eBay-Tipps: CD-, DVD- und Blu-ray-Laufwerke

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eBay-Tipps: CD-, DVD- und Blu-ray-Laufwerke

 

Praktische Tipps zum Kauf von CD-, DVD- und Blu-ray-Laufwerken

Grundsätzlich ist es immer praktisch, einen Brenner zu besitzen, gleichgültig, für welches Medium er konzipiert ist. Standardmäßig sind PCs heute mit einem DVD-Brenner ausgestattet. Ältere Modelle verfügen über einen CD-Brenner und ganz aktuelle Geräte zeigen auch schon integrierte Blu-ray-Brenner als optisches Laufwerk.

Natürlich unterscheiden sich diese Geräte sowohl vom Preis als auch vom Leistungsvermögen her deutlich voneinander. Auch die entsprechenden Speichermedien, die sogenannten Rohlinge, sind deutlich verschieden. Worauf man beim Kauf von Brennern aller Art achten sollte und welche gravierenden Unterschiede es gibt, darüber informiert dieser Ratgeber mit den wichtigsten Eckdaten.

Intern oder extern – welche Geräte sind besser?

Grundsätzlich gibt es qualitativ kaum Unterschiede zwischen internen und externen Brennern. Preislich sieht das schon anders aus, denn interne, also fest eingebaute Brenner sind deutlich günstiger. Das liegt unter anderem daran, dass die Herstellung eines zusätzlichen Gehäuses, wie es von einem externen Brenner benötigt wird, entfällt. Auch aus energieeffizienter Sicht sind interne Brenner günstiger, denn sie werden über das Netzteil des PC mit Strom versorgt und benötigen keinen zusätzlichen Stromanschluss.

CD-Brenner – auf den Anschluss achten

Bei internen CD-Brennern ist die Auswahl der Anschlüsse überschaubar. Normalerweise verfügen die Brenner über eine IDE-Schnittstelle. Sollte sich im PC bereits eine SCSI-Karte befinden, kann auch ein interner SCSI-Brenner angeschlossen werden. Diese Anschlussmöglichkeit ist zu bevorzugen, weil die Schnittstelle als sehr zuverlässig und schnell gilt. Allerdings sind SCSI-CD-Brenner etwas teurer als IDE-Brenner.

Bei externen Geräten stehen mehr Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung. Sie können auch über eine SCSI-Schnittstelle angeschlossen werden, sofern eine solche Karte im PC vorhanden ist. Gängiger sind aber USB- oder Firewire-Brenner. CD-Laufwerke, die über USB- oder Firewire-Ports angeschlossen werden, können im Gegensatz zu IDE-Brennern auch während des laufenden Betriebs an- oder ausgestöpselt werden. Sie werden von Betriebssystemen wie Windows oder Apple Macintosh problemlos sofort erkannt. USB-Ports sind aber relativ langsam in der Datenübertragung. Selbst wenn der Brenner an sich über eine höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeit verfügt, ist hier häufig nur eine vierfache Geschwindigkeit möglich. Schneller geht es mit einem USB-3.0-Port, der aber noch nicht standardmäßig bei allen PCs vorhanden ist.

Wer Wert auf Schnelligkeit beim externen CD-Brenner legt, sollte ein Gerät mit Firewire-Anschluss kaufen. Auch diese Brenner können jederzeit in Betrieb genommen werden und arbeiten mit derselben Geschwindigkeit wie interne Brenner. Allerdings liegen sie im Preis etwas höher als USB-Geräte.

Eine sehr praktische Lösung für externe CD-Brenner sind Geräte, die an unterschiedlichen Schnittstellen betrieben werden können. Besonders, wenn man mit mehreren PCs arbeitet, die jeweils unterschiedliche Anschlussmöglichkeiten haben, ist das von Vorteil. Ansonsten kann man aber auch für normale Brenner sogenannte Verbindungs-Kits kaufen, die den Betrieb an anderen Schnittstellen ermöglichen. Diese Verbindungs-Kits kosten aber in der Regel etwa genauso viel wie ein interner CD-Brenner.

Wichtig: Mit einem Parallel-Port-Kit können auch ältere Rechner, die keine der modernen Schnittstellen besitzen, an den CD-Brenner angeschlossen werden.

Hinweis für Notebook-Besitzer: Externe CD-Brenner für das Notebook können Sie mit einem PCMCIA-Adapter auch über den PC-Card-Schacht anschließen.

