grotesk + radikal + subversiv = Zappa

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FREAK OUT! ist das Debütalbum des Frank Zappa und seinen „Mothers of Invention“ aus den Jahren 1965-1966.
Dieses Album enthält nicht nur 60 Minuten Experimentalmusik, dieses Album ist Zeitgeschichte.
Das Album ist - musikalisch gesehen – die subversive Gegenkultur, auf die wir lange warten mussten. Zappa ist in seiner Art effektiv und vertont die Quintessenz des Grotesken unseres Lebens. Es war die radikalste und unterhaltsamste Free-Jazz-Rockgruppe, die 1966 mit einem extrem hässlichen Habitus den Musikmarkt betrat.

F.Z. Zitat: Kein Akkord ist hässlich genug, all die Scheußlichkeiten zu kommentieren, die von der Regierung im Namen des Volkes verübt werden.

1. Hungry Freaks, Daddy -> Melodischer Song über Mr. Amerika und sein leeres Leben; Frank war - neben ständigen Ambitionen für alles Groteske - schon immer politisch
2. I Ain’t got no heart -> man glaubt es nicht – weiter geht es mit durchdachter und harmonischer Musik
3. Who are the Brain Police? -> innenpolitisch brisanter Stoff, in einer Zeit, als die USA sich von ihren eigenen Bürgern bedroht fühlten
4. Go cry on somebody else’s shoulder -> Ein herrliches Retrostück „I don’t love you anymore“ – aus heutiger Sicht; da sag doch bitte einer, Frank kann nicht kommerziell und sarkastisch sein
5. Motherly Love -> Franks Beitrag zum Muttertag
6. How could I be such a fool -> ein völlig unbedeutender Song (für mich)
7. Wowie Zowie -> mit diesem Titel kann F.Z. noch nicht einmal die “Turtles” schlagen
8. You didn’t try to call me -> ein Song ohne Höhen, Tiefen und Eindruck
9. Any way the wind blows -> ein schöner melodischer Song von Zappa im Stile der 60er
10. I’m not satisfied -> ich glaube, kein Hörer des Titel ist es; musikalischer Durchschnitt
11. You’re probably wondering why I’m here -> hier hört man im Ansatz den späteren Stil des F.Z. heraus
12. Trouble every day -> ein herrlicher Song, sechs Minuten echte Musik die einen anmacht …
13. Help I’m a rock -> more and more Zappa – herrlich!
14. The return of the son of monster magnet -> die Geburt von Suzy Creamcheese, ein Monsterwerk in mehr als 12 Minuten

Frank stellt uns noch eine Frage zum Abschluss: Suzy Creamcheese what’s got into you?

The “Mother’s” of F.Z.:

Ray Collins – Gesang
Jim Black – Drums
Roy Estrada – Bass
Elliot Ingber – alternative Lead- bzw. Rhythmus-Gitarre

Schlagwörter:

Musik

Avantgarde

Zappa

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