ePay: Statt Auktionsplattform jetzt Internetkaufhaus

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eBay weigert sich beharrlich, aus dem desaströsen Weihnachtsgeschäft der letzten Jahre Lehren zu ziehen.


Stattdessen baut man die Geschäftsgrundlage peu à peu in Richtung Online-Kaufhaus um, grade so, als ob es nicht schon genug dieser Einrichtungen gäbe.
Der Anteil der semiprofessionellen Händler mit mehreren tausend "Auktionen", unter denen sich jedoch keine einzige echte Auktion befindet, steigt inflationsartig - jeder will einen möglichst großen Happen des Kuchens. Er erreicht damit aber v.a. eines: Er klaut uns allen die Zeit!

Es geht für dabei - speziell für eBay - natürlich vor allem um eines: Unser Geld!  

Mit dem Online-Kaufhaus scheint man einfach besser zu verdienen. Und, man braucht sich im Auktionsgeschäft über naheliegende Dinge, wie z.B.eine Senkung der Einstell- und Verkaufsgebühren gar nicht erst den Kopf zerbrechen.
Die Tatsache, dass 1€-Auktionen inzwischen größtenteils kostenlos eingestellt werden können, hilft leider auch nicht weiter, denn das Angebot ist inzwischen derart von Festpreis bzw.Sofortkauf-Angeboten dominiert und überfrachtet, dass der Hobby-eBayer gar nicht mehr die Zeit aufbringen kann, sich da durchzukämpfen.

Das neue Jahr wäre doch ein guter Zeitpunkt zum Neudenken:

Anstatt wie ein Lemming zu versuchen, trotz der ständigen eBay-Änderungen auf dem laufenden zu bleiben, könnte man doch einfach mal eigene Konsequenzen ziehen: z.B. sein wöchentliches eBay-Stundenkontingent halbieren! Oder grundsätzlich Festpreis bzw. Sofortkauf-Angebote ignorieren!
Tun Sie stattdessen was sinvolles: Bauen Sie in der gewonnenen Zeit mit Ihren Kindern/Ihrer Freundin einen Schneemann o.ä. Tragen Sie das - für nutzlose Sofortkaufartikel ausgegebene - Geld mit Ihren Kindern/Ihrer Freundin in die nächste Eisdiele usw.

Das ist das einzige Signal, das das Auktionshaus versteht: Umsatzeinbruch!

Wenn Sie weiter dieses ePay-Spiel mitspielen, bekommen Sie genau das, was Sie nicht wollen:

Inhaltsleere und sinnlose Zeitvernichtung!    

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