eBay-Ratgeber: Porsche

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eBay-Ratgeber: Porsche

An dieser Stelle, viele Worte über die Zuffenhausener Autoschmiede Porsche zu verlieren, ist wirklich unnötig. Es gibt wohl kaum jemanden, der sich der Faszination dieser Sportwagen entziehen kann. Porsche 911, Porsche Carrera, Porsche Boxster und Porsche Cayman sind Namen, die das Herz eines jeden Automobilbegeisterten vor Freude hüpfen lassen. Ein Porsche ist nicht unbedingt das allergünstigste Fahrvergnügen das man sich gönnen kann. Aber günstiger, als bei eBay? Kaum vorstellbar. Wenn die Glücksfee Ihnen wohlgesonnen ist, können Sie einen Porsche Turbo auf einer der zahlreichen Online-Auktionen günstig erwerben. Techart-, MTM-, Gemballa- und Rinspeed-Tuningprodukte selbstverständlich ebenfalls. Da Sie als (zukünftiger) Porsche-Fahrer den Umgang mit Geschwindigkeit gewohnt sind, kommt für Sie vielleicht auch die „Sofort-Kaufen“-Option in Frage. Mit dieser steht Ihr neuer Porsche, den Sie bei eBay gekauft haben, schneller in der heimischen Garage, als er fahren kann.

Historie

Eigentlich beginnt die Geschichte der Firma Porsche schon im Jahre 1900. Damals präsentierte man den Lohner-Porsche-Elektrowagen während der Weltausstellung in Paris. Die vom Testfahrer und Konstrukteur Ferdinand Porsche entwickelten Radnabenmotoren, machten seinen Namen schon damals weltbekannt. Im Jahre 1931 gründet Ferdinand Porsche sein Konstruktionsbüro in Stuttgart und schaffte damit die Wurzeln für die heutige Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. 1933 erhielt Porsche dann den ersten wichtigen Kundenauftrag. Im Namen von NSU entwickelt Porsche den Typ 32, der konzeptuell gesehen, als Vorgänger des Volkswagens betrachtet werden kann. Die ersten Produktionshallen wurden schließlich fünf Jahre später in Wolfsburg unter der Führung von Porsche gebaut. Obwohl schon bis zur Serienreife entwickelt, verhindert der Zweite Weltkrieg die Fertigung des Typ 60; erst 1946 sollte der VW Käfer in Serie gehen. In dem im Jahre 1944 nach Gmünd ausgelagerten Konstruktionsbüro wurde unter der Leitung von Ferry Porsche ein ganz anderes Projekt realisiert: Ein Sportwagen auf Basis von Volkswagenteilen, der Porsche 356. Der erste Porsche Typ 356/1 wurde von Ferry Porsche und ausgewählten Mitstreitern vollends im Gmündner Büro konstruiert und am 8. Juni des Jahres 1948 technisch abgenommen. So entstand der erste Sportwagen, der die Bezeichnung Porsche trug: Ein mit einer Leichtmetallkarosserie ausgestatteter Heckmotor-Roadster. Ein weiteres Kapitel der Porsche-Geschichte wurde im Jahre 1950 geschrieben, als man in den gemieteten Räumlichkeiten der Karosserie-Werkstatt Reutter Produktionsanlagen einrichtete und Porsche zur eigenständigen Automobil-Manufaktur wurde. Ein Jahr später folgt bereits der erste Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Früh im Jahre 1961 begann man hinter verschlossenen Türen mit den Arbeiten an einem neuen Werk, einem Porsche mit Sechszylindermotor. Karosseriedesigner dieses Vorhabens war Ferdinand Alexander Porsche, der Sohn des legendären Firmengründers. Die erste Präsentation des Porsche 911 erfolgte schließlich 1963 auf der IAA in Frankfurt. Dem Grundkonzept des luftgekühlten Boxermotors im Heck blieb man über 30 Jahre, bis zum Jahre 1997, treu . Am 14. September 1964 war es dann soweit, an diesem Tag lief der erste Porsche 911 mit der Fahrgestellnummer 300.007 vom Band. Eine mobile Legende war geboren: Der Porsche 911.

