichtert darüber gewesen, ebendies noch fast kostenlos im Fernsehen machen zu können. Anstatt dafür, wie vielleicht so manch anderer, - herbe enttäuschter, den Kauf, - oder Verleihpreis dafür gesondert entrichtet zu haben.

Daher, - nur daher, war auch die etwas spätere Bestellung dieser DVD und / oder vorher bereits der VHS - Fassung nicht ganz mit einer krassen, - unbewußten Fehlentscheidung verbunden. Was läuft hier also meißtens so dermaßen falsch ?

Vielleicht sollte nicht immer so übertrieben ausführlich auf Nebensächlichkeiten eingegangen. Oder nun auch wirklich fast jeder Charakter oftmals völlig unötig bis zu den Urahnen, - und abgesehen, von hinterher sowieso noch ausreichend - seperat aufgelöster Erzählstruktur / Inszenierung abgehandelt bzw. vorgestellt werden.

Hier trifft dieser dramaturgisch nicht immer bestens geglückte Vorwurf auch auf Steven Spielberg zu, dem ebenso häufig diese Fehler passieren. Immer wieder recht bedauerlich, das es alles meißtens gut beginnt, es wird genügend Spannung aufgebaut, die Grundgeschichten sind oftmals reizvoll und interessant. Dann gibt es nur eben irgendwann ab so ca. der Mitte den Knick, - oder auch Abfall, bei mühselig auf Zeit schindend, - absichtlich eposhaft gewollten Geschichten.

Wobei das ganze auch locker noch in den üblichen 90 Minuten hätte genauso abgehandelt werden können, was manchmal besser gewesen wäre. Und so bleibt häufig das Gefühl dabei, vor allem bei denen, die auch vorher das Buch gelesen haben, das manche Sachen mal lieber nicht bzw. dabei sehr frei, - und künstlerisch ausgelegt verfilmt werden dürften.

Ausnahmen von dieser Regel, - wie nur mal der bis dahin als unverfilmbar geglaubte "Herr der Ringe" z.B., bestätigen allerdings auch hier wieder genau diese Regel. Letztlich ist aber auch das selbst wieder genau so nur rein subjektive Geschmacks, - und Ansichtssache.

Zur Story: in einem militärischen Forschungslabor für biologische Waffen entweichet durch einen Unfall ein tödlicher Virus. Das Gelände wird zwar noch vorläufig abgeschottet. Allerdings entkommt dabei ein kontaminierter Angestellter und seine Familie. Sie sterben zwar später ebenfalls daran. Aber es dauerte länger als kalkuliert und so verbreiten sie die Seuche, "Captain Tribb" genannt, auf ihrem Fluchtweg quer durch die gesamten USA. Immer mehr Menschen erkranken so an dieser Art Supergrippe. Nur einige wenige scheinen zunächst unerklärlich vollkommen dagegen immun zu sein. Bis das aber genauer erforscht werden kann, sind die meisten allerdings schon bereits tot (kurze Szenen mit ALF - Nebendarsteller, Max Wright in einer seltenen Nebenrolle).

Abschreckend, - und inzwischen auch gar nicht mal mehr so abwegig ist die hier gezeigte Entzeitstimmung, mit Chaos und Plünderungen, sich selbst zu Mahnern berufenen falschen Propheten. Den Spruch "bringt eure Toten raus" gab es ja bereits witziger gemeint bei Monty Python's "die Ritter der Kokosnuss". Und vor allem, wenn Regierungs,- und Militärangehörige damit anfangen, das Kriegsrecht aus zu rufen und sich ihre Art der Rechtssprechung bzw. der Gesetzgebung zurecht biegen.

Die Überlebenden werden in ihren Träumen von der alten Abigail Freemantle eingeladen, sie auf ihrer Farm zu besuchen (hier so ca. Ende der 1. DVD). Von dem Anwesen reisen sie dann später weiter nach Colorado. Doch eben nicht nur Mutter Abigail, sondern auch Randall Flagg, - ein dämonisches Wesen, besucht die Menschen in ihren Träumen und fordert sie, mal sehr einfach, mal weniger erfolgreich damit, auf, zu ihm nach Las Vegas zu kommen. Jede dieser beiden gegensätzlichen Ansammlungen von Menschen erfährt nach und nach, daß sie in den endgültigen Kampf zwischen Gut und Böse ziehen sollen.

Das Böse wird personifiziert durch Randall Flagg, die gute Seite eben über die Menschen der freien Zone. Alle machen Pläne, sie organisieren sich und bereiten die Entscheidungsschlacht (das letzte Gefecht) vor.

Mehr soll bis dahin noch nicht verraten werden. Vor allen für alle, die bis jetzt weder diese 2 DVD's hier gekauft, ausgeliehen und somit gesehen bzw. noch dazu das Taschenbuch gelesen haben und somit kennen.

Auch klingt (wenn man es so liest vielleicht) es u.U. es spannender - besser, als es dann beim 1. mal ansehen sein könnte. Deshalb möchte ich auch nicht und unbedingt zum sofort ungesehen kaufen hier raten. Nur für weniger kritische Fans geeignet, - bleibt also ein Ausleihtip.
Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden