nokia 770 - oder nokia mal ganz open source ;-)

Aufrufe 46 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
fast alles anders: einleitung

als marktfuehrer hat man es nicht leicht - denn man ist aufgrund der eigenen groesse und der erwartungshaltung der verbraucher schon fast dazu verpflichtet, so ziemlich fuer jeden geschmack etwas im programm zu haben. so gibt es neben den „brot-und-butter“-handys im candybar-design auch modische telefone (fashion phones), slider, klapphandys und die organizer der 9000er reihe. eines ist aber all diesen handys gemeinsam: sie basieren allesamt auf proprietaeren betriebssystemen, die bestenfalls (wie bei nokias serie 60) auf einem „standard“ basieren, den nokia in gewissen grenzen fremdherstellern fuer die entwicklung von eigener software zugaengig macht.

und dann stellte nokia das 770 vor - und alles wurde anders?! seht selbst...

alles offen: die plattform

anders als alle bisherigen nokia-handys (wobei handy hier fuer alle arten von mobilen endgeraeten steht) verwendet das 770 als betriebssystem linux - genauer nennt es nokia die linux-basierte „internet tablet 2005 software edition“. dahinter verbirgt sich ein eine graphische benutzeroberflaeche basierend auf GNOME mit einem 2.6 kernel - und (weiter-)entwickelt wird das ganze auf der entwicklungsplattform „maemo“, die nokia kostenlos allen interessierten entwicklern zur verfuegung stellt (siehe www.maemo.org).

das besondere dabei: das nokia 770 ist damit das erste wirklich voellig „offene“ endgeraet von nokia - und die akzeptanz des geraets ist in der linux-gemeinde recht gross, denn aufgrund des formfaktors und des preises ist das geraet bislang recht einzigartig in diesem markt.

a look inside: das innenleben

gute mittelklasse im pda-bereich: im innern des nokia 770 arbeitet ein 220-MHz schneller ARM-basierter prozessor typ OMAP 1710 von texas instruments - also weder eine bitbremse, noch ein turbo, der sich da unter dem dunkelgrauen kunststoff versteckt. gleiches gilt fuer den hauptspeicher: 128 mb hauptspeicher (davon stehen etwa 64 mb fuer den user zur freien verfuegung) fuehren nicht gerade zu jubelstuermen unter den informierteren anwendern - aber fuer den hauptsaechlichen einsatzzweck des nokia 770 als internet tablet reicht es ganz gut aus. und hauptspeicher ist wie prozessorleistung auch eine frage des preises, den nokia mit unter 350 euro erstaunlich niedrig fuer so ein nischenprodukt angesiedelt hat.

mehr freude kommt beim akku auf: nokia greift hier ins eigene regal und verwendet den leistungsstarken (und preislich relativ guenstigen) bp-5l mit 1500 mah. ergaenzt wird die hauptplatine um einen bluetoothchipsatz mit relativ umfangreichem protocol stack, der unter der spezifikation 1.2 dial-up networking, file transfer, generic access, SIM access (!), and serial port profiles erlaubt.

hardware-highlight ist allerdings der wlan-chipsatz, der sowohl 802.11 b wie auch 802.11 g erlaubt und damit in dieser klasse recht einzigartig sein duerfte. insgesamt eine ausgewogene mischung an preiswerter und dennoch nicht aermlicher hardware - doch das spielt fuer den taeglichen einsatz nicht die groesste rolle.

reines understatement: das design

die entwickler und designer fuer das nokia 770 hatten einen recht nuechternen geschmack (mit ausnahme der stofftaswche ;)), was die gestaltung des geraets angeht - und bis auf kleinere fehler ist ihnen ein recht geschmackvolles endgeraet gelungen, welches im taeglichen einsatz ueberzeugen kann. „wie eine dicke und schicke tafel schokolade“ (zitat einer freundin ;)) kommt es mit 230 gramm recht solide und vor allem sicher daher. denn die displayabdeckung aus silbernem alu wird zwar relativ leicht verkratzen, aber schuetzt das empfindliche und relativ riesige touchscreen des nokia 770. zur verwendung wird die displayabdeckung abgezogen und umgekehrt auf das nokia 770 aufgesteckt - ich hatte schon ein paar pdas, aber so eine simple und dennoch effektive loesung habe ich bislang noch nicht gesehen. zumal alle anschluesse in jedem „betriebszustand“ an der unterseite erreichbar sind - und nokia dank der beigelegten dezent gestylten tasche (stoffbeutel mit kordel) auch an die „kratzerfetischisten“ unter uns gedacht hat. genial: die displayabdeckung schaltet auf wunsch auch das geraetedisplay ab, wenn man es zum transport aufsteckt - und das ist auch zu empfehlen, denn beim booten braucht das 770 relativ lange.

steckt man nun die displayabdeckung auf „betrieb“ um, dann fallen einem gewisse designanleihen bekannter nokia-geraete auf: so erinnern manche knoepfe wie z.b. die menuewippe deutlich daran, dass das nokia 770 selbst von nokia entwickelt wurde und kein zukauf von einem fremdhersteller ist. an der oberseite befinden sich neben dem hauptschalter noch die hardwaretasten fuer vollbilddarstellung und zoom - und diese sind in allen wichtigen anwendungen verwendbar (ein feature, was man schon schnell zu schaetzen lernt). auf der unterseite befinden sind anschluss fuer das ladekabel (ac-4 - also der neue, kleine anschluss), mikrofon (!), usb-mini sowie steroeklinke fuer beliebige kopfhoerer mit 3,5 mm klinke.

und da kommen wir zum ersten hardwarefehler: der slot fuer die rs-mmc (serienmaessig ist eine 64mb-karte dabei) ist nur mit gewalt, brechenden fingernaegeln und viel wutschreien zu oeffnen - so schick der mechanismus auch aussehen mag, so unpraktisch ist er. dafuer kann man wenigstens die rs-mmc waehrend des betriebs wechseln - was man aber nicht machen wird, weil man viel zu sehr angst hat, das 770 dabei zu zerstoeren :(

rechts oben auf der rueckseite versteckt sich der stylus - und auch hier wurde nicht ganz zuende gedacht: denn wenn das nokia 770 sein silbergraues maentelchen traegt, dann kann man den stift zwar nicht verlieren, aber umgekehrt muss man die schutzhuelle jedes mal abnehmen, um an den stift zu kommen. aber: man kann damit leben (und ich verwende eine tri-pen von lamy mit pda-mine). links oben schliesslich ist der lautsprecher verbaut, der etwas unscheinbar mit einem silbernen gitter doch ganz ordentlich wiedergeben kann (z.b. internetradio)

insgesamt wirkt und fasst sich das nokia 770 sehr wertig an - wenn auch konstruktionsbedingt ein wenig spiel zwischen der abdeckhuelle und dem geraet selber nicht ganz zu vermeiden ist. aber bei einem geraet dieser klasse spielt das eher nicht so eine wichtige rolle, denn hier steht eindeutig die funktion im vordergrund. und alle knoepfe sind eindeutig und mit guter rueckmeldung zu bedienen.

was ist im karton: der lieferumfang

auch wenn das nokia 770 ein besonderes endgeraet ist, so kann es sich durchaus in einem haufen „normaler“ nokiaverpackungen verstecken. das gilt auch fuer den eher sehr "gewoehnlichen" lieferumfang:

* 770 internet tablet

* 2 stylus

* tragetasche aus stoff (schick ;))

* akku bp-5l

* ladegeraet ac-4

* 64 mb rs-mmc speicherkarte

* usb-kabel dke-2

* "schreibtischstaender" dke-2 (zwei simple gummierte plastikteile zum zusammenstecken)

* betriebsanleitung

* kurzanleitungen fuer das geraet sowie fuer das herstellen von internetverbindungen

und das ganze zu einem preis von derzeit 350 euro direkt bei nokia unter [url]http://direct.nokia.com/Product.aspx?model=770[/url] oder bei wenigen ausgewaehlten haendlern (danke nochmals handys-mobile fuer die schnelle lieferung)

helle freude, die beruehrt: das display

„gewaehrt mir einen wunsch - und ich waehle ein grosses, helles, hochaufloesendes display, welches ich auch mit einem stift bedienen kann.“ so oder so aehnlich muss nokia das display fuer das nokia 770 ausgesucht haben - und es begeistert selbst auf geringster helligkeitsstufe immens. fotos in vollbildmodus und mit ueber 65000 farben machen extrem viel spass, und dank der aufloesung von 800x480 punkten surft man damit richtig bequem. wenn man bedenkt, dass man vor einigen jahren noch auf dem heimrechner mit 800 x 600 pixeln zufrieden war und dies nun im taschenformat haben kann...

drei nachteile hat das display doch: die farbtiefe ist eher nur knapp ueber dem durchschnitt (wobei selbst bei aufwaendigen fotos dies nicht auffaellt), es ist nicht transreflektiv (d.h. die hintergrundbeleuchtung muss immer an sein) und es ist - bauartbedingt - ein wenig mit einem ganz leichten grauschleier versehen, da hier ein touchscreen verbaut wird. groessenmaessig ist es ziemlich genau mit dem display der psp zu vergleichen. aber: in summe ein hochwertiges display in einem geraet, dass gerade deswegen spass macht.

es geht los: erste eindruecke vom einsatz

nach dem laengeren druecken des hauptschalters bootet das nokia 770 erst mal relativ gemaechlich, wobei ein statusbalken am unteren ende des displays zumindest rueckmeldung gibt, wie weit man mit dem laden des betriebssystems ist. leider gibt es wohl geraete, die nach ein paar neustartversuchen nicht mehr funktionieren wollten. angeblich zeigt sich das aber recht frueh, und mein nokia 770 zeigt auch nach gut 15 neustarts keine ermuedungserscheinungen. flasht man das nokia 770, dann erscheint ein andersfarbiger statusbalken und erleichtert einem auch hier das warten

nach ca. 20 sekunden erscheint die wohlbekannte nokia-start-animation sowie der nokia-jingle, und langsam baut sich der desktop auf. die oberflaeche laesst sich am besten mit den worten „ein wenig nokia und viel open source beschreiben“ - denn zwar lassen sich vier verschiedene farbschemas laden, aber insgesamt wirkt die oberflaeche eher nuechtern und funktionell und nicht so verspielt wie bei manch anderen smartphones. auch die icons lassen zunaechst nur vermuten, dass das display sehr hochwertig ist. immerhin: die logos sind extrem fein aufgeloest und insgesamt hat man nie das gefuehl, es mit einem taschengeraet zu tun zu haben.

oben rechts liegen die wichtigsten statusanzeigen wie batterie, netz, bluetooth etc, und auf der linken seite befinden sich neben einer art "taskmanager" (ein doppelpfeil) die beiden symbole der (fest im os installierten) hauptanwendungen: der webbrowser (basierend auf opera 8) und der email-client.

und hier kommen wir zu einem der (derzeitig groessten) schwachpunkte des nokia 770: der email-client ist nur eingeschraenkt nutzbar, denn wenn man sich korrekt nach anleitung verhaelt und seine mailboxen (pop3 und/oder imap) einrichtet, dann passiert folgende kleine katastrophe. man laedt seine emails, liest ein wenig, schliesst den email-client und wenn man ihn wieder oeffnet, dann behauptet er, er haette keine emails im posteingang.

das ist natuerlich schlichtweg ein riesenbug, der sich aber scheinbar doch austricksen laesst, wie ich festgstellt habe. wenn man die mailbox (oder die mailboxen) NICHT umbenennt, sondern die vom system vorgeschlagenen namen „mailbox“, „mailbox1“ etc. uebernimmt, dann funktioniert der email-client so, wie er soll. allerdings ist er eher recht einfach gestrickt und erlaubt ausser ein paar sortierungsfeatures keine groesseren extras. auch ein papierkorb ist nicht vorhanden - geloescht ist also geloescht. und bei langen betreffzeilen arbeitet es sich dann doch besser im vollbildmodus. insgesamt hat nokia aber im entwicklerbereich hier besserung vorgeschlagen - der emailclient wird mit dringlichkeitsstufe 1 debuggt und soll noch ende diesen monats zusammen mit der neuen systemsoftware angeboten werden (die dann auch voice over ip bieten soll)

der browser ist dagegen relativ gelungen: zwar nicht der schnellste bei programmstart, so erlaubt er doch alle grundfunktionen, die man von opera her kennt. und das wichtigste: beim surfen ueber wlan vergisst man recht schnell, wie „klein“ das nokia 770 eigentlich ist. der aufruf von verschiedensten seiten geht schnell von der hand, und auch frames oder javascript sind implementiert. neue fenster lassen sich theoretisch auch beliebig viele oeffnen, aber man kommt dann relativ schnell an den punkt, an dem das nokia 770 den benutzer spueren laesst, dass doch nur begrenzter arbeitsspeicher vorhanden ist. dennoch: wer ein taschengeraet fuers schnelle surfen will, dem sei das nokia 770 empfohlen. zwar habe ich nur mal sehr kurz auf einem 9500 und einem 9300i gesurft, aber der unterschied ist teilweise ziemlich gewaltig zum vorteil fuer das 770.

pim-funktionen wie kalender oder eine ausgefeiltes adressbuch sucht man bislang vergeblich - zwar gibt es kostenlose pim-pakete, aber diese koennen z.b. keinen alarm ausloesen und sind damit nur begrenzt einsatzfaehig. aber: da kommt vielleicht noch was nach, und der primaere einsatzzweck des nokia 770 ist nunmal der internetzugang.

weitere serienmaessig installierte programme sind:

* flash player (version 6)

* internet radio (faszinierend stabil und unkompliziert - habe jetzt herausbekommen, wie man neue sender "programmiert" und es macht einen hoellenspass, waehrend dem surfen auch noch musik von z.b. somafm zu hoeren...mit ganz normalen kopfhoerern)

* newsreader

* videoplayer (noch nicht streaming-faehig)

* audioplayer (noch nicht streaming-faehig - ueber zusatzsoftware koennen aber zumindest playlists erstellt werden und lassen so das 770 zu einem simplen mp3-player mutieren)

* pdf-viewer (nicht extrem schnell, aber verarbeitet auch groessere dateien)

* systemweite suchfunktion

* dateimanager

* taschenrechner

* weltzeituhr

* notizanwendung

* zeichenprogramm (bitmap-orientiert zum freihandmalen)

* spiele (schach, mahjong, marbles)

insgesamt hat nokia hier ein nettes grundpaket geschnuert - und wenn der email-client seine bugs abgelegt hat dann ist das nokia 770 auch einsteigertauglich ;). an zusatzsoftware habe ich noch folgende anwendungen installiert:

* abiword (einfache textverarbeitung)

* vncviewer (ziemlich cool: damit kann ich meine macs vom 770 aus komplett fernsteuern)

* uhranzeige in der menueleiste

* bt-plug in fuer das bt-keyboard su-8w von nokia (lusitg: offiziell wird es nicht unterstuerzt, aber mittels dieses plug ins funktioniert es prima mit dem 770)

* gaim instant messenger (arbeitet hervorragend - endlich richtig chatten ;))

bislang gibt es schon eine ganze menge an software fuer das 770 - unter www.maemo.org kann man sich einen ueberblick verschaffen (und das meiste ist kostenlos)

zur stabiliaet kann ich nach jetzt einigen tagen sagen, dass das 770 noch nicht voellig ausgereift ist - hin und wieder schmiert (neben dem email-client) auch mal eine der anwendungen ab. allerdings entschaedigt das geraet gerade wegen seiner einsatzmoeglichkeiten diese systemfehler - und nokia hat gelobt, dies mit dem naechsten release (aktuell ist es die version 1.1 bzw. genauer die software version 3.2005.51-13) auszubuegeln.

