led beleuchtung - philips ledino

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Led Beleuchtung - wird von mir seit ca. 5 Jahren immer mehr eingesetzt - Grund - logisch - zunächst Energieeffizienz, dann aber auch aus Interesse an neuen Technologien und Experimentierfreude.

Nun, die Lampen/Leuchten werden besser, erreichen aber in der Lichtfarbe immer noch nicht die von mir bevorzugten Halogenleuchtmittel, langfristig sehe ich aber keine Alternative als sich etwas "umzugewöhnen" - Obwohl ich auch noch die Hoffnung hege, das zukünftige LED Leuchten näher an die Glüh/Halogenlampenwärme herankommen - oder sogar farblich variabel (bspw. 2500 / 2800 / 3300 / 4000 K - je nach momentanem Bedarf) werden.

 Beim Kauf von Lampen/Leuchtmitteln versuche ich aber im Wohnbereich auf Farbwerte um die  "2700 K" und im Aussenbereich zumindest auf "Warmweiss" zu achten, und so brennen bei mir im Garten nach verschiedenen Fehlschlägen (schnell defekt, schlechte Lichtausbeute etc.) seit rund 3 Jahren 3W Spots von Lidl - zuverlässig und überraschend effizient.

Mittlerweile wurden auch diverse Spots - teilweise auch einfach gemischt mit Halogen eingesetzt, um Trafomindestlast zu erreichen oder die Lichtstimmung zu erhalten (4er Spotbalken, Seilsysteme), und habe auf Ebay seit Ende 2012 mittlerweile auch einige Preis/Leistungsmäßig gute "Retrofit" Lampen gefunden - die echte Haltbarkeit muß sich natürlich erst noch herausstellen. Grundsätzlich übertreffen sie meiner Ansicht und Erfahrung nach die EU- geförderten Quecksilberschleudern - sowohl in Komfort als auch in Effizienz.

Dann bin ich durch ebay Angebote auch auf die Philips Ledino Serie aufmerksam geworden, und 2 Hängeleuchten erworben. Nettes Design, gute Lichtausbeute - akzeptable Lichtfarbe.

Die letze, nun angeschaffte Leuchte ist eine Philips Ledino Stehleuchte/Deckenfluter der Serie 69062 in mattweiss, dimmbar und mit 1x7,5 und 3x2,5 W Led ausgestattet - die theoretischen/technischen Details gibt es bei Philips, leider aber nur schlechte Bebilderung und Vergleiche (Lichtkegel etc.)

Den Eindruck macht sich also jeder selbst - hier ist meiner:

Der Deckenfluter macht einen schlichten, ordentlich gearbeiteten Eindruck, und ist sehr zurückhaltend. Der Standfuss ist ziemlich massiv und macht die Leuchte schwer, aber stabil. Der Schnurdimmer ist leider nur am Boden erreichbar, und in der schwächsten Einstellung erscheint es leicht flackernd. Der Lichtkegel an der Decke ist relativ klein - als Deckenfluter hätte ich es mir etwas größer gewünscht - bei 3m Deckenhöhe hat der "Hauptkegel" nur 1 m Durchmesser - also eher Spot als Flutcharakter. . Die Lichtfarbe ist definitiv "kälter" als Halogen, aber für indirekte, "Helligkeitsbringende" Beleuchtung akzeptabel. Die insgesamt 15 W Leistung würde ich aber mit rund 70 W Halogen gleichsetzen (also nicht mit einem 300 oder 500 W Deckenfluter vergleichbar, aber immerhin! ) Die Ersparnis pro Jahr könnte also bei 350 Tagen/2Stunden/55W bei rund 38 kw, also rund 10 € liegen - wer sie mehr nutzt, besser, wer selten da ist - zurzeit noch ineffizient. Was allerdings auch stark vom Kaufpreis abhängt. Der war bei mir recht niedrig, der Listenpreis von Philips ist allerdings ein Witz, da ich die Leuchte auch nicht in die Reihe berühmter Leuchtenentwürfe einreihen würde. Ein wesentlicher Grund dafür, dass diese reinen Led-Leuchten nicht zu "Klassikern" werden, liegt in meinen Augen darin, daß Leuchtmittel - bisher - nicht ausgetauscht werden können. - Also auch wenn es gute Led-Leuchten in den 80er Jahren gegeben hätte, würden diese heute wohl zum Großteil unreparierbar komplett auf dem Müll liegen - weder Ökologisch in Ordnung noch dem Gedanken an bleibende Werte folgend.  

Fazit: Leuchte ok, Dimmfunktion ok, Lichteffizienz ok, mein Preis : unter 100 €

Nachteil: Lichtkegel eng, Lichtfarbe nicht wirklich "warm"weiss, aber für Led in Ordnung
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