korrekter Angabe elektrischer Werte von Akkus

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Für alle Akkus sind in wesentlichen drei Angaben entscheidend:

  1. Die elektrische Spannung in V (Volt)
  2. Die Kapazität in Ah oder mAh (Amperestunden bzw. Milliamperestunden)
  3. Die gespeicherte Energie in Wh oder mWh (Wattstunden oder Millwattstunden)

Die Spannung ist das Maß für den "Druck" mit dem der elektrische Strom durch de Stromkreis "gepumpt" wird. Bei Akkus und anderen Zellen ist das aber nur der Nennwert, der als eine Art Mittelwert aufgefasst werden kann. Ein gut aufgeladener Akku hat eine höhere messbare Spannung als der Nennwert; beim entladenem Akku kann sie auch weit darunter liegen. Beim Kauf von Akkus sollte man daher darauf achten, das die Nennspannung des Akkus mit der Gerätespannung übereinstimmt.

Die Kapazität gibt an, welche Ladungsmenge im Akku gespeichert werden kann. Aus dieser Angabe kann man die Entladezeit bestimmen, wenn man die Kapazität durch die (gleichbleibende) Stromstärke teilt: Kapazität in As / Stromstärke in A = Entladezeit in s. Das ist aber nur ein Anhaltswert, da bei den meisten Akkus keine genau gleichmäßige Entladung erfolgt. Bei Computern und Notebooks sollte man sich daher auf die Energieverwaltung verlassen, die in dieser Hinsicht recht korrekt arbeitet.

Die in einem Akku speicherbare Energie ist eine weitere technisch korrekte Angabe über den elektrischen "Inhalt" eines Akkus. Sie wird bestimmt, indem man die Kapazität mit der Nennspannung des Akkus multipliziert. So kann man auch hier die Entladezeit des Akkus bestimmen nach der Formel: Energieinhalt in Wh / (Spannung in V*Stromstärke in A) = Entladezeit in h mit den oben schon beschriebenen Einschränkungen.

Welche Angabe der Hersteller über die Speichergröße des Akkus macht, bleibt ihm überlassen. Die meisten Hersteller geben die Kapazität an. Bei eingen, z.B. IBM, wird der Energieinhalt verwendet, aus dem man aber ganz einfach die Kapazität besimmen kann: Energieinhalt in Wh / Spannung in V = Kapazität in Ah

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