anschluss gefunden: konnektivität

absolutes star feature des 770 ist wlan - sowohl mit 11 mbit als auch mit 54 mbit. beides laeuft stabil und erlaubt den zugang zu netzen auch mittels wep oder wpa, was in dieser kategorie auch ein novum ist (?). zudem ist das nokia 770 extrem empfindlich: wo mein ibook oder mein ehemaliger pocket pc nur ein oder zwei netze „sieht“, macht das nokia 770 dank einer wohl recht guten empfangsleistung deutlich, dass doch an deutlich mehr orten wlan angeboten wird, als man bislang vermutet hat. und erstaunlich viele netze werden offen betrieben...

wo kein wlan zur hand (oder wo das 770 „draussen“ bleiben muss) ist, da muss das integrierte bluetooth ran. und das klappte mit meinem k750i auf anhieb: handy mit dem 770 paaren, netzbetreiber aus liste auswaehlen - und sobald man online gehen will (und das 770 kein wlan findet) wird man freundlich gefragt, ob man nicht doch lieber ueber gprs (oder umts - k600i auch mal kurz ausprobiert) surfen moechte. das handy bleibt dabei in der tasche und parallel kann man auch die bluetooth-tastatur nutzen.

faszinierendes detail: nachdem man das handy einmal mit dem nokia 770 gepaart hat, kann man auch auf saemtliche dateien im handy zugreifen - ideal, um z.b. die gerade geschossenen fotos auf dem grossen display des 770 zu zeigen und dabei das handy in der tasche zu lassen. gleiches gilt auch fuer musikstuecke, die allerdings ihre zeit brauchen, bis sie auf das nokia 770 kopiert werden.

usb ist dagegen eher einfach implementiert - beim verbinden mit dem pc (bei mir mac;)) hat man lediglich zugriff auf die speicherkarte (die dann vom 770 aus nicht zugreifbar ist). primaer dient usb auch mehr dem flashen des geraets - software installiert man am einfachsten, in dem man mit dem geraet selbst auf die jeweilige internetseite geht und sich von dort direkt die software herunterlaedt.

da ist mehr fuer sie drin: mein fazit

der aufmerksame leser wird es schon gemerkt haben: ich mag das nokia 770. seit ich es das erste mal mit zitternden haenden ins internet schickte und - natuerlich - als erste seite tt aufgerufen habe, wurde mir klar, dass ich genau so ein praktisches internet tablet wollte. ja, es hat noch einige bugs - aber ich setze sowohl auf den ehrgeiz des herstellers, hier eine neue geraetekategorie auf dem markt besetzen zu wollen (nachdem siemens das simpad still hat sterben lassen - aber da ich auch eines habe kann ich nur sagen, dass da welten dazwischen liegen).

ausserdem wird es von der linux-community doch sehr positiv aufgenommen, und gerade das stimmt mich zuversichtlich, dass das nokia 770 schon bald ein sehr zuverlaessiger begleiter fuer das www auf reisen sein wird. schon heute macht es einfach spass, zuhause oder im cafe zu surfen und seine emails zu lesen und zu schreiben. wenn auch die integrierte softtastatur eher muehsam ist (und die handschrifterkennung bislang noch fast so phansatievoll ist wie die des apple newtons;)) so macht es das nokia 770 zusammen mit der bluetoothtastatur doch zu einem ernsten konkurrenten zu meinem ibook, dass ich jetzt weniger oft in die stadt mitnehmen werde.

was ist, was kommt: ein ausblick

nokia verspricht, gegen ende des ersten quartals (also ende des monats) eine neue version der systemsoftware anzubieten (internet tablet 2006 software edition). diese version soll dann zusaetzliche funktionen unterstuetzen, darunter auch internet-telefonie (voip - das eingebaute mikro wird bislang noch von nokia unterschlagen) sowie instant messaging (was aber heute schon mittels fremdherstellersoftware prima funktioniert).

ich halte es da mit einem beruehmten muencher, der an dieser stelle sagen wuerde „schau ma mal“ ;)

gruessles

mucfloh

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden