eBay Einkaufsratgeber für Babyspucktücher

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Wer ein Baby hat, wird sie kennen: die Babyspucktücher. Diese Tücher sind häufig in jeder Wickeltasche zu finden und retten nicht nur die elterliche Kleidung vor Flecken. Ob als Lätzchen während des Fütterns oder der Zahnungsphase, sei es als Schmusetuch, Windeleinsatz oder Matratzenschutz - Spucktücher sind praktisch und universell einsetzbar.

Spucktücher - praktische Helferlein für Eltern

Der universelle Einsatz von Spucktüchern ist wohl ihrer Saugstärke geschuldet. Fast alle Eltern kennen die Situation: nach dem Füttern stößt das Baby auf und ein Schwall Milch ergießt sich über die eigene Schulter. Gerne trifft das Baby dabei nicht nur sich selbst, sondern auch die Eltern, was meist eine große Menge Wäsche bedeutet. Generell spuckt fast jedes Kind in den ersten Lebensmonaten. Dieser Vorgang wird als "Reflux" bezeichnet: der Muskel, der den Magen zur Speiseröhre hin verschließt, ist bei Babys häufig noch zu schwach. Daher läuft Nahrung aus dem Magen nach oben wieder heraus. Ungewöhnlich oder gar gefährlich ist das nicht, allerdings verschafft es einem große Wäscheberge, die bewältigt werden müssen. Hier können Spucktücher die Lösung sein. Sie fangen die Flüssigkeit auf und sorgen so für trockene, fleckenlose Kleidung bei Eltern und Kind. Ein weiterer Vorteil liegt im verwendeten Material, denn zumeist bestehen Spucktücher aus 100% schadstofffreier Baumwolle, welche bedenkenlos bei 95° Grad in der Waschmaschine ausgekocht werden kann. So lassen sich auch die letzten Flecken gut wieder entfernen.

Das Spucktuch als Sabberlatz

Gerne werden Spucktücher auch als Sabberlatz verwendet. Vor allem bei Säuglingseltern sind sie sehr beliebt, da sie nicht um den Hals gebunden werden müssen. Fangen die Kinder dann an, feste Nahrung zu sich zu nehmen, steigen viele Eltern auf richtige Lätzchen um. Diese werden dem Kleinkind während der Mahlzeit umgebunden, um Flecken auf der Kleidung vorzubeugen. Brei und Speisereste landen somit auf dem Lätzchen und nicht auf der Kleidung. Häufig werden sie nach der Mahlzeit auch zum Abwischen des Gesichts verwendet, hier eignen sich Lätzchen aus saugfähigem Baumwollstoff am besten.

Lätzchen gibt es in den verschiedensten Farben, Formen und Materialien. Neben den traditionell mit Stoffbändchen zum Zubinden ausgestatteten Versionen, werden Lätzchen mit Klettverschlüssen oder Druckknöpfen immer beliebter. Auch Schlupflätzchen mit dehnbarem Halsausschnitt werden gern gewählt. Eltern, deren Kinder selbständig essen wollen, schwören häufig auf Ärmellätzchen. Diese sind deutlich größer als normale Lätzchen und zudem mit langen Ärmeln ausgestattet, welche die Oberbekleidung des Kindes zuverlässig schützen. Beliebt sind auch Lätzchen aus Kunststoff, die wasserdicht und teilweise mit einer Auffangschale versehen sind. Somit fällt Essen, das nicht im Mund Ihres Kindes landet, nicht auf den Boden und die Küche bleibt sauber. Der perfekte Einsatz für ein Spucktuch ist, wie der Name schon andeutet, also die Verwendung als Sabberlatz.

Kann man Spucktücher auch als Matratzenschutz verwenden?

Babys spucken bis zu zwölfmal am Tag, was keineswegs ungewöhnlich ist. Nach dem Essen, beim Husten, ja sogar beim Schlafen läuft Nahrung über die Speiseröhre wieder aus dem Kind heraus und verschmutzt die Kleidung und andere Textilien. Viele Eltern greifen daher zu Spucktüchern, die sie unter den Kopf des Kindes legen. Etwaiger Mageninhalt ergießt sich dann über das Spucktuch und die Matratze selbst bleibt sauber. Gerne werden auch großflächige Matratzenauflagen genutzt, um die Matratze zu schützen. Diese Auflagen gibt es in verschiedenen Größen und Materialien. Sie bestehen häufig aus aufgerautem, kochbarem Baumwollstoff, sogenanntem Molton. Molton ist extrem saugfähig und schützt damit die Matratze vor Flecken und Hautpartikeln.

Manchmal werden diese Moltontücher auch mit einer innen liegenden Nässesperre aus PU-Membran ausgestattet, so dass sie als wasserdichte Einlagen verwendet werden können. Diese sind ebenfalls bis zu 95° waschbar und können somit ausgekocht werden. Sie bieten vor allem in der Zeit des Trockenwerdens einen guten Schutz, wenn ein Spucktuch allein nicht mehr ausreicht.