Markenprofil

Porsche. Eigentlich spricht der Name für sich. Es gibt nur wenige Hersteller weltweit, die ein so geschliffenes Markenprofil haben wie der schwäbische Sportwagenhersteller. Selbst ein Geländewagen, wie der Porsche Cayenne Turbo zählt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 266 km/h zu den Sportwagen. Zahlreiche Siege beim Langstrecken-Klassiker Le Mans, bei der Rallye Paris Dakar und auch in der Formel 1 belegen, dass die Firma Porsche nicht nur Supersportwagen, wie den Porsche Carrera GT (Zehnzylindermotor mit Höchstgeschwindigkeit von über 330 km/h) bauen kann, sondern auch in der Lage ist, ihre Erfahrung und ihren technologischen Vorsprung erfolgreich im Motorsport umzusetzen.

Modellangebot

Sportwagen:

911

911 Carrera, 911 Carrera 4, 911 Carrera 4S, 911 Turbo, 911 Targa, Carrera GT

Cayman, Cayman S,

SUV:

Cayenne, Cayenne S, Cayenne Turbo, Cayenne Turbo S,

Cabrios:

911 Cabrio

Roadster:

Boxster, Boxster S

Sonstige:

GT2, GT3

Preis und Leistung

Ein Sportwagen des schwäbischen Herstellers kann sich bestimmt nicht jeder leisten, dennoch sind sich die Experten einig, dass ein Porsche 911 ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis besitzt. Dies resultiert hauptsächlich daraus, dass bei Modellen, wie dem Porsche Boxster und einem 911 Cabrio selbst nach zwei Jahren der Wertverlust oft unter 20 Prozent liegt.

Stärken und Schwächen

Ein Porsche ist schnell, schön und stabil. In seinem Segment setzt er Maßstäbe, besonders aber bei der Bremstechnologie. Mit der PCCB-Bremse (Porsche Ceramic Composite Brake) war der schwäbische Sportwagenhersteller Vorreiter in Sachen Keramikbremsen. Diese garantiert nicht nur extrem kurze Bremswege, sondern arbeitet absolut Fading-frei. Die Werkstattkosten sind bei einem Auto dieser Preisklasse naturgemäß teurer, als bei einem Mittelklasse-Fahrzeug und auch der Benzinverbrauch ist absolut gesehen sehr hoch, insbesondere beim Porsche Cayenne Turbo und Turbo S. Andererseits ist ein Porsche 911, im Vergleich zu anderen Sportwagen, im Verbrauch relativ sparsam.

Unterhaltskosten

Dank umfangreicher Garantie, hoher Zuverlässigkeit und sehr geringem Wertverlust sind die Unterhaltungskosten eines Sportwagens der Marke Porsche günstiger, als vergleichbare Fahrzeuge. Auch die Versicherungskosten sind beim Porsche Cayenne und beim Porsche Boxster auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Einzig bei den Servicekosten liegt der schwäbische Hersteller teilweise weit über dem Durchschnitt.

Wiederverkauf und Wertverlust

Einen Porsche zu verkaufen ist immer schon einfach gewesen. Die Nachfrage, besonders bei einem Roadster, wie dem Boxster S oder dem SUV Porsche Cayenne S, übersteigt gerade in den ersten Jahren nach Modelleinführung, das Angebot um einiges. Es kommt durchaus vor, dass es selbst auf einen Vorführwagen kaum Nachlass gibt. Sportwagen, wie der Porsche GT2 oder der Porsche GT3 RS sind hingegen begehrte Sammlerobjekte.

