eBay's Bewertungssystem fehlt es an Glaubwürdigkeit

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Seit Jahren verkommt eBay immer mehr zu einer Betrugsplattform, wo der ursprüngliche Gedanke eines Auktionshauses immer mehr in den Hintergrund rückt. Die Gier nach Profit hat das ehemals vernünftige Bewertungssystem zu einer Farce degradiert. Bewertungen von schlechten Anbietern oder schnlechten Käufern sind nicht mehr als solche durchführbar.
Ein Bewertungssystem, welches dies ermöglicht ist kein "Bewertungssystem" und verliert seine Glaubwürdigkeit!
Fall 1: Käufer erwirbt Artikel, zahlt jedoch nicht.
Lösung von eBay: Verkäufer kann den "Spassbieter" nicht als solchen mit einer negativen Bewertung brandmarken. Was bringt diesem die Rückerstattung der Provision, wenn die Oppurtunitätskosten höher sind?! Auch können nachfolgende Partner diesen Spassbieter nicht als solchen identifizieren.
Fall 2: Verkäufer (großer, gewerblicher Anbieter) verschickt falsche Ware. Bei Rücksendung erstattet dieser nicht die Rücksendekosten.
Lösung von eBay: Keine! Käufer bleibt auf Rücksendekosten sitzen, Verkäufer kann sogar durch nachgewiesene Rückzahlung ggf. schlechte Bewertung des Käufers entfernen lassen.
Fall 3: Verkäufer (großer, gewerblicher Anbieter) verschickt falsche Ware, Käufer will Rücksendeetikett, da er nicht auf Rücksendekosten sitzen bleiben möchte (da mehrfach in Bewertungen des Verkäufers gelesen), bekommt dieses jedoch nicht. Gibt negative Bewertung ab.
Lösung von eBay: Käufer war nicht gewillt Artikel zurück zu senden. Verkäufers negative Bewertung wird entfernt.

Fazit:
Bewertungssystem von eBay ist nicht glaubwürdig.
Betrügerische Käufer, die nicht zahlen, kommen "ungestraft" davon.
Große Händler werden von eBay mit Samthandschuhen angefasst, da ja sonst der Umsatz einbrechen könnte.
Wenn Institutionen ihre Verantwortung gegen Profitgier eintauschen stirbt das soziale Kapital zuerst! Daher ist es kein Wunder, dass Betrug bei Plattformen wie eBay hoch im Kurs ist - und damit meine ich nicht die vergleichsweise milden Fälle von oben.
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