elektrischer oder manueller Espressokocher?

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Zugegeben, er ist verlockend einfach zu handhaben und spart Energie, der elektrische Espressokocher. Man kann ihn auf Reisen mitnehmen und sich, unabhängig von einer Herdplatte, seinen Espresso kochen... Nachdem ich drei dieser Geräte ausprobiert habe, der letzte war ein teures Markengerät, das ich zum Glück zurück geben konnte, bin ich wieder bei der Kochplatten-Variante gelandet und nehme die Energieverschwendung ob der nur zum kleinen Teil ausgenutzten Platte in Kauf. Denn leider war das trinkbare Ergebnis all dieser elektrischen Geräte enttäuschend. Ein Espresso muss dringend zwei Eigenschaften haben: stark und h e i ß. Und da sind elektrische Geräte nach meiner Erfahrung schlicht unbrauchbar. Ihre Sicherheitseinstellungen sind so, dass sie sich, kaum dass das Wasser aus dem Behälter ist, ausschalten. Damit sind Druck und Temperatur weg. Bleibt die Wärme des Gerätes - und die reicht nicht. Befindet sich noch Flüssigkeit im Filtersieb, läuft diese wieder zurück in den Wasserbehälter. Und das, was den oberen Behälter erreicht hat, ist allenfalls warm und muss dann in die Mikrowelle. Spätestens an der Stelle hört das Espressovergnügen auf! Ausprobiert habe ich das bei Kochern bis zu vier Tassen Inhalt. Vielleicht ist es bei größeren Wassermengen anders, aber dann bekommt man ja Herzflattern...
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