Herstellereigenes Zubehör und Tuning-Firmen

Porsche bietet schon ab Werk diverse Tuning-Möglichkeiten, vom Sportschalldämpfer über spezielle Felgen, bis hin zum Heckflügel. Wem das nicht reicht, der wird bei einer der zahlreichen Porsche-Tuning-Firmen fündig: Gemballa, Techart, MTM, Rinspeed und 9ff sind nur einige Anbieter, die eine gute und seriöse Veredelung der exklusiven Sportwagen garantieren

Resümee

Porsche fahren macht nicht nur Spaß, sondern erfordert auch spätestens seit Einführung der Allradmodelle 911 Carerra 4 und Porsche Turbo nicht mehr das fahrerische Können, das in früheren Jahren vonnöten war. Mit einem SUV, wie dem Porsche Cayenne, werden zudem auch neue Kundenkreise bedient, die entweder mehr Platz brauchen oder einfach mal nicht auf die Rennstrecke, sondern ins Gelände fahren möchten. Mit dem 2009 eingeführten Porsche Panamera, einer viertürigen Sportlimousine, wurde dann auch die letzte Lücke im Modellprogramm geschlossen.

Wie findet man Porsche Fahrzeuge bei eBay

Gehen Sie zunächst auf die Übersichtsseite „Motors“. Dort können Sie unter „Automobile“ und dann „Alle Automobile“ nach Porsche-Fahrzeugen suchen.

Sie können eBay auch für sich suchen lassen. Wenn Sie die Motors- Kategorie gewählt haben, finden Sie eine Eingabemaske vor, in der Sie Marke und Modell eingeben können. Sie können natürlich auch gleich mit der eBay-Suche starten. In beiden Fällen haben Sie durch Einschränkungen oder Erweiterungen die Möglichkeit, die Artikelliste zu vergrößern oder zu verkleinern. Der Verkäufer kann ebenfalls helfen: In einer guten Artikelbeschreibung sind schon alle wichtigen Angaben enthalten, wie zum Beispiel Baujahr, Kilometerstand, Farbe, Zustand und natürlich mindestens ein Bild. Wenn etwas nicht eindeutig ist, zögern Sie nicht, den Verkäufer zu kontaktieren. Auf der Artikelseite unterhalb der Angaben zum Verkäufer finden Sie die Funktion „Frage an den Verkäufer“. Nutzen Sie diese lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig. Wenn Sie dennoch nicht genau finden, was Sie suchen, besuchen Sie doch die eBay Shops oder fragen Sie die eBay-Gemeinschaft, indem Sie eine Suchanzeige aufgeben. Zudem können Sie auch eine Suche in „Mein eBay“ speichern und sich sogar benachrichtigen lassen, sobald der gewünschte Artikel angeboten wird.

Sicher Einkaufen bei eBay

Wie im Alltagsleben, sollten Sie auch bei eBay Ihrem gesunden Menschenverstand vertrauen. Kommt Ihnen ein Angebot auf Anhieb eigenartig oder unseriös vor, schauen Sie nach, ob der gleiche Artikel auch von anderen Verkäufern bei eBay angeboten wird.

Lesen Sie die Artikelbeschreibung

Sehen Sie sich die Beschreibung des Artikels und die Versand- und Zahlungsbedingungen genau an. Ist Ihnen hierbei etwas unklar, sollten Sie sich mit dem Verkäufer in Verbindung setzen, bevor Sie ein Gebot abgeben oder den Artikel kaufen. Klicken Sie auf der Artikelseite auf den Link “Frage an den Verkäufer”.

Informieren Sie Sich Über den Verkäufer

Jedes Mitglied besitzt ein Bewertungsprofil, in dem sämtliche positiven und negativen Kommentare der Handelspartner über dieses Mitglied verzeichnet sind. So finden Sie schnell heraus, welche Erfahrungen andere Mitglieder mit dem Verkäufer gemacht haben.

Nutzen Sie den Treuhandservice

Sicherer geht es nicht. Der Käufer zahlt den Kaufbetrag auf ein treuhänderisch verwaltetes Konto. Erst wenn er die Ware in einwandfreiem Zustand erhält, wird das Geld an den Verkäufer weitergeleitet. Das ist besonders bei Beträgen ab 200 Euro sinnvoll. Es kommt gelegentlich vor, dass Verkäufer die Verwendung eines unseriösen Treuhandservices vorschlagen. Seien Sie vorsichtig, wenn der Verkäufer Ihnen die Verwendung eines anderen Treuhandservices als den eBay-Treuhandservice (präsentiert von iloxx) vorschlägt.

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