eBay – für Privatverkäufer (langsam) ein teurer Spaß!

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Als eBay in Deutschland bekannt wurde, boomte der Online-Flohmarkt für private Anbieter, da diese Plattform viele Interessenten bediente und der Ottonormalverbraucher günstig Ware kaufen und verkaufen konnte. Das Prinzip ist wie bei einem „normalen“ Auktionshaus oder Flohmarkt, nur dass der Vorgang - online, einfach und bequem - von zuhause stattfindet.

eBay wird für Privatverkäufer langsam ein teurer Spaß!

Gerade viele Privatleute nutzten dieses profitable Angebot, da damals die Gebühren, die an EBAY gezahlt wurden, im Verhältnis zu den heute geforderten gering war. Doch nicht nur Privatverkäufer nutzen das Angebot, sondern auch (mittlerweile) viele kommerzielle Händler bedienten sich dieses Portals für das Angebot Ihrer Neuware. So hat sich EBAY immer mehr zu einer Händler-Verbraucher-Plattform entwickelt. Leider!
Wie es immer so läuft - gemäß Angebot und Nachfrage - sind im Laufe der Jahre und vor allem aufgrund der großen Beliebtheit von eBay, die Gebühren und Provisionen immer wieder erhöht worden. Hinzu kommt das die Gewinne des Online-Auktionshauses letztlich zurückgingen und somit wieder eine Gebührenerhöhung der logische(?) Folgeschluss war.
So wurden ab dem 6.Mai 2015  wieder einmal die Gebühren bzw. die zu zahlende Provision an das Online-Auktionshaus für Privatanbieter erhöht! Waren früher 10% Provision von dem erzielten Verkaufspreis fällig, so wird zukünftig die Provision von dem Gesamtbetrag des Verkaufspreises, zuzüglich Verpackungs- und Versandkosten fällig.
Nach Inkrafttreten der neuen Gebührenverordnung, lohnt es sich für viele private Nutzer nicht mehr über eBay Privatverkäufe durchzuführen. Vor allem bei großen Paketen, die entsprechend höhere Versandkosten nach sich ziehen, kann die zu zahlende Provision bei über 15% liegen! Und man beachte, dass dann eventuell noch weitere Kosten auf einen zukommen könnten, wie z.B. Kosten für Zusatzfunktionen oder anfallende Angebotsgebühren.
Aber es gibt noch weitere Veränderungen bei eBay! Zukünftig wird es keine 0-Cent-Auktionen mehr geben. Auch hier konnte man Geld sparen, indem man monatlich bis zu 100 Auktionen mit einem Startpreis von 1,00 Euro ohne jegliche Angebotsgebühren starten konnte. Dafür stellt eBay nun das " 20-Plus-Paket" zur Verfügung, mit welchem man nur noch bis zu 20 Angebote pro Monat ohne Angebotsgebühr starten kann. Dabei wird kein Unterschied mehr gemacht, ob Sie Auktionen mit Festpreis, oder mit Startpreis oder Sofortkauf einstellen. Des Weiteren werden auch die Gebühren für Startzeitplanung und Angebote mit nicht öffentlicher Bieter-und Käuferliste erhöht!

eBay – langsam zu teuer!

Leider muss wieder der kleine Mann/Frau tiefer in die Tasche greifen, um die rückläufigen Gewinne von eBay aufzufangen. Schade, denn eBay wurde erst durch den kleinen Mann so erfolgreich und sollte deshalb bedenken, dass mit weiter steigenden Gebühren viele Privatanbieter nicht mehr das Angebot nutzen, sondern auf den Wettbewerb umsteigen!
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