Die Systemanforderungen für ein CD-Laufwerk sind sehr gering

Um mit einem CD-Brenner zu arbeiten, wird kein schneller oder neuer Prozessor benötigt. Hier tun es die älteren Geräte auch. 32 Megabyte Arbeitsspeicher sind die Mindestanforderungen, die doppelte Menge wäre aber besser. Je mehr freier Arbeitsspeicher zur Verfügung steht, umso geringer ist die Gefahr des sogenannten Buffer underrun. Damit bezeichnet man die Unterbrechung des Schreibflusses während des Brennvorgangs, der aber heute kaum noch auftritt, weil moderne CD-Brenner von sich aus bereits genügend Speicherkapazität zur Verfügung stellen. Hier werden Daten während des Schreibens zwischengespeichert. Bei aktuellen Brennern sind Techniken integriert, die für einen reibungslosen Datenfluss zwischen dem Zwischenspeicher und dem Speichermedium, also dem Rohling, sorgen.

Betriebssystem ab Windows 95, aber auch Linux oder Mac-OS von Apple arbeiten problemlos mit fast allen im Handel erhältlichen CD-Laufwerken und Brennern.

Für häufige Kopien – der CD-Kopierer

Wer häufig Kopien von CDs in größerer Menge anfertigt, sollte über die Anschaffung eines CD-Kopierers nachdenken. Diese Laufwerke gibt es in Verbindung mit CD-Laufwerken oder CD-Brennern, sodass alle Funktionen in nur einem Gerät zusammengefasst sind. CD-Kopierer können übrigens Kopien von CDs anfertigen, ohne dass der Rechner für die Zwischenspeicherung benötigt wird.

Ist das Gerät am Computer angeschlossen, funktioniert es wie ein ganz normaler CD-Brenner.

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie die rechtlichen Vorschriften zum Kopierschutz, wenn Sie CDs vervielfältigen. Unerlaubt erstellte Kopien können eine strafrechtliche Verfolgung nach sich ziehen.

DVD-Laufwerke und Brenner – günstig im Preis mit hoher Speicherkapazität

Auf einen DVD-Rohling lässt sich eine wesentlich größere Menge an Daten abspeichern als auf einer CD. Besonders für Urlaubsvideos, Filme oder auch für Back-ups sind deshalb DVD-Brenner die geeigneten Geräte. Zwar lassen sich alle diese Dinge auch mit den modernen Blu-ray-Brennern verwirklichen, aber die Blu-ray-Technologie hat ihren Preis. Wer günstig große Datenmengen speichern möchte, ist also mit einem DVD-Brenner zunächst gut beraten.

Die Technik der DVD-Brenner ist sehr ausgereift und interne Geräte sind schon unter 20 Euro zu erhalten. Auch die Rohlinge sind relativ preiswert, wenn sie auch ein wenig mehr kosten als normale CD-Rohlinge.

Externe DVD-Brenner – praktisch auch für den mobilen Einsatz

Netbooks und Subnotebooks verfügen in der Regel nicht über optische Laufwerke, weil diese das Gewicht der kleinen Geräte deutlich erhöhen würden. Hier ist ein externer DVD-Brenner praktisch. Er kann überall und jederzeit eingesetzt werden.

Übrigens: Für Netbooks und Subnotebooks lohnt es nicht, einen externen Blu-ray-Brenner anzuschaffen. In der Regel verfügen diese Geräte über eher einfache Prozessoren, die mit den hohen Datenmengen bei der Blu-ray-Technologie Probleme hätten.

Ein zusätzlicher externer DVD-Brenner kann auch dann Sinn machen, wenn der eigene PC bereits über einen internen Brenner verfügt. Die modernen Brenner sind deutlich schneller und verarbeiten wesentlich problemloser auch unterschiedliche Typen von Rohlingen. So kann man zum Beispiel bei einigen externen Brennern auch DVD-RAM-Rohlinge einsetzen, die von beiden Seiten beschrieben werden können. Das verdoppelt die vorhandene Speicherkapazität.

Kauftipp: Speziell für den Einsatz in Notebooks wurden sogenannte Slimline-Versionen entwickelt. Hier ist der DVD-Brenner besonders flach und schmal, sodass er gut in das Notebook-Gehäuse passt. Viele Geräte arbeiten ohne Schublade, die Rohlinge werden durch einen Schlitz eingezogen und herausgegeben.

Wichtig: Lesen Sie im Handbuch des Notebooks nach, welche optischen Laufwerke eingebaut werden können. Zusätzliche Informationen darüber finden Sie auch auf der Webseite des Notebook-Herstellers.

Die richtige Schnittstelle für den DVD-Brenner

Interne DVD-Brenner werden heute überwiegend an einer S-ATA-Schnittstelle angeschlossen. Ältere PCs bieten noch IDE-Schnittstellen an, aber wenn Sie die Wahl haben, sollten Sie den S-ATA-Anschluss bevorzugen, weil er schneller und sicherer ist. Außerdem sind die Anschlüsse wesentlich leichter zu verkabeln. Da die S-ATA-Kabel dünner sind als herkömmliche IDE-Kabel, muss auch der Lüfter im Gehäuse weniger leisten und die Geräuschentwicklung bleibt gering. Sie müssen auch nicht mehr – wie bei IDE-Anschlüssen – auf den Master- oder Slave-Modus achten. Geräte mit einem S-ATA-Anschluss können direkt und ohne Umwege mit dem Controller im PC verbunden werden.

