elektrochemische Korrosion

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Von Elektrochemischer Korrosion spricht man, wenn zwei Stoffe, meist Metalle, miteinander reagieren, wobei einer sich auflöst oder stark angegriffen wird. Allgemein gilt bei einem elektrochemischen Korrosionsvorgang, dass die Korrosionsvorgänge auf der Metalloberfläche in Verbindung einer elektrisch leitenden Flüssigkeitsschicht, dem Elektrolyt (meist Wasser), ablaufen. Als Elektrolyt genügt hierbei ein hauchdünner Feuchtigkeitsfilm beispielsweise ein Wassertropfen, aber auch Handschweißflecken auf Werkstücken. Je größer die Wasserstoffionenkonzentration (H+), das heißt um so niedriger der pH-Wert ist, desto stärker ist die Aggressivität des wässrigen Elektrolyten.

Bei der Kombination von metallischen Werkstoffen ist stets die Spannungsreihe der Metalle zu beachten. Dabei gilt ganz allgemein, je edler das Material, desto aggressiver verhält es sich gegenüber unedleren Materialien.

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