Schals und Tücher als Spucktuchersatz

Wer es lieber etwas schicker mag, der greift zu Schals oder Halstüchern für sein Kind. Diese Tücher sind in verschiedenen Farben und Motiven erhältlich und passen somit immer zum Outfit Ihres Kindes. Häufig mit einem praktischen Verschluss aus Klett oder einem Druckknopf versehen, lassen sich die Dreieckstücher ganz schnell anziehen und verhindern so das Einspeicheln der Kleidung. Und ganz nebenbei schützt es ihr Kind vor Zugluft und Wind. Auch als Sonnenschutz machen sie sich gut und stellen somit das ideale Mitbringsel für neue Erdenbürger dar. Ein Dreieckstuch ist also nicht nur ein modisches Accessoire, sondern es verfügt darüber hinaus auch über praktische Aspekte.

Das Spucktuch als Multifunktionsgewebe

Wie Sie bereits feststellen konnten, lässt sich das Spucktuch nicht nur als Sabberlatz, sondern darüber hinaus auch extrem vielseitig einsetzen. Es bildet somit einen unverzichtbaren Begleiter im Alltag. Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten verschaffen möchte, dem sei ein Blick auf die folgende Tabelle empfohlen.

Spucktücher und ihre verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten

Einsatzgebiet

Anmerkung

als Spucktuch

fängt den Reflux des Kindes auf und sorgt so für trockene, fleckenlose Kleidung bei Eltern und Kind, Schals und Dreieckstücher gelten als schicker und stellen einen beliebten Ersatz dar

als Lätzchen

vor allem beliebt bei Säuglingseltern, da hier nichts um den Hals gebunden werden muss und so die Luftzufuhr des Neugeborenen nicht unabsichtlich abgeschnitten werden kann, später auch praktisch als großer Sabberlatz

als Matratzenschutz

schützt die Matratze vor Flecken. Beliebt sind hier vor allem wasserdichten Tücher aus kochbarem Molton

als Windeleinlage

Spucktücher eignen sich hervorragend als Einsatz für Stoffwindeln, da sie sehr saugfähig sind und bei 95° Grad ausgekocht werden können

als Schmusetuch

durch die weiche Textur sind sie häufig als Schmusetuch beliebt

als Puck-Tuch

Da Spucktücher sehr anschmiegsam sind, werden sie oft auch zum Pucken von Neugeborenen verwendet

Das Spucktuch, mehr als nur Sabberlatz

Wie in dem Überblick schon angedeutet, kann das Spucktuch weit mehr, als nur als Sabberlatz zu dienen. Immer mehr Eltern machen sich Gedanken über die Müllberge, die durch die Verwendung von herkömmlichen Windeln entstehen. Umweltschutz wird immer wichtiger, daher greifen viele Eltern zu Windeln aus Stoff, wobei das Spucktuch als Windeleinlage verwendet wird. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Stoffwindeln kommen ohne chemische Zusätze und Kunststoff aus und sind somit extrem hautverträglich. Sie sind luftdurchlässiger, was die Gefahr einer Pilzinfektion verringert. Darüber hinaus können sie helfen, Hüftschäden zu verringern. Und selbstverständlich sind sie gut für die Umwelt.

Für das Kind selbst ist das Spucktuch ebenfalls nicht nur ein Lätzchen oder gar ein Windeleinsatz. Häufig entwickelt das Kind eine Vorliebe für das Spucktuch als Schmusetuch. Diese Liebe kann so weit gehen, dass das Kind ohne Mullwindel zum Schmusen gar nicht mehr einschlafen kann. Für die Eltern kann das auch von Vorteil sein, denn Spucktücher sind oft günstiger als herkömmliche Schmusetücher.

Das Spucktuch als Puck-Hilfe

Eltern von Schreikindern werden diese Methode vermutlich kennen: das Pucken des Kindes. Hierunter versteht man das enge Einwickeln von Neugeborenen mittels eines Tuches. Die Enge des Tuches erinnert den Säugling an die vertraute Enge der Gebärmutter, was dem Kind ein gewisses Maß an Geborgenheit bietet und einen beruhigen Effekt hat. Durch den Widerstand des um ihn gewickelten Tuches entwickeln die Kinder zudem ein Gefühl für den eigenen Körper.

Zum Pucken bedient man sich üblicherweise eines Tuches oder einer kuscheligen Decke. Im Krankenhaus dagegen greifen die Säuglingsschwestern gern zu Tüchern aus Moltonstoff. Dies funktioniert jedoch nur bis zu einem gewissen Alter. Mit zwei bis drei Wochen entwickeln Neugeborene einen Drang nach mehr Bewegungsfreiheit und sie könnten sich leicht aus einem Moltontuch befreien. Ab diesem Zeitpunkt eignen sich also spezielle Puck-Tücher besser.

Wenn das Baby Zähne bekommt

Bekommt ein Kind die ersten Zähne, sind Spucktücher gefragt wie nie zuvor. Häufig sabbern die Kinder dann vermehrt und ein Spucktuch kann hier viel Wäsche sparen. Um Ihrem Kind durch diese anstrengende Phase zu helfen, sind Zahnungshilfen wie Beißringe oder Bernsteinketten ein beliebtes Mittel. Diese ermöglichen dem Baby ein festes, dauerhaftes Beißen. Durch die Härte der Produkte wird das Zahnfleisch massiert und dem Zahn geholfen, durchzubrechen. So wird der Schmerz des Kindes gelindert.

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