Für externe DVD-Brenner stehen USB, Firewire und eS-ATA (external S-ATA) zur Verfügung. Über eS-ATA kann auch das externe Laufwerk direkt über den S-ATA-Controller angeschlossen werden. USB-Anschlüsse verfügen meist über den USB-2.0.-Standard und bei Firewire-Schnittstellen wird Firewire 400 verwendet. Beide Anschlussmöglichkeiten bieten eine gute Datentransferrate.

Kauftipp: Wenn Sie Wert auf eine höhere Geschwindigkeit legen, sollten Sie schon beim Rechnerkauf darauf achten, dass USB-3.0- und Firewire 800-Schnittstellen vorgesehen sind.

Für Notebooks reicht in der Regel auch ein USB-2.0-Port aus, um DVDs auslesen zu können. Da der externe Brenner über den USB-Anschluss mit Strom versorgt wird, müssen eventuell über ein sogenanntes Y-Kabel zwei USB-Ports verwendet werden, wenn der Brenner benutzt wird. Auch hier wäre also ein USB-3.0.-Anschluss von Vorteil, weil er den Brenner statt mit den herkömmlichen 500 Milliampere mit bis zu 900 Milliampere Stromleistung versorgen kann.

Wichtiger Hinweis: Die Stromversorgung des DVD-Brenners über den USB-Port im Notebook funktioniert nur bei Laufwerken mit einer Größe von 2,5 Zoll. Wenn es sich bei dem externen Brenner um ein 3,5-Zoll-Laufwerk handelt, muss auf jeden Fall eine externe Stromversorgung über ein eigenes Netzteil sichergestellt sein.

Blu-ray – moderne Aufzeichnungsmöglichkeiten nutzen

Selbst gebrannte DVDs lassen sich in anderen Abspielgeräten nur dann wiedergeben, wenn der Brenner mit der sogenannten Dual-Layer-Technik arbeitet. Ältere Brenner können hier Probleme bereiten. Es besteht bei einigen Herstellern die Möglichkeit, ein Update der Firmware auf der Herstellerwebseite zu erhalten, die auch ältere Modelle mit zusätzlichen Software-Features ausstattet. Die wesentlich bessere Methode, um Filme, TV-Sendungen oder Ähnliches aufzuzeichnen und auch perfekt abspielen zu können, bietet die moderne Blu-ray-Technologie.

Übrigens: Alle modernen Blu-ray-Player sind abwärts kompatibel. Das bedeutet, sie können auch herkömmliche DVDs damit abspielen.

Blu-ray-Brenner für den Computer

Die ersten Blu-ray-Geräte waren Blu-ray-Player oder Blu-ray-Rekorder, die unmittelbar an den Fernseher angeschlossen wurden. Inzwischen gibt es aber eine ganze Reihe von Computerherstellern, die Blu-ray-Laufwerke auch in PCs einbauen.

Hierbei gibt es unterschiedliche Versionen. So existieren zum Beispiel reine Blu-ray-Leselaufwerke, mit denen Blu-ray-Discs am PC angeschaut werden können. Darüber hinaus sind Kombinationen mit CD- beziehungsweise DVD-Brennern und einem Blu-ray-Leselaufwerk möglich. Aber auch spezielle Blu-ray-Brenner sind inzwischen schon als Laufwerke auf dem Markt. Darin können Blu-ray-Rohlinge auch beschreiben werden und zum Beispiel zum Speichern von großen Datenmengen benutzt werden.

Sehr interessant sind diese Laufwerke zum Beispiel für Besitzer von HD-Videokameras. Selbst gebrannte Blu-ray-Discs werden inzwischen von fast allen Blu-ray-Playern gelesen. Allerdings müssen die Player mit dem BDMV-Format arbeiten, das ein gesondertes Startmenü enthält. Einige auf dem Markt erhältliche Player unterstützen dieses Format nicht, sondern arbeiten mit BDAV.

Tipp: Schauen Sie in die Bedienungsanleitung Ihres Blu-ray-Players, welches Wiedergabeformat er unterstützt, oder informieren Sie sich entsprechend auf der Webseite des Herstellers.

Mit den wichtigsten Details über interne und externe Brenner mit unterschiedlichen Technologien hat Sie dieser Ratgeber informiert. Damit sollten Sie in der Lage sein, eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Technische Details der einzelnen Geräte finden Sie auch in den ausführlichen Produktinformationen.

 
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