eBay-Ratgeber: Harmonielehre Teil 2 Intervalle

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eBay-Ratgeber: Harmonielehre Teil 2 Intervalle

Nachdem der erste Teil der Harmonielehre sich mit den Grundlagen des Notensystems beschäftigt hat, behandelt diese Folge nun die Verhältnisse der einzelnen Töne untereinander. Einen solchen Zusammenhang zwischen zwei Tönen nennt man Intervall. Ein Intervall kann entweder aus zwei gleichzeitig gespielten Tönen oder aber aus zwei aufeinander folgenden Tönen bestehen. Man unterscheidet zwischen „reinen“ Intervallen, die zusätzlich als verminderte bzw. übermäßigte Varianten existieren und den Restlichen, die es in „groß“ und „klein“ gibt.

Die Reinen Intervalle

Reine Intervalle sind Prim, Quarte, Quinte und Oktave. Was bedeutet das? Schauen wir uns zunächst noch einmal unsere C-Dur Tonleiter aus der letzten Folge an. Diese bestand aus den Tönen C-D-E-F-G-A-H-C. Wenn wir diesen acht Tönen nun die Ziffern 1 bis 8 zuweisen, können wir uns auch recht schnell die Intervalle erklären. Die Intervall Namen kommen aus dem lateinischen und bedeuten einfach die Anzahl der Töne die einen Intervall bezeichnen. Wie wir sehen, besteht der erste Intervall (die Prim) lediglich aus dem ersten Ton unserer C-Dur Tonleiter, nämlich dem Grundton. Der zweite Intervall besteht aus dem C und dem F, also dem ersten und vierten Ton der Tonleiter, daher Quarte, der dritte Intervall besteht aus Grundton ( C ) und dem fünften Ton ( G ) und wird daher als Quinte bezeichnet. Der letzte Intervall in unserem ersten Beispiel ist die Oktave, bestehend aus C und nochmals C, die zweite jedoch eine Oktave höher.

Verminderte und Erhöhte Intervalle:

Erhöht man eine dieser Intervalle um einen Halbton, bzw. verringert man sie um einen solchen durch ein # bzw. ein b (eBay Ratgeber Harmonielehre Teil 1), so sprich man von überhöhten bzw. verminderten Intervallen. Dies ist etwas verwirrend. Bisher haben wir die Intervalle anhand ihrer Position in der Tonleiter bestimmt (erste bis achte Stufe). Nun aber werden wir die Intervalle in Halbtonschritten zählen.

Als Beispiel die Quarte:

Die Quarte besteht in C-Dur aus den Tönen C (erste Stufe der Tonleiter) und F (vierte Stufe). Eine reine Quarte besteht somit aus fünf Halbtönen: C-C#-D-D#-E-F. Die erste Stufe wird nicht mit mitgezählt. Eine verminderte Quarte würde demzufolge aus vier, eine überhöhte aus sechs Halbtönen bestehen. Gleiches gilt für Prim (0 Halbtöne), Quinte (7 Halbtöne) und Oktave (12 Halbtöne), die eben auch entsprechend erhöht bzw. vermindert werden können.

Große und Kleine Intervalle:

Einige Intervalle fehlen noch und werden hiermit nachgereicht. Es sind dies Sekunde, Terz, Sexte sowie Septime für die Stufen zwei, drei, sechs und sieben. Diese Intervalle gibt es als „große“ und „kleine“ Ausführung. Sie werden in Halbtonschritten gezählt.

Im Einzelnen gibt es also

  • kleine Sekunde (C- Db) 1 Halbton
  • große Sekunde (C-D) 2 Halbtöne
  • kleine Terz (C-Eb) 3 Halbtöne
  • große Terz (C-E) 4 Halbtöne
  • kleine Sexte (C-Ab) 8 Halbtöne
  • große Sexte (C-A) 9 Halbtöne
  • kleine Septime (C- B) 10 Halbtöne
  • große Septime (C-H) 11 Halbtöne.

Tritonus

Eine Besonderheit stellt der Tritonus dar. Er ist deer Intervall, der die Tonleiter in zwei gleich große Hälften teilt und besteht somit aus sechs Halbtönen. Man kann Ihn sich sowohl als überhöhte Quarte (C-F#), wie auch als verminderte Quinte (C-Gb) vorstellen.

Und Nun?

Wenn man sich Intervalle anhört, so hat jedes seinen eigenen, bestimmten Charakter. Eine kleine Terz wird bedrückter klingen als z.B. eine große Terz. Man sollte sich also durchaus einmal mit den Intervallen beschäftigen und versuchen, ein Gefühl für Sie zu bekommen. Dazu spielt man die einzelnen Töne, um sie sich einzuprägen. Besser noch man analysiert andere Musikstücke um zu sehen, in welcher Situation welche Intervalle verwendet wurden und was man damit erreichen kann. Damit kann man dann arbeiten um zum Beispiel bestimmte Stimmungen musikalisch auszudrücken. Soll etwas fröhlich klingen, wird man eher mit reinen Intervallen arbeiten. Traurig tönt es beispielsweise mit kleinen Terzen und Spannung erzeugen vor allem Septimen. Warum das so ist lässt sich auch wieder physikalisch belegen. Grundton und Septime haben z.B. Schwingungen, die sich aneinander “reiben” und keine ganzzahligen Vielfachen voneinander sind. Man wartet bei einer Septime stets darauf, dass sie sich “auflöst“, d.h. zu einer Oktave wird. Zuerst hört man eine Septime, die sich dann in eine Oktave verändert. Somit wird das spannungsgeladenen Intervall Septime ruhig und harmonisch. In der nächsten Folge werden wir dann aus den einzelnen Intervallen Akkorde bilden.Akkorde sind im Grunde nichts anderes als Intervallschichtungen.

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